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WDH/Aktien Wien Schluss

ATX unter Druck 27.08.2026, 18:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
AT 20 6.676,38 PKT -1,17 % TTMzero RT

(Überschrift angepasst)

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag schwächer aus dem Handel verabschiedet. Der ATX AT0000999982 schloss mit minus 1,22 Prozent auf 6.676,23 Einheiten.

Unterstützend wurden nur im Technologiebereich die am Vorabend präsentierten Nvidia US67066G1040-Zahlen aufgenommen, welche die Erwartungen übertrafen. Die ungebrochene Nachfrage nach Rechenkraft für KI-Anwendungen treibt den global dominierenden KI-Chipkonzern weiter an.

In den Fokus rückte nun das Notenbanktreffen in Jackson Hole, dessen Höhepunkt die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag sein wird. Das ganz große Risiko dürften Marktteilnehmer daher zunächst nicht eingehen, kommentierte Timo Emden, Marktanalyst von Captrader. Die Unsicherheit über die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik bremse den Risikoappetit.

In einem starken Technologiesektor gewann die AT&S AT0000969985-Aktie in Wien 6,4 Prozent. Mit Zahlenvorlagen rückten am heimischen Aktienmarkt Porr, EVN AT0000741053, CA Immo, UBM und Bajaj Mobility in den Fokus.

Die auffälligste Kursreaktion gab es bei der Porr-Aktie mit einem Abschlag von 7,5 Prozent. Die Ergebnisse des Baukonzerns fielen im abgelaufenen Jahresviertel laut Erste Group-Analysten durchwachsen aus.

Die Bajaj Mobility AG (ehemals PIERER Mobility AG) legte nach einem starken ersten Quartal 2026 auch im Halbjahr insgesamt deutlich zu. Die Bajaj-Titel bremsten um 2,8 Prozent, nach klaren Kursgewinnen am Vormittag.

Der Energieversorger EVN steigerte in den ersten drei Quartalen des Wirtschaftsjahres 2025/26 sowohl Umsatz als auch Ergebnis gesteigert. Hier gab es ein Kursplus von 2,3 Prozent zu sehen. Das Unternehmen präsentierte laut Erste Group-Analysten erneut starke Quartalszahlen und hob zudem seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 an.

Das Immobilienunternehmen CA Immo rutschte im ersten Halbjahr derweil in die Verlustzone. Die CA Immo-Aktie gab 0,2 Prozent nach.

Der Wiener Immobilienentwickler UBM Development AG schaffte hingegen im ersten Halbjahr 2026 die Trendwende und kehrte in die Gewinnzone zurück. Die Resultate lagen deutlich über den Prognosen der Erste Group. Die UBM-Anteilsscheine stiegen um 1,2 Prozent.

Klar abwärts ging es für die schwergewichteten Bankenwerte Bawag AT0000BAWAG2, Erste Group und Raiffeisen Bank International AT0000606306 mit Abschlägen zwischen 1,8 und 3,3 Prozent.

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