Paukenschlag:
Diese Gratis-Aktien könnten jetzt Gold wert sein
Anzeige
Stromhilfen

Monopolkommission kritisiert Labyrinth von Sonderregeln 09.07.2026, 15:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Monopolkommission fordert die Bundesregierung zu einem anderen Kurs in der Energie- und Wirtschaftspolitik auf. "Die Probleme der deutschen Industrie lassen sich nicht mit immer neuen Einzelmaßnahmen lösen", sagte Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission, bei der Vorstellung eines neuen Hauptgutachtens. Viele staatliche Eingriffe seien teuer und oft wirkungslos. Stattdessen brauche es harten Wettbewerb und Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichten.

Die Kommission, ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung, warf einen Blick zum Beispiel auf die Strompreise. Strom sei für die Industrie ein wichtiger Kostenfaktor, aber seine Bedeutung unterscheide sich stark zwischen den Branchen, heißt es im Gutachten. Deutschland habe über Jahre ein Labyrinth branchenspezifischer Stromhilfen aufgebaut: Strompreiskompensation, Industriestrompreissubventionen, Stromsteuersenkungen, Zuschüsse zu Netzentgelten - jede Maßnahme mit eigenen Kriterien, Antragspflichten und Schwellenwerten.

System der Stromhilfen kaum noch zu überblicken

Das Ergebnis sei ein System, das kaum noch zu überblicken sei und vor allem große Verbraucher begünstige, während kleinere Unternehmen oft leer ausgingen. Die Monopolkommission empfiehlt daher: Breite Entlastungen sollten Vorrang haben, etwa durch die Senkung staatlich geprägter Strompreisbestandteile. Hilfen für einzelne Branchen sollten auf eng begründete Ausnahmefälle beschränkt bleiben.

Zur Wirtschafts- und Industriepolitik heißt es im Gutachten, große Industrieunternehmen erzeugten ihre Wertschöpfung vermehrt im Ausland. Die Produktivität in Deutschland sinke. Dies sei ein Warnsignal. Deutschland müsse als Standort wieder attraktiver werden.

Wirtschaftspolitik sollte nach Auffassung der Monopolkommission daher unbedingt Innovationen und neue Technologien fördern, statt auf "überkommene Branchen" zu setzen. Notwendig seien Maßnahmen, die in der Breite wirkten, etwa die Förderung von Grundlagenforschung und eine deutliche Entbürokratisierung. Subventionen für einzelne Branchen oder Unternehmen verzerrten hingegen den Wettbewerb.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer