ROUNDUP/Aktien New York

Kaum Entlastung vor dem Wochenende 23.10.2026, 16:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
US 30 52.249,75 PKT -1,14 % Ariva Indikation
US Tech 100 28.949,51 PKT -0,06 % Ariva Indikation
US 500 7.621,74 PKT -0,55 % Ariva Indikation
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Für die US-Technologiebörse Nasdaq ist am Freitag nach ihrem jüngsten Kursrutsch kaum Besserung in Sicht. Angesichts weiter steigender Ölpreise, für die zunehmende Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien verantwortlich sind, bleiben Anleger vorsichtig.

Der am Vortag um fast 3 Prozent schwächere Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 notierte im frühen Freitagshandel prozentual kaum verändert bei 28.954 Punkten. Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 gab um 1 Prozent auf 52.329 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 0,4 Prozent auf 7.630 Punkte nach unten.

Der Dow hat sich im Oktober schon sichtbar von den zwei vorangegangenen, schwachen Monaten erholt. Dagegen ist der Nasdaq von seinem früh im Oktober erreichten Rekordhoch deutlich zurückgefallen. Im bisherigen Jahresverlauf liegt er aber immer noch vorn, auch wenn die im Tech-Sektor dominierende KI-Fantasie zuletzt einige Schrammen davongetragen hat. Die Debatte darüber, ob sich die immens hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz am Ende auszahlen werden, bestimmt nach wie vor das Bild.

Diese Wachstumszweifel hatte zuletzt auch Meta US30303M1027 zu spüren bekommen. Die Anleger schickten dessen Aktien am Donnerstag auf Talfahrt, nachdem der Social-Media- und Technologieriesen im Rahmen seiner Quartalszahlen die Investitionspläne für KI-Infrastruktur noch weiter nach oben geschraubt hatte. Vor dem Wochenende verloren Meta-Aktien weitere 0,8 Prozent.

Bei American Express US0258161092 stand ein Kursrückgang von 1,4 Prozent zu Buche. Der Finanzkonzern hob nach Quartalszahlen sein Gewinnziel für 2026 an. Analysten hatten mit noch höheren Kartenumsätzen der Kunden gerechnet.

SpaceX US84615Q1031 verhandelt Kreisen zufolge mit zumindest einem großen Anbieter über den Kauf von mindestens 80.000 Mobilfunkmasten und würde damit in das herkömmliche Mobilfunkgeschäft einsteigen. Bislang verdient der Raumfahrt- und KI-Konzern von Elon Musk in diesem Bereich sein Geld mit dem satellitengestützten Internetdienst Starlink. Eines der Unternehmen, mit denen SpaceX derzeit Gespräche führt, ist Crown Castle US22822V1017, das zusammen mit American Tower US03027X1000 und der nicht börsennotierten Vertical Bridge zu den größten Eigentümern von Mobilfunkmasten zählt.

Während Crown Castle und American Tower von den Nachrichten mit plus 11,5 beziehungsweise plus 5,1 Prozent profitierten, wurden Aktien von Mobilfunkanbietern davon belastet. AT&T US00206R1023, Verizon US92343V1044 und T-Mobile US US8725901040 verloren bis zu 5 Prozent aufgrund der Befürchtungen hinsichtlich der neuen Konkurrenz. SpaceX notierten mit plus 1,5 Prozent.

Chevron US1667641005 gewannen 2 Prozent und führten den Dow damit an. Auch seit Jahresbeginn sind die Chevron-Papiere mit einem Plus von mehr als 50 Prozent der stärkste Wert im US-Leitindex. Der Energiekonzern profitiert vor allem von den steigenden Ölpreisen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer