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'Neue Osnabrücker Zeitung' zu Kritik an Rüstungsbeschaffung 11.08.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Neue Osnabrücker Zeitung" zu Kritik an Rüstungsbeschaffung:

"Ökonom Moritz Schularick sagt gern mal provokante Dinge. Man sollte sie nicht für Gewissheiten halten, sondern als Denkanstöße begreifen. So verhält es sich auch mit seiner Warnung, Pistorius könne Hunderte Milliarden Euro in die falschen Waffensysteme stecken. Der Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft wirft dem Verteidigungsminister vor, Geld aus dem Sonderschulden-Topf für Panzer, Schiffe und Soldaten zu verpulvern, anstatt konsequent in KI, Robotik und Waffen der Zukunft zu investieren. Dies müsse sich mithilfe eines Rüstungskoordinators im Kanzleramt ändern. Die Forderung wirft ein bezeichnendes Licht auf das Misstrauen gegenüber dem Verteidigungsministerium und seiner Führung. Eine zusätzliche Ebene schafft nicht bessere Entscheidungen. Tatsächlich erzeugen Parallelstrukturen häufig neue Reibung und verwischen Verantwortlichkeiten."

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