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Strahlenexperte Eckert & Ziegler will weiter zulegen - Aktie zieht an 26.03.2026, 14:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Eckert & Ziegler 15,43 EUR +0,06 % Lang & Schwarz

Der Strahlen- und Medizintechnikkonzern Eckert & Ziegler DE0005659700 will nach einem Umsatzplus und einem kräftigen Gewinnsprung im vergangenen Jahr auch 2026 weiter zulegen. Die Zuwächse dürften aber im Vergleich etwas verhaltener ausfallen. An der Börse reagierten die Aktien aber mit einem kräftigen Kursaufschlag.

Am frühen Nachmittag gehörten die Papiere mit einem Plus von mehr als fünf Prozent zu den Favoriten im SDax DE0009653386, dem Index der kleineren Unternehmenswerte. Seit Jahresbeginn steht allerdings noch ein kleiner Kursabschlag von gut zwei Prozent zu Buche.

"Der Vorstand geht davon aus, dass die Nachfrage von Pharmaunternehmen nach radiopharmazeutischen Produkten und Dienstleistungen im Jahr 2026 ungebrochen wächst", verkündeten die Berliner in ihrem am Donnerstag veröffentlichen Konzernabschluss für das vergangene Jahr. Die Zahlen entsprachen in etwa den bereits Anfang März veröffentlichten Eckdaten.

2026 soll nun das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) leicht auf rund 80 Millionen Euro steigen. Dies entspricht auch in etwa den durchschnittlichen Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten.

2025 hatte Eckert & Ziegler nach eigenen Angaben ein Rekordjahr erlebt. Trotz Belastungen durch eine Cyberattacke im Frühjahr konnte das Unternehmen seinen operativen Gewinn um fast ein Fünftel auf rund 78 Millionen Euro hochtreiben. Unter dem Strich zog der Gewinn 2025 um fast die Hälfte auf 48,8 Millionen Euro an. Wie bereits seit Anfang März bekannt ist, sollen die Aktionäre eine um fünf Cent höhere Dividende von 0,22 Euro je Aktie erhalten.

Für 2026 peilt das Management um Vorstandschef Harald Hasselmann einen Erlös von rund 320 Millionen Euro an - das wäre ein Zuwachs von knapp 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Markterwartungen lagen hier zuletzt bereits bei knapp 337 Millionen.

Im vergangenen Jahr erhöhte sich der Umsatz um 5 Prozent auf rund 312 Millionen Euro. Während der Geschäftsbereich Medical dank einer starken Nachfrage nach pharmazeutischen Radioisotopen zulegen konnte, litt das Segment Isotope Products unter Projektverzögerungen durch die Cyberattacke und unter einem Schwenk der Kunden hin zu margenschwächeren Produkten.

In diesem Jahr wird für das Geschäft mit Isotopenprodukten aber wieder ein Umsatzwachstum erwartet, auch soll sich die Ertragslage dort bessern. Neue Produkte und eine steigende Anzahl klinischer Studien dürften zudem die Nachfrage nach therapeutischen Isotopen weiter beleben, hieß es. Auch sei im Medizingeschäft das Interesse an Dienstleistungen bei der Entwicklung, dem Aufbau von Produktionsanlagen und der Auftragsfertigung weiterhin hoch.

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