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Porsche AG startet entschlossen in das Jahr der Modelloffensiven (News mit Zusatzmaterial)

26.04.2024 / 17:30 CET/CEST
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Porsche AG startet entschlossen in das Jahr der Modelloffensiven
  • Sportwagenhersteller erwirtschaftet Konzernumsatz von 9,01 Milliarden Euro und Operatives Konzernergebnis von 1,28 Milliarden Euro
  • Operative Konzernumsatzrendite liegt bei 14,2 Prozent
  • Anläufe der neuen Panamera- und Taycan-Modelle beeinflussen Ergebnis
  • Finanzvorstand Lutz Meschke: „Auch in herausfordernden Zeiten investieren wir aufgrund unserer finanziellen Stärke entschlossen in unsere Zukunft. Wir stärken damit unser Produktportfolio, unsere Innovationskraft sowie Produkte und Services. Im ersten Quartal haben wir kräftig Schwung geholt, um die Grundlage für zukünftige Erfolge zu schaffen.“
  • Porsche hält für 2024 an seiner Prognose einer Operativen Konzernumsatzrendite von 15 bis 17 Prozent fest.

Stuttgart. Die Porsche AG ist mit Entschlossenheit und Weitsicht in das herausfordernde Geschäftsjahr 2024 gestartet. Im Jahr der Produktanläufe erneuert der Sportwagenhersteller vier von sechs Baureihen. Das erste Quartal war geprägt von den Anläufen der dritten Modellgeneration des Panamera sowie des neuen Taycan. Zudem wurde in großem Umfang in die Digitalisierung und Forschung & Entwicklung investiert. Dementsprechend verzeichnete der Porsche Konzern in den ersten drei Monaten einen erwarteten Rückgang bei Umsatz und Ergebnis: Der Konzernumsatz betrug zum Quartalsende 9,01 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,10 Milliarden Euro). Das Operative Konzernergebnis lag bei 1,28 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,84 Milliarden Euro). Die Konzernumsatzrendite belief sich auf 14,2 Prozent (Vorjahr: 18,2 Prozent).

„Auch in herausfordernden Zeiten investieren wir aufgrund unserer finanziellen Stärke entschlossen in unsere Zukunft. Wir stärken damit unser Produktportfolio, unsere Innovationskraft sowie Produkte und Services“, erläutert Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG. „Im ersten Quartal haben wir kräftig Schwung geholt, um die Grundlage für zukünftige Erfolge zu schaffen. Danach werden wir wieder durchstarten.“ Die Gründe für die aktuelle Entwicklung der Kennzahlen fasst Lutz Meschke so zusammen: „Porsche treibt die Transformation entschlossen voran und wird am Ende des Jahres 2024 vier seiner sechs Baureihen erneuert haben. Die umfassende Aufwertung des Produktportfolios ist mit einem hohen Aufwand verbunden und fordert die gesamte Porsche Mannschaft. Aber unsere Investitionen und Produktanläufe von heute sind unsere Gewinne von morgen.“

Die angelaufene Erneuerung der Modellpalette verursachte im ersten Quartal 2024 einen starken aperiodischen Anstieg bei den Forschungs- und Entwicklungskosten sowie bei den Marketingaktivitäten. Zudem wirkten sich die beiden Anläufe der ersten drei Monate bei den Beständen und den Absätzen aus. „In einem herausfordernden Umfeld halten wir Kurs und setzen unsere Strategie entschlossen fort. Im Porsche Produktjahr 2024 bringen wir vier hoch emotionale neue Sportwagen aus vier Baureihen auf die Straße. Das gibt uns Rückenwind für die kommenden Jahre”, sagt Vorstandsvorsitzender Oliver Blume. „Mein Dank geht an unser hochmotiviertes Team, das die anspruchsvollen Produktanläufe hervorragend meistert.“ Auf den neuen Panamera und den neuen Taycan folgen Neuanläufe in den Modellreihen Macan und 911. Damit wird 2024 zum Jahr der größten Modelloffensive in der Unternehmensgeschichte.

Zum Ende des ersten Quartals lag der Netto-Cashflow für das Segment Automobile bei 107 Millionen Euro (Vorjahr: 1,43 Milliarden Euro). Die Netto-Cashflow-Marge Automobile betrug 1,3 Prozent (Vorjahr: 15,3 Prozent). Gründe für die Werte sind die strategischen Investitionen in die Digitalisierung (MHP und Applied Intuition) sowie das relativ niedrigere Operative Konzernergebnis einerseits und die gestiegenen Sachinvestitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsausgaben andererseits. Zudem hatte Porsche im ersten Quartal aufgrund der Produktanläufe des Panamera und des Taycan temporär höhere Fahrzeugbestände sowie deutlich höhere Steuervorauszahlungen als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die Auslieferungen an Kunden betrugen in den ersten drei Monaten 77.640 Fahrzeuge (Vorjahr: 80.767). Unverändert verfügt Porsche über eine sehr ausbalancierte Absatzstruktur, mit der Schwankungen in einzelnen Vertriebsregionen ausgeglichen werden können. Besonders groß war das Wachstum in den Vertriebsregionen Deutschland sowie Übersee und Wachstumsmärkte: In Deutschland nahmen 11.274 Kunden ihr neues Fahrzeug entgegen – 37 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Vertriebsregion Übersee und Wachstumsmärkte wurden 14.895 neue Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Wachstum von 14 Prozent.

Porsche bestätigt langfristige Prognosen
Trotz eines gesamtwirtschaftlich weiterhin herausfordernden Umfelds bestätigt die Porsche AG ihre Prognosen unter der Voraussetzung, dass sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen nicht signifikant verschlechtern. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2024 eine Operative Konzernumsatzrendite in einer Bandbreite von 15 bis 17 Prozent. Dieser Prognose liegt ein angenommener Konzernumsatz im Korridor von rund 40 bis 42 Milliarden Euro zugrunde. Mittelfristig hält Porsche an seiner Prognose einer Operativen Konzernumsatzrendite von etwa 17 bis 19 Prozent fest. Langfristig strebt der Sportwagenhersteller eine Operative Konzernumsatzrendite von mehr als 20 Prozent an.
 
Porsche AG Konzern Q1 2024 Q1 2023 Änderung
Umsatz 9,01 Mrd. € 10,10 Mrd. € -10,8%
Operatives Ergebnis 1,28 Mrd. € 1,84 Mrd. € -30,3%
Operative Umsatzrendite 14,2% 18,2%  
Netto-Cashflow Automobile 0,11 Mrd. € 1,43 Mrd. € -92.3%
Auslieferungen an Kunden 77.640 80.767 -3,9%








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Zusatzmaterial zur Meldung:

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