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Dow setzt Rekordlauf fort - SpaceX-Papiere geben nach 17.06.2026, 17:28 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 52.200,73 PKT +0,33 % Ariva Indikation
US Tech 100 30.080,54 PKT +0,22 % Ariva Indikation
S&P 500 7.513,33 PKT -0,03 % Ariva Indikation

Am US-Aktienmarkt ist der Dow Jones Industrial US2605661048 auf Rekordkurs geblieben. Am Mittwoch stützte weiterhin die Aussicht auf einen dauerhaften Frieden in Nahost die Kurse. Die G7-Staaten sehen in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zudem eine "historische Chance", Teheran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.

Der Dow stieg im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 52.140 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 aber gab um 0,1 Prozent auf 7.502 Punkte nach. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 wiederum ging es um 0,2 Prozent auf 30.038 Punkte nach oben.

Der von US-Präsident Donald Trump erzielte Deal, der am Freitag von beiden Kriegsparteien unterzeichnet werden soll, könne "Frieden und Sicherheit für alle in der Region bringen", hieß es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im französischen Evian. In Bezug auf die Straße von Hormus bekräftigten die G7-Staaten, dass "das Recht auf ungehinderte und gebührenfreie Durchfahrt die Grundlage des internationalen Handels bildet". Die Hoffnung auf ein Ende des Krieges und die damit einhergehende Freigabe der Straße von Hormus hat den Ölpreis jüngst nach unten gedrückt und so Inflationssorgen am Markt gelindert.

Zur Wochenmitte richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger zunehmend auf die erste Fed-Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Es wird weiter keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die Notenbanker den Leitzins zum vierten Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember an der Zinsschraube gedreht, als der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war.

Die anstehende Zinssitzung sollte Hinweise liefern, welche Neuerungen der neue Notenbankpräsident plant. Allerdings geht Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank davon aus, dass tiefgreifende Änderungen bei der Geldpolitik kurzfristig kaum durchsetzbar sein dürften. Trump hatte zuvor versichert, dass er - anders als bei Amtsvorgänger Jerome Powell - keinen Druck auf den neuen Fed-Chef ausüben will.

Die am Vortag besonders schwachen Halbleitertitel erholten sich. So legten Micron US5951121038, AMD US0079031078, Intel US4581401001 und Marvell Technology US5738741041 um bis zu vier Prozent zu.

An der Spitze des Nasdaq 100 zogen die Anteilsscheine von Applied Materials US0382221051 um fast neun Prozent auf 617 US-Dollar an. Die Bank Citigroup hatte das Kursziel für die Papiere des Anlagenherstellers für die Halbleiterbranche von 550 auf 710 Dollar angehoben.

Bei den Aktien von SpaceX US84615Q1031 standen erstmals seit dem Rekord-Börsengang am Freitag Verluste auf dem Kurszettel. Zuletzt sanken die Titel um mehr als vier Prozent, nachdem sie zum Wochenschluss ein starkes Debüt hingelegt und am Montag nochmal um 19,5 Prozent nach oben geschnellt waren.

Ein Teil der starken Kursschwankungen bei den SpaceX-Aktien lässt sich auf den geringen Streubesitz zurückführen. Denn nur ein relativ kleiner Teil der Papiere steht für den Handel zur Verfügung. Da die Sperrfristen, die Insider am Verkauf hindern, in den kommenden Monaten auslaufen, könnte dies zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Anteilsscheine ausüben.

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