Umfrage

Zwei Drittel erkennen in Hitze den Klimawandel 18.07.2026, 12:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Zwei Drittel der Menschen in einer YouGov-Umfrage sehen die jüngsten Rekordtemperaturen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung. Aber nur knapp die Hälfte der Befragten nehmen an, dass Deutschland mit der eigenen Klimaschutzpolitik etwas dagegen ausrichten kann. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung von YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Die Hitzewelle ab Mitte Juni mit Rekordtemperaturen hat nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 5.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Die Frage, ob solche Hitzephasen mit dem Klimawandel zu tun haben, bejahten bundesweit 66 Prozent der 2.230 Befragten. 24 Prozent sind der Ansicht, das habe nichts mit dem Klimawandel zu tun. Zehn Prozent sagten, sie wüssten es nicht.

AfD-Anhänger weichen deutlich ab: 29 Prozent sahen einen Zusammenhang, 60 Prozent dagegen nicht. Auch die AfD-Parteispitze äußert öffentlich Zweifel, ob es einen von Menschen verursachten Klimawandel gibt. Die Wissenschaft weltweit ist sich weitgehend einig, dass ein Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und Extremwettereignissen besteht.

In der Umfrage waren unter den Anhängern der Grünen 96 Prozent überzeugt, es gebe einen Zusammenhang der Rekordhitze mit der globalen Erwärmung, bei den SPD-Anhängern waren es 86 Prozent, bei der Linken 84 Prozent, bei der Union 73 Prozent, bei FDP 64 und beim BSW 60 Prozent.

Skepsis bei Gegenmaßnahmen

Von allen Befragten äußerten 49 Prozent die Erwartung, Klimaschutz in Deutschland könne dazu beitragen, solche extremen Hitzephasen abzumildern. 41 Prozent sagten, Klimaschutz in Deutschland könne nichts bewirken. Zehn Prozent antworteten auch hier: "weiß nicht".

Wiederum waren die befragten AfD-Anhänger besonders skeptisch: 16 Prozent gaben an, deutsche Klimaschutzpolitik könne etwas bewirken. Bei den Wählern von BSW waren es 34 Prozent, bei jenen der FDP 44 Prozent. Auch die Anhänger von CDU/CSU lagen mit 48 Prozent knapp unter dem Schnitt, die Anhänger von SPD (67 Prozent), Linken (67 Prozent) und Grünen (90 Prozent) hingegen deutlich darüber.

Befragt wurden zwischen dem 10. und dem 13. Juli 2.230 Wahlberechtigte.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer