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Auf Erholungskurs - IBM mit Kurseinbruch 14.07.2026, 17:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 52.396,08 PKT -0,21 % Ariva Indikation
US Tech 100 29.592,87 PKT +1,04 % Ariva Indikation
S&P 500 7.538,75 PKT +0,26 % Ariva Indikation

Die US-Aktienmärkte haben sich am Dienstag von ihren Vortagesverlusten etwas erholt. Positiv auf die Börsenstimmung wirkten die Verbraucherpreise, die weniger deutlich als erwartet gestiegen waren. Der IT-Sektor litt unter enttäuschenden Quartalszahlen von IBM US4592001014.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 legte zuletzt um 0,1 Prozent auf 52.548 Punkte zu. Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 0,3 Prozent auf 7.535 Zähler nach oben. Der Nasdaq 100 US6311011026 gewann 0,8 Prozent auf 29.489 Punkte.

Der Nahost-Konflikt samt weiter steigenden Ölpreisen bleibt im Anlegerfokus. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. US-Präsident Donald Trump will zudem für eine sichere Passage durch die Straße von Hormus hohe Schutzgebühren einfordern.

Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM US4592001014 und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna belasteten nicht nur massiv den Aktienkurs des IT-Urgesteins, sondern auch die gesamte Branche. Die IBM-Papiere brachen um mehr als 25 Prozent ein, was dem höchsten Tagesverlust aller Zeiten für die Aktien entsprach. Das Kursminus seit Jahresbeginn beträgt knapp 27 Prozent.

Deutliche Verluste verbuchten zudem Salesforce US79466L3024 (minus 1,7 Prozent), Adobe US00724F1012 (minus 3,4 Prozent), Accenture IE00B4BNMY34 (minus 3,0 Prozent) und Microsoft US5949181045 (minus 1,2 Prozent).

Der Bankensektor profitierte von überwiegend positiv aufgenommenen Zahlen. Überraschend hohe Einnahmen aus Zinsen und Wertpapierhandel brachten den großen Geldhäusern der USA im zweiten Quartal unerwartet viel Gewinn. Das größte Institut JPMorgan Chase US46625H1005 erzielte dank seiner Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa US92826C8394 sogar den höchsten Quartalsgewinn der Geschichte. Auch bei Goldman Sachs US38141G1040, Wells Fargo US9497461015, Citigroup US1729674242 und Bank of America US0605051046 ging es überraschend stark aufwärts.

Die JPMorgan-Aktie gewann zuletzt 2,6 Prozent, nachdem sie erst vor Kurzem ein Rekordhoch erklommen hatte. Für das Papier von Goldman Sachs ging es an der Spitze des Dow sogar um 8,2 Prozent nach oben. Die Papiere von Citigroup und Bank of America gewannen jeweils rund zwei Prozent. Die Anteilscheine von Wells Fargo drehten dagegen ins Minus und verloren zuletzt 0,9 Prozent.

Der US-Fahrdienstvermittler und Lieferdienst Uber US90353T1007 macht Kreisen zufolge Ernst mit seinem Vorhaben zur Übernahme des deutschen Essenslieferanten Delivery Hero DE000A2E4K43. Die Amerikaner befänden sich mittlerweile in fortgeschrittenen Gesprächen mit den Berlinern und wollten das Unternehmen dabei spürbar höher bewerten als es zuletzt an der Börse wert war, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider. Uber wolle noch diese Woche eine Einigung mit Delivery Hero erzielen. Die Uber-Aktien verloren 2,1 Prozent.

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