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Großbank ING verdient mehr als gedacht - Weiterer Aktienrückkauf 30.04.2026, 13:38 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Überraschend hohe Zinseinnahmen haben der niederländischen Großbank ING NL0011821202 einen guten Start ins Jahr beschert. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,56 Milliarden Euro und damit sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Mutterkonzern der gleichnamigen deutschen Direktbank am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Bankchef Steven van Rijswijk sieht das Geldhaus damit auf dem Weg zu seinen Jahreszielen. Zudem kündigte er einen weiteren Aktienrückkauf über eine Milliarde Euro an. Für die ING-Aktie ging es daraufhin aufwärts.

Zur Mittagszeit lag das Papier mit 1,4 Prozent im Plus bei 24,21 Euro. Damit gehörte es nicht nur zu den stärksten Werten im Eurozonen-Index EuroStoxx 50 EU0009658145, sondern auch zu den größten Gewinnern im Banken-Branchenindex Stoxx Europe 600 Banks EU0009658806.

Im ersten Quartal steigerte die ING ihren Zinsüberschuss um zwölf Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro und damit stärker als von Experten erwartet. Die gesamten Erträge wuchsen nur um gut drei Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Zugleich legte die Bank mit 346 Millionen Euro etwas mehr Geld für drohende Kreditausfälle zurück als im Vorjahreszeitraum. Dennoch übertraf der Quartalsgewinn klar die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Mit dem neuerlichen Aktienrückkauf setzt die ING ihre jüngste Strategie fort. In den vergangenen Jahren hat die Bank Milliardensummen für Dividenden und den Rückkauf eigener Aktien ausgegeben. Erst diese Woche schloss sie ihren jüngsten Aktienrückkauf von rund 1,1 Milliarden Euro ab. Auch nach dem jetzt angekündigten Rückkauf solle die harte Kernkapitalquote bei etwa 13 Prozent bleiben, hieß es.

Der Krieg am Persischen Golf lässt auch die Bank aus den Niederlanden nicht kalt. Sie habe zwar keine direkten Geschäfte im Nahen Osten, doch der Krieg dürfte das Wirtschaftswachstum in Europa belasten, erklärte neue ING-Finanzchefin Ida Lerner dem Sender Bloomberg TV.

Zuletzt hatte die Bank den zuvor geplanten Verkauf ihres Russland-Geschäfts gestoppt. Sie hielt es nicht für realistisch, dass der Käufer die dafür nötigen behördlichen Genehmigungen erhalten würde.

Nach eigener Darstellung will die ING ihr Geschäft in dem Land aber weiterhin beenden. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren habe die Bank ihr Geschäft dort schon von 7 Milliarden auf nur noch 600 Millionen Euro zurückgefahren, sagte ING-Chef van Rijswijk zu Journalisten am Donnerstag. Ziel sei, das Geschäft weiter zu schrumpfen. "Wenn es Gelegenheiten für mögliche andere Käufer gibt, werden wir uns das anschauen."

Für 2027 erwartet die ING weiterhin Gesamterträge von mehr als 25 Milliarden Euro. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll dabei mehr als 15 Prozent erreichen.

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