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ROUNDUP/Aktien Asien

Eskalation in Nahost belastet Börsen in Südkorea und Japan 08.06.2026, 10:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Nikkei 225 64.163,06 PKT +0,22 % Ariva Indikation
Hang Seng 24.676,83 PKT +0,49 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.829,06 PKT -1,18 % Ariva Indikation

Die erneute Eskalation im Nahen Osten hat die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte am Montag auf Talfahrt geschickt. Die wichtigsten Indizes weiteren ihre Verluste von Ende letzter Woche aus, nachdem der wieder steigende Ölpreis einmal mehr Inflationsängste geschürt hatte. Insbesondere die Volkswirtschaften Südkorea und Japan sind stark von Öllieferungen aus Nahost abhängig.

Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montagmorgen griff auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon. Die jüngste Eskalation weckte die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern.

Zudem drückten Sorgen über den Fortgang der Rally rund um Künstliche Intelligenz die Kurse kräftig nach unten. Das galt vor allem für die Börsenplätze in Tokio und Seoul, wo die Indizes in den vergangenen Wochen wegen eines Höhenflugs der Technologieaktien besonders stark zugelegt hatten.

Zuletzt hatten mahnende Worte des OpenAI-Rivale Anthropic für Aufmerksamkeit gesorgt, da dieser eine Pause bei der Entwicklung leistungsstarker Künstlicher Intelligenz ins Gespräch gebracht hatte. Ziel wäre, in dieser Zeit gesellschaftliche Strukturen anzupassen sowie die Forschung voranzutreiben, die sicherstellen soll, dass Künstliche Intelligenz im Interesse der Menschen agiert.

Am südkoreanischen Aktienmarkt knickte der Leitindex Kospi um 8,3 Prozent ein, nachdem er am Freitag bereits 5,5 Prozent verloren hatte. Wegen starker Kursbewegungen hatte die Börse in Seoul eine 20-minütige Handelsunterbrechung verhängt.

Gleichwohl warf der jüngste Rückschlag den Kospi lediglich auf das Niveau von Mitte Mai zurück. Seit Jahresbeginn gerechnet steht immer noch ein Plus von 78 Prozent zu Buche.

Der Marktbeobachter Stephen Innes sprach von einem "schwarzen Montag" in Seoul. Albert Yong, geschäftsführender Gesellschafter des Hedgefonds Petra Capital Managemen, sagte, angesichts der starken Positionierung der Anleger im Halbleitersektor und des derzeit stark schwankenden Umfelds sei ein gewisses Maß an Panikverkäufen nicht überraschend.

Der japanische Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 schloss 3,85 Prozent tiefer bei 64.024,60 Punkten. Die deutlichsten Abschläge verzeichneten Aktien aus dem Bereich der Informationstechnologie, gefolgt von konjunktursensiblen Papieren aus den Sektoren Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

An den chinesischen Börsen büßte der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen 2,1 Prozent ein. Für den Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong ging es zuletzt um 1,3 Prozent nach unten.

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