Anzeige
++++++ Nach 600 % mit Moderna!: Cardiol Therapeutics vor Neubewertung! Analysten sehen massives Kurspotential ++++++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Preise für Auto-Ersatzteile steigen schneller als Inflation 12.10.2026, 12:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
BMW 53,66 EUR +0,06 % Lang & Schwarz
Mercedes-Benz Group 39,76 EUR -0,19 % Lang & Schwarz
Volkswagen (VW) Vz 68,59 EUR +0,26 % Lang & Schwarz
Stellantis 4,071 EUR +1,56 % Lang & Schwarz
Volvo Car Registered (B) 1,318 EUR +1,99 % Baader Bank
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Ersatzteile für Autos sind nach einer Erhebung der Versicherungswirtschaft erneut deutlich teurer geworden. Zwischen August 2025 und 2026 stiegen die Preise um mehr als 4 Prozent, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. Seit 2016 hätten sich Ersatzteile im Schnitt um mehr als 80 Prozent verteuert, die Preise einzelner Teile wie hintere Seitenwände, Vordertüren oder Kofferraumklappen hätten sich nahezu verdoppelt.

Die Preise stiegen demnach deutlich schneller als die allgemeine Inflation. "Während die Inflationsrate in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt bei 2,8 Prozent pro Jahr lag, haben Ersatzteilpreise mit durchschnittlich 5,9 Prozent pro Jahr etwa doppelt so stark zugelegt", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Der GDV hat nach eigenen Angaben die Preisentwicklung von 20 verschiedenen Ersatzteilen untersucht. Bei allen lag die jährliche Preisentwicklung demnach im Zehnjahrestrend über der Inflationsrate. Höhere Ersatzteilpreise führen dem GDV zufolge zu teureren Reparaturen und somit zu höheren Schadenkosten.

"Designschutz" ermöglicht Monopolstellung für Autohersteller

Als einen Grund für die hohen Ersatzteilpreise nennt der GDV den sogenannten Designschutz. Dieser erlaubt es etwa Autoherstellern, das äußere Erscheinungsbild ihrer Produkte vor Nachahmung zu schützen. Er umfasst nicht nur das Fahrzeug, sondern auch sichtbare Ersatzteile wie Türen, Kotflügel oder Außenspiegel - und hatte zur Folge, dass Ersatzteile teurer waren, weil unabhängige Hersteller keine optisch identischen Teile produzieren durften.

Eine geplante Reform des Designrechts, die eine EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen wird, könnte den Wettbewerb stärken, heißt es beim GDV.

Im Dezember 2023 hatten sich die EU-Staaten und das EU-Parlament darauf geeinigt, Ersatzteile vom Designschutz auszunehmen, um Verbrauchern günstigeren Zugang zu Reparaturteilen zu ermöglichen. Die Regelung gilt unter bestimmten Bedingungen: Die Ersatzteile dürfen nur für Reparaturzwecke konzipiert sein und müssen genau wie das Originalteil aussehen. Als Beispiele wurden eine beschädigte Tür oder ein kaputtes Licht genannt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,27
Hebel: 19,87
mit starkem Hebel
Ask: 0,90
Hebel: 6,29
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MR97LK MR89MM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer