5,6% Dividende vs. Tagesgeld – wie sicher ist dieses Investment wirklich? 03.03.2026, 07:15 Uhr von Aktienwelt360

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T-Mobile US 217,50 USD -1,84 % Nasdaq

Eine Dividendenrendite von 5,6 % klingt für viele Sparer zunächst verführerisch. Besonders, da sie deutlich höher ist als die Zinsen, die Tagesgeldkonten in der Regel bieten.

Doch bevor man sich zu sehr über hohe Renditen freut, sollte man bedenken, dass Dividenden keine festen Zinsen wie beim Tagesgeld sind. Sie hängen vom wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, seiner Kapitalstruktur und seinen Investitionsentscheidungen ab.

Diese Variabilität bedeutet, dass eine Dividende theoretisch gekürzt oder sogar komplett gestrichen werden kann, wenn das Geschäft der Firma unter Druck gerät oder die Unternehmensführung ihre Prioritäten ändert. Bei Tagesgeld zahlen Banken dagegen zwar oft nur geringe Zinsen, dafür genießen Anleger in Europa zumeist staatliche Einlagensicherung und sind kaum von unternehmensspezifischen Risiken betroffen.

Es gibt jedoch Gründe, sich den höheren Dividenden nicht zu verschließen. Vor das Wachstum kann den Unterschied machen.

Chancen und Risiken der Dividendenstrategie

Neben der laufenden Ausschüttung bieten Dividendenaktien nämlich auch die Chance auf Kursgewinne, wenn das Unternehmen wächst und seine Gewinne steigert. Eine lange Historie konstanter oder steigender Dividenden signalisiert außerdem ein solides Geschäftsmodell und ein gewissenhaftes Management.

Langfristig gesehen sorgten viele Dividendenwachstumswerte über Jahrzehnte hinweg für eine gute Performance. Wer langfristig investiert blieb, konnte oftmals jährlich zweistellige Total Returns erzielen.

Verizon: Dividendenkönig unter Druck und Chancen

Ein aktuelles Beispiel für das Zusammenspiel von Risiko und Chance könnte die Aktie von Verizon (WKN: A0LF7F) sein. Verizon bietet traditionell eine hohe Dividendenrendite, die in vielen Marktphasen deutlich über dem Niveau von Banksparprodukten liegt.

Zudem gibt es Wachstum. Seit 19 Jahren steigt die Dividenden ohne Ausnahme. Der Umsatz ist heute fast doppelt so hoch wie noch vor 20 Jahren, der Nettogewinn 150 %.

Gleichzeitig steht der Telco-Gigant aber auch vor Herausforderungen: Der Telekommarkt in den USA ist nahezu gesättigt, das Wachstum fällt nur moderat aus und das Unternehmen trägt eine hohe Schuldenlast. Gerade in einem Umfeld steigender Zinsen kann dies natürlich schnell die finanziellen Spielräume beeinträchtigen.  Ein verstärkter Wettbewerb durch Starlink oder T-Mobile US (WKN: A1T7LU) sorgt zudem dafür, dass die Margen und freien Cashflows langfristig unter Druck geraten könnten, was wiederum die Sicherheit der Dividendenausschüttung beeinflusst.

Verizon besitzt jedoch auch positive Eigenschaften: Als Premium-Anbieter mit Fokus auf Zuverlässigkeit und 5G-Geschwindigkeit hat das Unternehmen der Konkurrenz etwas entgegenzusetzten. Tendenziell besitzt es auch die Sahnehäubchen des Marktes als Kunden. Auch die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass ein Turnaround hinsichtlich des Wachstums bevorstehen könnte.

Zudem wurden bei Verizon zuletzt umfangreiche Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ergriffen, darunter Kostensenkungsprogramme und strategische Akquisitionen zur Erweiterung der Glasfaser- und 5G-Plattform. All dies könnte mittelfristig in steigenden Umsätzen und soliden Ertragszuwächsen münden.

All dies stimmt mich zumindest optimistisch, dass die Serie der stetigen Dividendenerhöhungen (bisher sind es 19 Jahre) auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird. Auch die Bewertung stimmt: Das erwartete KGV liegt unter 10 bei quasi keinen Disruptionsrisiken durch KI.

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Frank besitzt Aktien von Verizon Communications. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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