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Rüstungswerte weiter erholt - Gipfel mit Putin aufgeschoben 22.10.2025, 11:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Rheinmetall 1.400,10 EUR -2,36 % TTMzero RT

(Wiederholung aus technischen Gründen)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ein wieder in die Ferne gerückter Trump-Putin-Gipfel hat am Mittwoch die Hoffnungen auf eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg wieder enttäuscht. Dies wirkte sich positiv auf die Rüstungswerte aus, die an ihre jüngste Erholung nach einem zuvor schwachen Oktober anknüpften. Im Dax zogen die Aktien von Rheinmetall um 2,6 Prozent auf 1.826 Euro an, womit sie auf ihren dritten Gewinntag in Folge zusteuern. Zum Rekord von Anfang Oktober bei 2.008 Euro hat der Kurs jedoch noch eine Strecke vor sich.

Im MDax folgten dem die Aktien von Hensoldt um 3,7 Prozent nach oben. Außerdem stiegen dort die Renk -Titel um 3,2 Prozent. Sie liefern damit weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab mit den Friedrich-Vorwerk-Aktien um den Status, wer 2025 der beste Wert in der Dax-Indexfamilie ist. Aktuell haben die Vorwerk-Titel im SDax mit einem Jahresplus von 292 Prozent die Nase vorne. Renk kommt auf 274 Prozent, während Hensoldt und Rheinmetall noch unter 200 Prozent bleiben.

US-Präsident Donald Trump möchte sich nach eigenen Worten erst dann mit Kremlchef Wladimir Putin treffen, wenn ein produktiver Gipfel mit dem Russen zu erwarten ist. Auch eine mögliche Lieferung von amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörpern an die Ukraine ließ der US-Präsident offen. "Wir haben noch keine Entscheidung getroffen", sagte Trump weiter. Man werde sehen, was geschieht.

Ob er sich damit auf ein mögliches Treffen zwischen ihm und Putin bezog oder auf die Frage nach den Marschflugkörpern, blieb unklar. Trump stellte in Aussicht, innerhalb der nächsten zwei Tage darüber zu informieren, was die USA tun würden. Und er bekräftigte seinen Standpunkt, dass für ein Ende der Kämpfe in der Ukraine der Frontverlauf eingefroren werden sollte. Europäische Unterstützer Kiews hatten sich am Vortag als Ausgangspunkt für Friedensverhandlungen hinter den Trump-Vorschlag gestellt.

Laut Analystin Chloe Lemarie von Jefferies Research sollte es sich positiv auf Rüstungswerte auswirken, dass ein Treffen mit Putin wieder in die Ferne rückt. Dabei verwies sie auf die Kursverluste der Branchenwerte in der vergangenen Woche, die noch mit der gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands begründet worden waren. "Der mangelnde Fortschritt bestärkt uns in unserer Einschätzung, dass ein Waffenstillstand kurzfristig unwahrscheinlich bleibt", so die Expertin.

Auch der Devisenstratege Francesco Pesole von der ING Bank glaubt, dass die jüngsten Entwicklungen eine "äußerst vorsichtige Haltung der Märkte gegenüber den Hoffnungen auf einen Waffenstillstand in der Ukraine" rechtfertigen. Er bleibt der Ansicht, dass eine nachhaltige und bedeutungsvolle Marktreaktion konkrete Fortschritte statt nur bloßer Spekulationen benötige./tih/mne/stk

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