Startschuss ist JETZT:
Die vielleicht JETZT spannendste Warren Buffett-Chance im Uran-Sektor!
Anzeige
ROUNDUP

Farben- und Dämmstoffspezialist Sto hat weiter zu kämpfen 27.08.2025, 12:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
STO 102,40 EUR -0,19 % Lang & Schwarz

STÜHLINGEN (dpa-AFX) - Die Schwäche in der Baubranche setzt dem Farben- und Dämmstoffspezialisten Sto weiter zu. Wegen der anhaltenden Investitionszurückhaltung und der gestiegenen Baukosten gingen Umsatz und Ergebnis der Baden-Württemberger im ersten Halbjahr zurück. Auch der Juli habe auf Erlösseite unter dem Vorjahr gelegen und mit einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich die eigenen Erwartungen verfehlt, teilte das SDax-Unternehmen am Mittwoch in Stühlingen mit. Der Vorstand um Chef Rainer Hüttenberger bestätigte zwar seine Prognose für das Gesamtjahr - die wachsende Unsicherheit erschwere aber mittlerweile eine präzise Vorhersage.

An der Börse erholte sich die Aktie zuletzt von anfänglichen Verlusten. Das Papier lag gegen Mittag mit rund 1,3 Prozent im Plus, nachdem es zuvor um bis zu 1,6 Prozent gefallen war. In diesem Jahr hat der Kurs trotz der anhaltenden Schwierigkeiten bei Sto um gut 17 Prozent hinzugewonnen. Mit aktuell knapp 125 Euro notiert die Aktie aber weit unter ihrem bisherigen Bestwert von Anfang 2022 bei 260 Euro. Damit sank der Kurs in den vergangenen drei Jahren parallel zur gedämpften Geschäftsentwicklung bei Sto.

Diese Schwäche setzte sich bislang auch 2025 fort. Von Anfang Januar bis Ende Juni ging der Erlös des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um gut zwei Prozent auf 777 Millionen Euro zurück. Die witterungsbedingte Umsatzlücke aus dem ersten Quartal habe im zweiten Jahresviertel nicht mehr aufgeholt werden können, erläuterte Sto. Die weltweiten Zoll- und Handelskonflikte hätten zu einer seit Jahresbeginn zunehmenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit geführt und die Nachfrage geschmälert. Negativ hätten sich zudem "unberechenbare Rahmen- und Förderbedingungen in mehreren Ländern" ausgewirkt, hieß es weiter.

Hinzu komme ein gestiegener Wettbewerbs- und Preisdruck, der auf den Erträgen und Margen laste. Das Management steuerte zwar mit Einsparungen insbesondere im Personalbereich gegen, konnte aber einen Ergebnisrückgang nicht verhindern. Unter dem Strich ging der auf die Aktionäre entfallende Gewinn von zuvor 20,4 Millionen auf 16,3 Millionen Euro zurück.

Das Vorsteuerergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 16 Prozent auf 25,6 Millionen Euro. Damit hat der Konzern bisher etwa die Hälfte seines Minimalziels für 2025 erreicht: Die angepeilte Bandbreite liegt für 2025 unverändert bei 50 bis 70 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Sto 60,9 Millionen Euro als Ergebnis vor Steuern erzielt.

Beim Umsatz stehen weiterhin 1,57 Milliarden Euro im Plan, dies würde einem Rückgang um rund zweieinhalb Prozent entsprechen. Dabei verspricht sich der Konzern in diesem Jahr wenig vom durch die Bundesregierung beschlossenen Sondervermögen für Infrastrukturprojekte. Erst ab dem Geschäftsjahr 2026 rechneten Branchenexperten bestenfalls mit geringen positiven Folgen, betonte Sto.

Um der negativen Geschäftsentwicklung und einer gesunkenen Auslastung entgegenzusteuern, hatte der Vorstand bereits im vergangenen Jahr ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet. Hierzu gehörten zuletzt auch bis ins Jahr 2026 reichende Tarifmaßnahmen und eine restriktivere Einstellungspolitik. Die Belegschaft schrumpfte im ersten Halbjahr um rund 4 Prozent, mehrheitlich außerhalb Deutschlands. Per Ende Juni beschäftigte der Konzern noch gut 5.500 Menschen./tav/mne/stk

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer