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Hugo Boss schneidet trotz Rückgängen besser ab als erwartet 05.05.2026, 10:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Hugo Boss 36,94 EUR +2,61 % Baader Bank

Eine maue Konsumstimmung insbesondere in der europäischen Region sowie der laufende Konzernumbau haben das erste Quartal des Modekonzerns Hugo Boss DE000A1PHFF7 belastet. Auch der Krieg im Nahen Osten dämpfte die Entwicklung etwas. Umsatz und Gewinn gingen daher zurück. Allerdings schnitt Hugo Boss besser ab als erwartet. Zudem zeigte der Umbau erste positive Auswirkungen: So konnte das Unternehmen seine am Finanzmarkt viel beachtete Bruttomarge steigern. Die Prognose bekräftigte Hugo Boss.

"Wir haben spürbare Fortschritte bei der gezielten Refokussierung unserer Marken und Vertriebskanäle erzielt, einschließlich der Straffung unserer Produktsortimente und der weiteren Schärfung unserer globalen Vertriebspräsenz", kommentierte Konzernchef Daniel Grieder laut Mitteilung die am Dienstag veröffentlichten Zahlen. "Diese gezielten Maßnahmen schlagen sich wie erwartet in unserer Umsatzentwicklung nieder. Sie markieren die ersten konkreten Schritte, um unser Geschäftsmodell strukturell zu schärfen und die langfristige Ertragsqualität zu stärken."

Am Markt kam die Entwicklung gut an - das im MDax DE0008467416 notierte Papier legte am Vormittag um mehr als vier Prozent zu. Die Analysten der kanadischen Bank RBC betonten die starke Entwicklung der Bruttomarge. Die betrieblichen Ausgaben hätten die Metzinger im Griff. Ermutigend seien aber vor allem die Rückkehr zum Wachstum in der Region Asien-Pazifik und das besser als gedacht gelaufene Einzelhandelsgeschäft von Boss.

Der Umsatz ging im Jahresvergleich insgesamt um neun Prozent auf 905 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen zuvor in Metzingen mitgeteilt hatte. Währungsbereinigt betrug das Minus sechs Prozent. Der Nahost-Konflikt wirkte sich hierbei mit einem Prozent negativ auf den Umsatz aus.

Die Entwicklung der Erlöse belasteten Ladenschließungen, die Straffung der Sortimente vornehmlich bei der Marke Hugo, der Umbau im Großhandel sowie ein dort vorsichtigeres Bestellverhalten. Die Marke Boss blieb dabei mit einem leichten währungsbereinigten Minus vergleichsweise stabil. Deutliche Rückgänge gab es in der europäischen Region EMEA und den USA. Dagegen konnte die Region Asien-Pazifik angetrieben von China währungsbereinigt leicht zulegen.

Effizienzsteigerungen speziell in der Beschaffung sowie gezielte Preiserhöhungen ließen die Bruttomarge um 1,1 Prozentpunkte auf 62,5 Prozent steigen. Man habe dabei der Versuchung weitgehend widerstanden, die zunehmend vorsichtige Verbraucherstimmung durch Rabatte anzukurbeln, sagte Finanzvorstand Yves Müller in einer Telefonkonferenz. Der niedrigere Umsatz und höhere Investitionen in den digitalen Bereich ließen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 42 Prozent auf 35 Millionen Euro fallen. Analysten hatten jedoch größere Rückgänge befürchtet.

"Allerdings ist das Marktumfeld im Laufe des ersten Quartals infolge der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten herausfordernder geworden", so Grieder. Vor diesem Hintergrund konzentriere sich Hugo Boss auf das, "was wir beeinflussen können".

Die Jahresprognose bestätigte Hugo Boss dennoch. So erwartet das Management weiter einen Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll 300 bis 350 Millionen Euro erreichen.

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