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Welche Bundesländer am meisten unter Trumps Zöllen leiden 07.07.2025, 11:17 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Niedersachsen, Baden-Württemberg und das Saarland leiden am stärksten unter der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Sie verlieren einer aktuellen Auswertung des Ifo-Instituts mit drei verschiedenen Szenarien am stärksten an industrieller Wertschöpfung, je nach Land und Szenario zwischen 1,7 und 3 Prozent. Sachsen-Anhalt und die anderen norddeutschen Länder schrumpfen dagegen am wenigsten. 

«Entscheidend sind strukturelle Unterschiede zwischen den Bundesländern wie eine starke Präsenz der Automobilindustrie», sagt Ifo-Konjunkturexperte Robert Lehmann. Dementsprechend sind auch Bremen und Bayern, in denen es ebenfalls eine starke Präsenz der Autoindustrie gibt, nur minimal schwächer betroffen als die drei bereits genannten Länder. 

Ausnahme Hamburg

Die große Ausnahme ist Hamburg: In einem der drei Szenarien profitiert es, in einem leidet es zumindest nicht. «Der industrielle Fokus Hamburgs auf den sonstigen Fahrzeugbau, unter den auch der Schiffbau fällt, könnte die negativen Zolleffekte der anderen Industrien kompensieren», sagt Marcel Thum, Geschäftsführer der Dresdener Ifo-Niederlassung. 

In der Studie untersuchten die Ifo-Experten drei Szenarien: 

  • Lediglich produktspezifische Zölle.
  • Eine Mischung aus dem Basiszoll von 10 Prozent mit zusätzlichen produktspezifischen Zöllen, beispielsweise auf Stahl und Autos.
  • Die von Trump als reziprok bezeichneten Zölle - also für die EU 50 Prozent mit produktspezifischen Ausnahmen.

Für die meisten Länder wären die produktspezifischen Zölle dabei die erträglichste Variante. Niedersachsen hat hier mit 2 Prozent das größte Minus, Hamburg sogar ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Das untere Szenario ist dagegen meist das schlimmste mit Rückgängen von bis zu 3 Prozent in Baden-Württemberg und dem Saarland. Hamburg kommt hier mit minus 1,5 Prozent ebenfalls am besten davon. Entscheidend werde sein, welche Zollpolitik die US-Regierung nach Ablauf der 90-tägigen Verhandlungspause verfolgt, heißt es vom Ifo.

© dpa-infocom, dpa:250707-930-767554/1

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