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Deutsche-Bank-Tochter DWS auf Rekordkurs - Aktie an MDax-Spitze 24.07.2025, 12:52 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Fondsanbieter DWS hat trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten im zweiten Quartal mehr Geld von Anlegern eingesammelt. Die Nettozuflüsse summierten sich auf 8,5 Milliarden Euro, wie die Fondstochter der Deutschen Bank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Nach einem Rekordgewinn im ersten Halbjahr sieht DWS-Chef Stefan Hoops das Unternehmen auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen Gewinn von 4,50 Euro je Aktie zu erzielen. Analysten rechneten bislang im Schnitt nur mit 4,16 Euro.

An der Börse wurden die Neuigkeiten mit Begeisterung aufgenommen. Die DWS-Aktie gewann bis zur Mittagszeit 5,2 Prozent auf 51,75 Euro und war damit Spitzenreiter im MDax , dem Index der mittelgroßen Werte. Seit dem Jahreswechsel hat sie damit um fast ein Drittel zugelegt.

Im zweiten Quartal erzielte DWS Erträge von 746 Millionen Euro und damit sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 214 Millionen Euro und damit fast ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum.

So konnte der Vorstand die Kosten der Gesellschaft weiter senken: Sie zehrten nur noch 59,2 Prozent der Erträge auf. Für das erste Halbjahr liegt die Quote bei 60,7 Prozent. Damit sieht der Vorstand DWS auf gutem Weg, das Verhältnis von Kosten zu Erträgen auch im Gesamtjahr wie geplant unter 61,5 Prozent zu drücken. Im Vorjahr hatte es noch bei 65,4 Prozent gelegen.

In den vergangenen Jahren musste sich die DWS Ermittlungen wegen Greenwashing-Vorwürfen stellen - und zahlte deshalb Millionensummen in den USA und in Deutschland. Zudem erwies sich eine IT-Umstellung als deutlich aufwendiger als gedacht. Doch inzwischen scheinen die Probleme bewältigt.

"Unsere Zahlen sind kein einmaliger Aufschwung", sagte Vorstandschef Hoops. Sie seien vielmehr das Ergebnis "systematischer und manchmal schwieriger Optimierungen", die das Geschäft langfristig umgestaltet hätten. Damit habe die DWS die Weichen gestellt, um ihr Ziel für den Gewinn je Aktie in diesem Jahr zu erreichen und Wachstum in den Jahren 2026 und 2027 zu gewährleisten./stw/nas/mis

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