Anzeige
++++++ Bereit zum Abheben: 8,8-Mio.-Nanocap direkt neben Europas Lithium-Giganten – jetzt steigt die Spannung ++++++
ROUNDUP/Europa an Trump vor Nato-Gipfel

Wir liefern 06.07.2026, 18:00 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
TKMS 93,85 EUR +12,33 % TTMzero RT

Im Streit mit den USA über Verteidigungsausgaben gehen Nato-Alliierte aus Europa und Kanada selbstbewusst in das Gipfeltreffen mit Präsident Donald Trump. Nato-Generalsekretär Mark Rutte stellte vor dem zweitägigen Treffen in der türkischen Hauptstadt Ankara heraus, dass die Bündnispartner der USA ihre Investitionen bereits deutlich gesteigert haben.

Den Vorwurf Trumps, die Ausgaben großer Verbündeter seien "lächerlich", hält Bundeskanzler Friedrich Merz für unbegründet und hat ihm schon am Freitag in einem Telefonat deutlich gemacht. Der CDU-Politiker hofft nun trotz der Unstimmigkeiten darauf, dass vom Nato-Gipfel ein Zeichen der Stärke und Geschlossenheit ausgeht.

Er werde sich dafür einsetzen, dass so etwas wie "ein Geist von Ankara" entstehe, hieß es aus seinem Umfeld. Von Ankara solle das Signal ausgehen: "Wir bauen eine europäischere Nato, damit diese Nato transatlantisch bleiben kann".

Der Gipfel beginnt am Dienstag. Ein zentrales Thema ist auch die weitere Unterstützung der Ukraine. Wie wichtig die ist, wurde in der Nacht zum Montag durch schwere russische Luftangriffe auf das Land deutlich.

Rutte: Schon jetzt leisten Europäer und Kanadier deutlich mehr

Rutte betonte, die europäischen Alliierten und Kanada investierten bereits jetzt etwa vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind darunter etwa 2,5 Prozent für klassische Verteidigungsausgaben und 1,5 Prozent für andere verteidigungsrelevante Ausgaben wie etwa Infrastruktur.

Für das vergangene Jahr hatte Rutte in einem im März veröffentlichten Bericht für die europäischen Nato-Länder und Kanada noch klassische Verteidigungsausgaben in Höhe von 2,33 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgewiesen.

Unter dem Eindruck von Russlands Angriffskrieg und auf Drängen von Trump hatte das Bündnis im vergangenen Jahr beim Gipfel in Den Haag vereinbart, künftig insgesamt fünf Prozent ihrer Wirtschaftskraft für Verteidigung und Sicherheit auszugeben: 3,5 Prozent für klassische Verteidigung, weitere 1,5 Prozent etwa für Infrastruktur.

"Hier in Ankara erwarte ich, dass die Nationen klare, konkrete und glaubwürdige Pläne vorstellen, um diese fünf Prozent zu erreichen", sagte Rutte.

In Den Haag war vereinbart worden, die Lastenteilung zwischen den USA und den anderen Nato-Mitgliedern im Sinne Trumps deutlich zu verschieben. Obwohl die europäischen Alliierten und Kanada im vergangenen Jahr nach Nato-Vergleichszahlen einen Rekordanstieg von fast 20 Prozent bei den Verteidigungsausgaben verzeichneten, brachten die USA immer noch den Großteil der Gesamtsumme alleine auf.

Laut Rutte summiert sich der Anstieg bei Europäern und Kanadiern für 2025 und 2026 zusammen auf 258 Milliarden US-Dollar zusätzliche Ausgaben.

Nato will Putin abschrecken

Mit der drastischen Steigerung der Verteidigungsausgaben reagieren die europäischen Alliierten auch auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Durch mehr Abschreckung und Verteidigung soll Kremlchef Wladimir Putin deutlich gemacht werden, dass ein Angriff auf ein europäisches Nato-Land keinerlei Erfolgschancen hätte.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte mit einem Appell an die Nato auf die neuerlichen Luftangriffe auf sein Land: "Es ist äußerst wichtig, dass die Welt, allen voran Amerika und unsere europäischen Partner, vom Nato-Gipfel starke Entscheidungen zur Unterstützung unserer Luftabwehr und zum Schutz von Zivilisten mitbringen", schrieb er bei Telegram.

Trump hatte angekündigt, sich am Mittwoch am Rande des Gipfels mit Selenskyj treffen zu wollen.

Rutte: Wir müssen der Ukraine weiter beistehen

Rutte rief die Verbündeten zu weiterer Unterstützung für den Abwehrkampf der Ukraine auf. "Die Ukraine verändert derzeit dank des Mutes, des Engagements und des Einfallsreichtums ihrer Streitkräfte die Dynamik auf dem Gefechtsfeld", sagte er. "Und lassen Sie mich ganz klar sagen: Alle Bündnispartner müssen ihren Beitrag leisten, damit unsere Unterstützung für die Ukraine weiterhin fließt, denn die Sicherheit der Ukraine ist eng mit unserer eigenen verbunden."

Die Ukraine soll beim Gipfel ein neues Versprechen für milliardenschwere Militärhilfen erhalten. Vorgesehen ist über zwei Jahre hinweg eine Mindestfinanzierung von 70 Milliarden Euro pro Jahr für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung. Insgesamt wären das 140 Milliarden Euro. Ein EU-Hilfspaket von rund 60 Milliarden Euro bis Ende 2027 soll dabei mitgerechnet werden. Damit blieben etwa 80 Milliarden Euro, die Nato-Staaten national stemmen müssten.

Hoffnung auf U-Boot-Deal mit Kanada

Die Bundesregierung hofft darauf, dass zum Nato-Gipfels auch die Rüstungskooperation mit Kanada deutlich vertieft werden kann. Grundlage dafür könnte ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft werden.

"Wenn es gelingt, dann wird das Kanada an uns für Jahrzehnte binden", heißt es aus deutschen Regierungskreisen. "Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit." Und es wäre "ein sehr gutes Signal", wenn eine solche Entscheidung "im Kontext" des Nato-Gipfels kommuniziert würde.

Kanada plant den Kauf von bis zu zwölf U-Booten. Der Kieler Marineschiffbauer TKMS DE000TKMS001 konkurriert mit der südkoreanischen Werft Hanwha Ocean um den Milliardenauftrag.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,28
Hebel: 4,37
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA7GDA. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer