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SAF-Holland erfüllt mit Zielen Erwartungen - Aktie dennoch unter Druck 19.03.2026, 12:43 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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SAF-HOLLAND 19,72 EUR +2,82 % L&S Exchange

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland DE000SAFH001 blickt verhalten positiv auf das laufende Geschäftsjahr. Die bei der Vorlage der detaillierten 2025er-Zahlen veröffentlichten Ziele für 2026 liegen im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten. Die im SDax DE0009653386 notierte Aktie gab dennoch deutlich nach. Der Kurs fiel zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Anfang des Jahres.

Beim Umsatz peilt das Unternehmen einen Wert zwischen 1,7 und 1,85 Milliarden Euro an. Der Mittelwert liegt damit leicht über dem bereits bekannten Vorjahreswert von knapp 1,73 Milliarden Euro. Die Marge auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll im laufenden Jahr zwischen 9 und 10 Prozent liegen.

2025 war die Marge wegen eines achtprozentigen Umsatzrückgangs um 0,6 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent gefallen. "Um die mittel- und langfristigen Wachstumsziele zu erreichen und das Unternehmen produktseitig zukunftsweisend aufzustellen, sind für das Geschäftsjahr 2026 Investitionen in einem Umfang von bis zu 3 Prozent des Umsatzes geplant", hieß es in der Mitteilung. 2025 hatte SAF rund 3 Prozent der Erlöse investiert.

An der Börse kamen die Aussagen zum Ausblick und die detaillierten Zahlen nicht gut an. Der Kurs der Aktie sackte um bis zu knapp neun Prozent auf 15,84 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang des Jahres. Bis zum Mittag konnte das Papier einen Teil der Verluste wettmachen, lag aber mit einem Abschlag von sechs Prozent auf 16,36 Euro immer noch deutlich im Minus.

Im bisherigen Jahresverlauf konnte der SAF-Holland-Kurs gegen den Markttrend um rund sieben Prozent zulegen. Auch mittelfristig schnitt das Papier mit einem Plus von 30 Prozent besser als der SDax ab. Die Experten des Analysehauses Warburg Research bekräftigten nach den detaillierten Zahlen und dem Ausblick ihre Kaufempfehlung und das Kursziel von 26 Euro.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern - wie bereits seit Mitte Februar bekannt - eine schwache Nachfrage im Erstausrüstungsgeschäft zu spüren bekommen. So wurde die Region Amerika durch die US-Zollpolitik beeinflusst, während das Geschäft im Raum Asien-Pazifik (APAC) von einer schwachen Nachfrage in Indien und Südostasien gekennzeichnet war.

Das konjunkturresistentere Ersatzteilgeschäft habe dies jedoch teilweise ausgleichen können. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um knapp acht Prozent auf gut 1,73 Milliarden Euro. Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte verringerte sich der Umsatz um fast sieben Prozent. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte um fast 14 Prozent auf rund 164 Millionen Euro ab.

Unter dem Strich sank der Gewinn um 34 Prozent auf knapp 51 Millionen Euro. Die Dividende soll um 20 Cent oder fast ein Viertel auf 65 Cent je Anteil sinken.

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