Anzeige
+++China kartiert den Meeresboden. Das Pentagon fordert Nickel. Ein Unternehmen mit 27 Millionen CAD Bewertung hat soeben reagiert.+++
ROUNDUP 2

Keine Schlichtung bei Lufthansa - Streiks gehen weiter 15.04.2026, 13:28 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Lufthansa 7,942 EUR -0,95 % Lang & Schwarz
Fraport 77,70 EUR -0,32 % Lang & Schwarz

(neu: Details)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit unverändert heftigen Streiks begleiten die Crews der Lufthansa DE0008232125 das Jubiläum ihres Unternehmens. Nur wenige Stunden nach dem Vorschlag einer Schlichtung haben sich das Unternehmen und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit erneut entzweit und mit gegenseitigen Vorwürfen überzogen. Insbesondere konnte man sich nicht über den Umfang der zu schlichtenden Streitfragen einigen. Die bis einschließlich Freitag geplanten Streiks werden damit fortgesetzt.

Zu der in Frankfurt geplanten Feierstunde zum 100. Jahrestag des Erstflugs haben Vereinigung Cockpit und die Kabinengewerkschaft Ufo zu Protesten am Veranstaltungsort aufgerufen. In das neue Besucherzentrum "Hangar One" sind Kanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister Patrick Schnieder (beide CDU) geladen.

Wieder Hunderte Ausfälle

Am Mittwoch fielen wegen eines erneuten Streiks der rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa und ihrer Regionaltochter Cityline wieder Hunderte Flüge an deutschen Flughäfen aus. Allein am Drehkreuz Frankfurt wurden laut Flughafenbetreiber Fraport DE0005773303 mehr als 580 Starts und Landungen abgesagt. Auch in München fehlten rund 380 Flugbewegungen im Plan. Ufo will mit den Streiks bis einschließlich Donnerstag bessere Arbeitsbedingungen im Manteltarif erreichen.

Die Vereinigung Cockpit hat bereits die nächsten Streiks bei Lufthansa angekündigt: Der Ausstand soll am Donnerstag und Freitag die Kerngesellschaft Lufthansa, die Frachtgesellschaft Cargo AG und die Regionalgesellschaft Cityline treffen. Der Ferienflieger Eurowings soll nur am Donnerstag bestreikt werden. Die Piloten verlangen höhere Betriebsrenten und bei der Cityline höhere Gehälter.

Sparen auch im Kleinen

Wegen der Folgen des Iran-Kriegs muss der Lufthansa-Konzern auch im Kleinen sparen. In einer Mail forderte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx die Beschäftigten zu erhöhter Kostenkontrolle auf, wie das "Handelsblatt" berichtete. Sie sollen beispielsweise auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen verzichten.

Zudem sollen vorerst keine externen Mitarbeiter mehr für nichtoperative Funktionen eingestellt werden. Neue Stellen und Beraterverträge soll es ebenfalls nicht mehr geben. Offene Jobs dürfen nur noch mit Genehmigung des Vorstands besetzt werden. Ein Teil der Maßnahmen sei bereits im aktuellen Sparprogramm der Airline Lufthansa enthalten, hieß es in der Unternehmenszentrale.

Minister Schnieder gratulierte der Lufthansa vorab: "Das Unternehmen sowie die gesamte Luftverkehrsbranche haben regelmäßig fundamentale Umbrüche erlebt und stets die Fähigkeit entwickelt, sich immer wieder neu zu erfinden. Ich bin mir sicher: Bei Innovation und neuen Technologien wird die Lufthansa auch in den nächsten 100 Jahren Maßstäbe setzen."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,37
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 1,96
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VJ7W1C VU4Q81. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer