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ROUNDUP/Aktien New York Schluss

Berichte über US-Friedensplan für Iran stützen 25.03.2026, 21:26 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.533,17 PKT -0,15 % Ariva Indikation
US Tech 100 29.200,16 PKT -0,07 % Ariva Indikation
S&P 500 7.388,77 PKT -0,10 % Ariva Indikation

Neue Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs haben den US-Börsen am Mittwoch einen weiteren Erholungsversuch beschert. Allerdings retteten die wichtigsten Indizes angesichts widersprüchlicher Aussagen der Konfliktparteien nur einen Teil ihrer Gewinne ins Ziel.

Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 schloss mit einem Plus von 0,66 Prozent auf 46.429,49 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es letztlich noch um 0,54 Prozent auf 6.591,90 Punkte hoch. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026, der am Vortag deutlicher als die beiden anderen Indizes nachgegeben hatte, behauptete einen Kursanstieg von 0,67 Prozent auf 24.162,98 Punkte.

Berichten zufolge unterbreitete die US-Regierung der Führung in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, schrieben US-Medien wie das Portal "Axios" und die "New York Times". Dieser soll dem iranischen Regime große Zugeständnisse abverlangen. Es gehe unter anderem darum, wie künftig der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus geregelt wird. Die meisten Punkte adressieren laut einer gut informierten Quelle jedoch das umstrittene iranische Atomprogramm.

Nachdem Iran die Berichte über angebliche Verhandlungen zurückgewiesen und seinerseits Bedingungen für ein Kriegsende präsentiert hatte, drohte die US-Regierung mit verschärften Angriffen. Wenn der Iran die neue Realität nicht anerkenne, würden die USA härter zuschlagen als je zuvor, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Nun habe die iranische Führung die Chance, mit US-Präsident Donald Trump zu kooperieren.

Die Anleger preisten "die Möglichkeit eines diplomatischen Auswegs ein", schrieb Marktbeobachter Stephen Innes. Die Lage bleibe aber fragil und damit anfällig für weitere abrupte Korrekturen. Der dominierende Faktor für die Märkte bleibe der Ölpreis, solange die Handelsströme durch die Straße von Hormus eingeschränkt seien. Am Mittwoch rutschte der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zeitweise unter 100 US-Dollar, notierte zuletzt aber wieder über dieser Marke.

Die vom Iran-Krieg gebeutelten Aktien von Fluggesellschaften wurden von Hoffnungen auf einen Rückgang der Ölpreise gestützt, der sich deutlich auf die Treibstoffkosten auswirken würde. Bei JetBlue US4771431016 sorgte zusätzlich Übernahmefantasie für einen Kurssprung von gut 13,4 Prozent. Das Nachrichtenportal Semafor hatte unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, das Unternehmen prüfe Szenarien für einen Zusammenschluss mit United Airlines US9100471096, Alaska Air Group US0116591092 oder Southwest Airlines US8447411088.

Die Titel der Bergbaukonzerne Newmont US6516391066 und Freeport-McMoran US35671D8570 verteuerten sich um 2,5 beziehungsweise 1,1 Prozent. Nach Einschätzung des Analysten Mark Haefele von UBS Global Wealth Management nutzten einige Anleger den Rücksetzer am Goldmarkt als Einstiegskurse.

Für Gesprächsstoff sorgte ansonsten Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Beim Börsengang steht Medienberichten zufolge ein Rekorderlös von bis zu 75 US-Milliarden Dollar (rund 65 Mrd Euro) im Raum. Als Termin für die Aktienplatzierung werde der Juni angepeilt, schrieben die Website "The Information" und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Die Fantasie dafür ließ die Aktien der Branchenkollegen Rocket Lab US7731221062 und EchoStar US2787681061 um 10,3 beziehungsweise 7,4 Prozent anziehen.

Über einen Kurssprung von mehr als 16 Prozent freuten sich die Anteilseigner von ARM Holdings US0420682058. Am Dienstag hatte die Ankündigung, dass der Chipentwickler erstmals auch eigene Halbleiter verkaufen und damit vom Boom rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) profitieren will, den Markt noch kaltgelassen. Erst nach Handelsende war bekannt geworden, dass ARM mit dem neuen Geschäft innerhalb von fünf Jahren jährlich rund 15 Milliarden Dollar erwirtschaften will.

Für die Titel von Terns Pharmaceuticals US8808811074 ging es um 5,7 Prozent auf 52,86 Dollar hoch. Der Pharmariese Merck & Co US58933Y1055 setzt seine Einkaufstour fort und will das Biotech-Unternehmen übernehmen. Die gebotenen 53 Dollar je Aktie beinhalteten einen Aufschlag von rund 31 Prozent auf den Durchschnittskurs der vergangenen 60 Tage und bewerteten das Unternehmen brutto mit rund 6,7 Milliarden Dollar, teilte Merck mit. Die Merck-Aktien stiegen um 2,6 Prozent. Über eine mögliche Übernahme hatten zuvor schon "Financial Times" und Bloomberg berichtet./gl/jha/

-- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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