Der Dax beendete eine turbulente Handelswoche mit weiteren Kursverlusten. Der Bruch der eminent wichtigen Marke von 13.000 Punkten manifestierte sich zum Wochenausklang am Freitag (16.09.). Den Aktienmärkten liegen noch immer die US-Verbraucherpreisdaten für August, die am letzten Dienstag (13.09.) veröffentlicht wurden, „schwer im Magen“. Die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am kommenden Mittwoch (21.09.) könnte wegweisenden Charakter haben. Im Vorfeld der Leitzinsentscheidung der Fed dürften es etwaige Erholungsversuche schwer haben, sich zu entwickeln.

Auch unsere beiden heutigen Protagonisten E.ON und RWE gerieten zuletzt unter den Einfluss der korrigierenden Aktienmärkte. Bleiben wir zunächst bei E.ON.

E.ON – Das könnte bitter werden.

Unsere letzte Kommentierung (12.09.) zur E.ON-Aktie (WKN: ENAG99 | ISIN: DE000ENAG999 |Ticker-Symbol: EOAN) überschrieben wir noch mit „Aktie bläst zum Angriff.“. E.ON lancierte zum damaligen Zeitpunkt einen Vorstoß über die Marke von 9 Euro.

E.ON

In den letzten Handelstagen entwickelte E.ON zunächst beachtliches Momentum und nahm den Bereich von 9,5 Euro / 9,7 Euro ins Visier. Allerdings verpasste es die Aktie, diesen Widerstandsbereich unter Druck zu setzen bzw. zu überwinden. Als Folge der aufziehenden Marktunbilden musste E.ON nach unten abdrehen. Die Gewinnmitnahmen haben die Aktie mittlerweile unter die 9 Euro geführt. Damit rückt nun unweigerlich die nächste wichtige Unterstützung bei 8,5 Euro in den Fokus. Die Abwärtsdynamik der letzten Handelstage lässt für die nächsten Handelstage nicht viel Gutes erwarten. Bei einem Bruch der 8,5 Euro könnte es für E.ON noch einmal eng werden. Zudem würde eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 8,0 Euro / 7,7 Euro drohen. Um das Chartbild zu stabilisieren, müsste E.ON  rasch über die 9 Euro zurückkehren.

RWE – Aktie scheitert und taucht ab.

Die RWE-Aktie (WKN: 703712 | ISIN: DE0007037129 | Ticker-Symbol: RWE) lief zuletzt mit Ambitionen den Widerstandsbereich um 44 Euro an. Wie E.ON musste auch RWE dem Stimmungsumschwung Tribut zollen.

RWE

Die Gemengelage verhinderte, dass RWE signifikant über die 44 Euro vorstoßen konnte. Die Aktie drehte nach unten ab und musste im Verlauf ihrer Rückzugsbewegung bereits die wichtige Unterstützung bei 42,0 Euro / 41,8 Euro aufgeben. Aktuell steht der nächste Unterstützungsbereich um 40 Euro im Fokus. Sollte RWE darunter abtauchen müssen, würden die 200-Tage-Linie sowie die eminent wichtige Unterstützung bei 38 Euro in den Fokus des Handelsgeschehens rücken.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

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