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Gold bleibt als sicherer Hafen weiter gefragt! 29.09.2026, 14:30 Uhr von DZBank

Gold bleibt als sicherer Hafen weiter gefragt!
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Der Goldpreis setzte seine Konsolidierung oberhalb der Marke von 4.000 USD in den vergangenen Wochen weiter fort. Aktuell kann Gold angesichts des weiter schwelenden Nahost-Konflikts und wachsender inflationssorgen weiter von seinem Nimbus als sicherer Hafen profitieren, während von der Währungsseite jedoch der starke US-Dollar belastet. Technisch präsentiert sich Gold unserer Einschätzung nach weiterhin in einer starken Verfassung und sollte nach Abschluss der Konsolidierung oberhalb der Marke von 4.250 USD seine übergeordnete Aufwärtsbewegung fortsetzen!

Die Lage: Nahost-Krise weiter im Fokus!

Die weiterhin angespannte Lage im Nahost-Konflikt bleibt weiterhin eines der bestimmenden Themen auf dem Parkett. Nachdem es in den vergangenen Wochen erneut zu Angriffen auf Tanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus gekommen war, hat sich die Lage durch den Angriff der vom iranischen Mullah-Regime kontrollierten Huthi-Rebellen auf Ziele in Saudi-Arabien weiter verschärft. Da die Huthi-Miliz inzwischen die gesamte Küste des Roten Meers im Jemen und strategisch wichtige Inseln eingenommen hat, befürchten viele Marktbeobachter, dass sich die Lieferengpässe bei Öl- und Erdgas aus dieser Region weiter verschärfen könnten. Zwar haben sich inzwischen hochrangige Vertreter der USA und des Iran am Rande der UN-Vollversammlung zu Sondierungsgesprächen getroffen und weitere Verhandlungen über eine Beilegung des Nahost-Konflikts vereinbart. Da der Iran weiterhin auf seinen Forderungen nach Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sowie Aufhebung von Sanktionen gegen iranisches Öl und ein Ende der US-Blockade iranischer Häfen beharrt, rechnen viele Marktteilnehmer trotz der jüngsten Annäherung der beiden Konfliktparteien mit keiner raschen Einigung in dem seit Ende Februar schwelenden Nahost-Konflikt. Damit dürfte Gold weiterhin als „sicherer Hafen“ gefragt bleiben.

 

Die Perspektive: Zentralbanken weiter auf der Käuferseite!

Als weiterer Katalysator für den Goldpreis erweisen sich die jüngsten Käufe der internationalen Zentralbanken. Viele Notenbanken setzen angesichts der rekordhohen Staatsverschuldung vor allem in den USA und wachsender Inflationsgefahren auf Gold. Nachdem die internationalen Zentralbanken allein in Q2 kumuliert 289 Tonnen Gold erworben hatten, setzte sich dieser Trend auch im Juli fort. Wie aus einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung des Worl Gold Councils hervorgeht, beliefen sich die Käufe der Zentralbanken im Juli auf kumuliert rund 23 Tonnen Gold. Auffällig war einmal mehr die People’s Bank of China (PBoC), die im Juli 20 Tonnen Gold erworben hatte, während Polen mit 8 Tonnen Gold ebenfalls zu den auffälligsten Akteuren. Russland hat sich hingegen von einem Teil seiner Goldreserven getrennt und 6 Tonnen veräußert, während die Türkei, Jordanien und Usbekistan ihre Reserven jeweils um eine Tonne verringerten.

Trading-Taktik: Nachdem Gold Ende August im Bereich der Marke von 4.660 USD ein neues Verlaufshoch markiert hatte, absolvierte der Goldpreis in den vergangenen Wochen eine scharfe Korrektur.  Nach dem Rücksetzer unter die Supportzone bei 4,250 USD ist Gold kurzfristig überverkauft, nachdem Gold mittlerweile außerhalb des unteren Bollinger-Bands notiert. Gelingt es den Bullen erneut Kaufdruck aufzubauen, kann man hier mit einem Stop-Loss unterhalb der Marke von 4.000 USD auf eine Fortsetzung der übergeordneten Aufwärtsbewegung spielen.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DN1P2M) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

 

Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Gemäß Allgemeinverfügung BaFin nach Art. 42 MiFIR und § 15 Absatz 1 Satz 2 WpHG in Verbindung mit Art. 42 MiFIR betreffend Turbo-Zertifikate vom 15.10.2025

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

 

Stand: 29.09.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK AG

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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