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ABB überrascht mit hohem Auftragseingang - Aktie stark 17.07.2025, 12:24 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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ABB 84,77 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ABB aus der Schweiz ist im zweiten Quartal solide gewachsen. Dabei zog überraschend der Auftragseingang noch stärker an als der Umsatz. Die operative Gewinnmarge wurde ebenfalls gesteigert, sie liegt mittlerweile oberhalb der vor zwei Jahren formulierten Zielbandbreite.

Der Auftragseingang zog um 16 Prozent auf 9,79 Milliarden US-Dollar (rund 8,4 Mrd Euro) an, wie der Elektrifizierungs- und Automatisierungsspezialist am Donnerstag mitteilte. Auch unter Ausklammerung eines Großauftrags von rund 600 Millionen Dollar war das Plus deutlich. Dazu beigetragen haben alle vier Geschäftsbereiche, die meisten Kundensegmente und sowohl das kurzzyklische als auch das Projektgeschäft, wie Konzernchef Morten Wierod sagte. Zum Wachstum steuerten auch alle Regionen ihren Teil bei, wobei die Region Americas mit plus 28 Prozent markant mehr zulegte als Europa und Asien.

An der Börse gab es für die Zahlen viel Applaus. Die Aktie sprang bis zum frühen Mittag um 7,7 Prozent an. In ihrem Sog legten auch Papiere von Siemens , Siemens Energy und Schneider Electric deutlich zu, die in Teilen mit ABB konkurrieren.

Analyst Alasdair Leslie von Bernstein Research lobte vor allem die anhaltende Stärke im Bereich Elektrifizierung. Es habe aber auch Enttäuschungen gegeben, etwa beim Auftragswachstum in der Sparte Robotics & Discrete Automation und beim Umsatzwachstum in der Sparte Process Automation.

Vor allem der Auftragseingang habe die Erwartungen übertroffen, kommentierte Sebastian Kuenne von der kanadischen Bank RBC. Aber auch die Umsätze, das operative Ergebnis und das Ergebnis je Aktie seien besser ausgefallen als prognostiziert.

Der Umsatz erhöhte sich um acht Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar, wie ABB weiter mitteilte. Auch hier war das Plus breit abgestützt. Einzig im Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation gingen die Verkäufe wegen einer Schwäche der Division Machine Automation etwas zurück. Wierod geht indes davon aus, dass es hier im dritten Quartal wieder aufwärts geht.

Die Division Robotik will ABB bekanntlich abspalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen. Dazu gab es zwar keine Neuigkeiten, ABB zeigte sich diesbezüglich aber zuversichtlich: "Der Spin-Off der Division Robotics wird aus einer Position der Stärke kommen", sagte Wierod. Bis dahin gebe es zwar noch viel zu tun, das Vorhaben verlaufe indes nach Plan.

Die finale Entscheidung, ob die Abspaltung durchgeführt wird, fällt frühestens 2026 auf der ordentlichen oder auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, wie Finanzchef Timo Ihamuotila sagte.

Was die Profitabilität betrifft, so legte der operative Gewinn im Vergleich zum Umsatz leicht überdurchschnittlich zu, entsprechend stieg auch die Marge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und immaterielle Vermögenswerte (Ebita) leicht. Sie erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent und lag damit oberhalb der geltenden Zielspanne von 16 bis 19 Prozent.

Für das Gesamtjahr hat ABB zudem die bisherigen Prognosen bestätigt und erneut eine höhere Marge als 2024 (18,1 Prozent) in Aussicht gestellt, also ebenfalls in der Nähe der oberen Grenze der angepeilten Bandbreite.

Auf die Frage, ob er die Ambitionen bezüglich der Margen bald nach oben schrauben werde, meinte Wierod: "Der Investorentag in den USA im November wird eine gute Gelegenheit bieten, über dieses Thema zu sprechen."

Hinsichtlich der globalen Handelspolitik erwartet ABB dank der lokalen Produktion kaum direkte negative Einflüsse durch die US-Zölle. Von einer möglichen Abkühlung der globalen Konjunktur wäre das Unternehmen aber betroffen, bekräftigte der Konzernchef frühere Aussagen./cf/rw/AWP/nas/men/jha/

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