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Nvidia-Zahlen und Arbeitsmarktdaten treiben Erholung an 20.11.2025, 17:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.528,13 PKT -0,16 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben nach ihrer jüngsten Stabilisierung am Donnerstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Dank positiv aufgenommener Nvidia -Geschäftszahlen und Arbeitsmarktdaten legte der Leitindex Dow Jones Industrial zuletzt um 1,28 Prozent auf 46.731 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,57 Prozent auf 6.746 Punkte. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,84 Prozent auf 25.094 Punkte bergauf.

Die US-Wirtschaft hat im September wieder Arbeitsplätze geschaffen - und zwar mehr als von Volkswirten erwartet. Allerdings wurden die August-Daten nach unten revidiert. Zudem stieg die Arbeitslosenquote zum Vormonat entgegen der prognostizierten Stagnation ein wenig, während das Lohnwachstum etwas weniger stark ausfiel als erwartet.

Die Beschäftigungsdaten für den September, die wegen des teilweisen Stillstands der US-Regierungsgeschäfte am Donnerstag verspätet veröffentlicht wurden, deuten laut Alexander Guiliano von Resonate Wealth Partners darauf hin, "dass der Arbeitsmarkt nicht so schwach ist wie befürchtet". Zudem sei "die KI-Story nach wie vor intakt", betonte der Experte mit Blick auf Zahlen und Ausblick des Chip-Spezialisten Nvidia.

Die Analysten der Landesbank Helaba sehen im Arbeitsmarktbericht einen erneuten Dämpfer für die Hoffnungen auf eine weitere Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed im Dezember. Dem "Fed Watch Tool" der US-Terminbörse CME zufolge, das die Wahrscheinlichkeit von Fed-Zinssenkungen oder -erhöhungen misst, geht inzwischen eine klare Mehrheit am Markt davon aus, dass die Währungshüter bei ihrer Sitzung in gut drei Wochen das aktuelle Zinsniveau beibehalten werden. Die Börsenkurse lässt das derzeit aber kalt.

Bereits am Mittwoch nach US-Börsenschluss hatte Nvidia mit beeindruckenden Zahlen und einem optimistischen Ausblick die Sorge vor einer möglichen KI-Blase zerstreut. Weltweit reagieren die Anleger darauf mit Erleichterung. Die Aktien knüpften mit einem Kursplus von 3,3 Prozent an die Vortagserholung an. Geht es so weiter, könnte bald das Ende Oktober erreichte Rekordhoch wieder in Sichtweite rücken.

Nvidia berichtete für das dritte Quartal erneut ein rasantes Wachstum. Vorstandschef Jensen Huang habe geliefert, hieß es vom US-Analysehaus Bernstein Research. Die Anleger dürften wieder mehr in die langfristige, starke Nachfrageprognose für KI vertrauen, meint Experte Analyst Stacy Rasgon und resümierte: "Vielleicht ist der KI-Trade doch noch nicht tot."

Auch weitere US-Aktien mit KI-Bezug legten zu: Die Titel des Halbleiterherstellers Broadcom zogen mit 5,8 Prozent und die der Google -Mutter Alphabet um 4 Prozent noch kräftiger an als Nvidia.

Mit Regeneron Pharmaceuticals , Moderna und Abbott Laboratories stand zudem die Pharmabranche im Blick. Nasdaq-100-Spitzenreiter Regeneron verbuchte ein Kursplus von 6,4 Prozent, wogegen Moderna um 0,6 Prozent und Abbott um 1,8 Prozent nachgaben.

Regeneron erhielt von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Zulassungserweiterung für das Augeninjektionsmittel Eylea HD. Der Impfstoffhersteller Moderna gab anlässlich seines Investorentags die Wachstumstreiber bekannt, die bei den Anlegern aber nur anfangs verfingen - dann knüpften die Aktien wieder an ihre jüngste Schwäche an. Abbott will mit einem milliardenschweren Deal sein Diagnosegeschäft stärken. Exact Sciences , ein Anbieter von Krebstests, soll für rund 21 Milliarden Dollar übernommen werden. Dessen Aktien sprangen um fast 18 Prozent hoch.

Die Aktien von Palo Alto Networks büßten 3,4 Prozent ein. Das IT-Sicherheitsunternehmen gab Quartalszahlen bekannt und will zudem den Cloud-Managementspezialisten Chronosphere übernehmen. Dagegen konnten die Anleger dem Zwischenbericht des in den USA notierten chinesischen Internetgigant Netease letztlich doch Positives abgewinnen: Die Anteile drehten nach einem schwachen Start ins Plus und gewannen zuletzt 2 Prozent.

Der Einzelhandelskonzern Walmart übertraf mit seinem Überschuss die Erwartungen. Der Ausblick wurde zugleich zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Allerdings gab es auch einige Kritikpunkte. Die US-Bank JPMorgan etwa verwies unter anderem auf den immer noch "vorsichtigen Ausblick". Die Aktien gewannen an der Dow-Spitze 6,1 Prozent./gl/he

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