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'Handelsblatt' zu Forschungsinstitut ZEW/digitaler Euro 11.08.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Handelsblatt" zu Forschungsinstitut ZEW/digitaler Euro:

"Dass sich kaum ein Unternehmen einen Mehrwert von dem Großprojekt verspricht, muss der EZB zu denken geben. Automatisierte Zahlungen, niedrigere Kosten, moderne Wertpapiere auf der Blockchain: Verfechter des digitalen Euros vergleichen die Digitalisierung des Geldes mit der Umstellung der Alltagskommunikation von Brief auf E-Mail. Verkennen viele Unternehmer das Potenzial des digitalen Euros? Oder verhebt sich die EZB an einem Prestigeprojekt, das kaum jemand braucht? (...) Dass Vögel und Berühmtheiten auf Euro-Banknoten mehr Enthusiasmus wecken, sollte niemanden überraschen: Münzen und Scheine sind Wirtschaft zum Anfassen. Deshalb tut die EZB gut daran, parallel zum digitalen Euro das Bargeld zu stärken."

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