ROUNDUP

Frachter-Untergang mit VW-Autos - Zivilstreit um Millionen 02.07.2025, 07:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Volkswagen (VW) Vz 86,28 EUR -1,66 % TTMzero RT

BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Um Schadenersatz in Millionenhöhe wird mehr als drei Jahre nach dem Untergang des Autotransportschiffs MS "Felicity Ace" vor Gericht gestritten. Das Landgericht Braunschweig beschäftigt sich von heute (11.00 Uhr) an mit dem Zivilverfahren, in dem zwei nicht näher genannte Unternehmen des Volkswagenkonzerns beklagt sind. Die Eigentümerin und Reederei des Schiffes sowie Versicherungen fordern Schadenersatz im dreistelligen Millionenbereich.

Das Spezialschiff war auf dem Weg von Emden in die USA mit rund 4.000 Neuwagen des VW -Konzerns beladen. Auf Höhe der Azoren geriet es am 16. Februar 2022 in Brand. Einen halben Monat später sank es bei einem Abschleppversuch. Die Brandursache ist seitdem strittig.

War eine Batterie der Auslöser?

Die insgesamt sieben Klägerinnen sind überzeugt, dass sich die Batterie eines Elektroautos selbst entzündete. Die Beklagten streiten das nach Angaben des Gerichts ab. Sie behaupten, der Brand habe eine andere Ursache, und das Sinken des Schiffes hätte durch umsichtiges Handeln verhindert werden können.

Wie für Zivilverfahren üblich hat es nach Angaben des Gerichts auch in diesem Fall vorab den Versuch einer gütlichen Einigung gegeben. Eine Mediation sei aber nicht erfolgreich gewesen, so dass es nun zur Verhandlung komme. Bei solchen Auftaktterminen führe der Richter üblicherweise zunächst in das Verfahren ein, sagte ein Gerichtssprecher. Dabei gehe es darum, die rechtlichen Knackpunkte aus Sicht der Kammer zu benennen.

Mit der Einführung bekommen die Streitparteien in der Regel einen Eindruck, in welche Richtung das Verfahren gehen könnte. Weitere Gespräche mit dem Versuch einer Einigung sind dann jederzeit möglich.

Versicherer fordern bessere Löschanlagen

Nach dem verheerenden Brand auf einem Frachter hatte etwa der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bessere Löschanlagen auf solch riesigen Transportschiffen gefordert. "Bei Warenwerten bis zu 500 Millionen Euro an Bord sollte bei diesen Schiffen in mehr Sicherheit investiert werden", sagte damals der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen./xma/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,41
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 1,20
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN9AUX MN4HGX. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer