Spitzenwert 1,155 Prozent Kupfer. Jetzt soll geklärt werden, ob darunter ein größeres System steckt.
– Anzeige – Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten – Advertorial/Werbung: Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030).
Kupfer auf Rekordkurs – und dieser Explorer findet 1,155 Prozent Kupfer direkt an der Oberfläche
Es gibt Werte, die muss man erst aus dem Gestein herausbohren. Und es gibt Werte, die liegen einfach da. Genau so einen Fund meldet ein kanadischer Explorer jetzt aus Utah – auf einem Projekt, das noch nicht einmal vollständig ihm gehört.
Liebe Leserinnen und Leser,
der Kupfermarkt kennt derzeit nur eine Richtung. Am 26. August notierte das Metall an der COMEX im Handelsverlauf bei über 6,7775 US-Dollar je Pfund und markierte damit ein neues Allzeithoch. Die Bank of America und Goldman Sachs überbieten sich mit Prognosen, das Weiße Haus hat Kupfer zur Frage der nationalen Sicherheit erklärt, und die Internationale Energieagentur erwartet bis 2035 eine Angebotslücke von 25 Prozent.
Der Kupferpreis erzielte vor wenigen Tagen ein neues Allzeithoch. Quelle der Graphik: Unternehmensmeldung vom 04. September 2026 auf Basis der Daten von CME Group und Mining.com
Was in diesem Umfeld zählt, ist simpel: Wer hat Kupfer im Boden, und zwar dort, wo es politisch erwünscht ist? Genau an dieser Stelle wird die Geschichte interessant, um die es in den kommenden Minuten geht.
Der neue Fund: 1,155 Prozent Kupfer aus einer Oberflächenprobe
Die Rede ist von Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030), notiert an der Canadian Securities Exchange unter CEXY, in den USA unter CEXYF und in Deutschland an der Börse Frankfurt unter IW8. Das Unternehmen hat Freitag die ersten Analyseergebnisse von seinem Utah-Projekt Sport veröffentlicht – und die haben es in sich.
– Anzeige – Interessenkonflikte und Disclaimer am Ende beachten – Advertorial/Werbung im Namen von Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030)
Im Rahmen eines ersten Erkundungsprogramms sammelten geologische Berater 50 Gesteins-Stichproben von Oberflächenaufschlüssen. Mehrere Proben lieferten anomale Kupferwerte, angeführt von 1,155 Prozent Kupfer in der Probe SP002 und 0,819 Prozent in der Probe SP044. In den mineralisierten Aufschlüssen wurden Malachit und Chalkopyrit beobachtet – ein Kupferkarbonat und das wichtigste Kupfererzmineral überhaupt.
Zur Einordnung: Viele der größten Kupferminen der Welt arbeiten profitabel mit Erzgehalten von deutlich unter einem Prozent. Ein Wert von 1,155 Prozent aus einer Oberflächenprobe ist damit bemerkenswert – wobei man sofort dazusagen muss, dass Stichproben ihrer Natur nach selektiv sind und nicht repräsentativ für ein Gesamtprojekt.
Ausgewählte Ergebnisse der 50 Oberflächenproben auf dem Sport-Projekt. Quelle: Unternehmensangaben vom 04.09.2026
Wichtig für die Einordnung: Bei den genannten Werten handelt es sich um selektive Gesteins-Stichproben von Oberflächenaufschlüssen. Sie sind naturgemäß nicht repräsentativ für die Mineralisierung des Gesamtprojekts und stellen keinen Nachweis einer Mineralressource dar. Die Analysen erfolgten durch ALS in Reno und Vancouver
Die erste Interpretation des Unternehmens lautet, dass die Mineralisierung entlang von Störungen und strukturellen Leitbahnen auftritt – in einem geologischen Umfeld, das von brekzien- und intrusionsgebundener Kupfermineralisierung geprägt ist. Übersetzt heißt das: Das Kupfer an der Oberfläche könnte der sichtbare Rand eines größeren, verdeckten Systems in der Tiefe sein.
CEO David Greenway sprach von einer aufregenden neuen Kupferentdeckung. Kupfermineralisierung in dieser Größenordnung bereits an der Oberfläche zu identifizieren, biete einen starken Ausgangspunkt für die systematische Nachfolgeexploration. Die Gehalte aus diesem ersten Programm seien überaus ermutigend und etablierten Sport als zweite spannende Explorationsfront im Westen der USA – neben dem Flaggschiff Majuba Hill..
Das Sport-Projekt: 108 Claims im historischen Frisco-Distrikt
Das Sport-Projekt umfasst 108 zusammenhängende, nicht patentierte Lode-Mining-Claims über rund 1.902 Acres beziehungsweise 770 Hektar. Es liegt im historischen San-Francisco-Bergbaudistrikt – kurz „Frisco" – auf Flächen des Bureau of Land Management im Beaver County im Westen Utahs.
Der interessanteste Punkt ist die Nachbarschaft. Sport liegt auf demselben geologischen Trend wie das Kupfer-Gold-Projekt Cactus, das derzeit von Hawk Resources (ASX: HWK) erkundet wird. Die These des Unternehmens lautet, dass gerade die Ränder dieses Frisco-Kupfertrends bislang unzureichend untersucht sind – und die neuen Ergebnisse stützen genau diese Annahme.
Geologie des Sport-Projekts mit den 108 Claims, den Probenstandorten SP001 bis SP050, kartierten Störungen, Brekzienzonen und Alterationen. Quelle: Copper One Resources Unternehmensmeldung vom 04.09.2026
Eine wichtige Klarstellung, die im Text nicht untergehen darf: Sport gehört Copper One noch nicht. Das Projekt kommt über die geplante Übernahme der Rooinek Mining Corp. ins Portfolio, für die das Unternehmen am 20. Juli eine verbindliche Aktientauschvereinbarung unterzeichnet hat. Diese Transaktion steht weiterhin unter den üblichen Vollzugsbedingungen und war zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht abgeschlossen. Ob sie zustande kommt, ist nicht garantiert.
Wie es weitergeht, hat das Unternehmen bereits skizziert: erweiterte Oberflächenbeprobung, geologische Kartierung und Geophysik, um Vektoren in Richtung einer möglichen intrusiven Kupferquelle zu finden. Zusätzlich sollen alle Erkundungsproben einer Gold-Brandprobe unterzogen werden. Aus den kombinierten Daten will das technische Team dann potenzielle Bohrziele ableiten und priorisieren.
Warum der Zeitpunkt kaum besser sein könnte
Dass ein Kupferfund ausgerechnet jetzt gemeldet wird, ist für die Wahrnehmung an der Börse nicht unwichtig. Der Kupfermarkt befindet sich im Ausnahmezustand.
Am 7. August erreichte Kupfer an der COMEX im Handelsverlauf 6,77 US-Dollar je Pfund – ein Allzeithoch. Am 26. August folgte ein neuer Intraday-Rekord von 6,7775 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von rund 17 bis 18 Prozent zu Buche, auf Zwölfmonatssicht sind es etwa 46 Prozent.
Noch aussagekräftiger als der Preis selbst ist aber, was darunter passiert. An der London Metal Exchange schloss Kupfer am 11. August im Kassahandel bei 14.424,50 Dollar je Tonne – mit einem Aufschlag von 207,50 Dollar gegenüber dem Dreimonatskontrakt. Diese sogenannte Backwardation war der höchste Wert des Jahres; Ende Juli hatte sie noch bei 34 Dollar gelegen. Parallel fielen die LME-Lagerbestände auf 214.550 Tonnen, ein Minus von 14 Prozent binnen elf Tagen.
Im Klartext: Wer Kupfer sofort braucht, zahlt einen deutlichen Aufpreis. Das ist kein Spekulationsphänomen, sondern ein physisches Knappheitssignal.
Rasanter Anstieg des Kupferpreises am 25. August 2026. Quelle: Tradingview
Der Mangel ist struktureller Natur – und lässt sich nicht wegverhandeln
Die entscheidende Frage für jeden Rohstoffinvestor lautet: vorübergehendes Phänomen oder strukturelles Problem? Beim Kupfer deutet fast alles auf Letzteres hin.
Auf der Nachfrageseite treffen mehrere Megatrends gleichzeitig aufeinander. S&P Global rechnet damit, dass der Kupferbedarf bis 2050 um 50 Prozent steigt – getrieben von KI-Infrastruktur, Elektrofahrzeugen, Stromnetzen und wachsenden Verteidigungsbudgets. Ein einziges hyperskaliertes KI-Rechenzentrum verschlingt bis zu 50.000 Tonnen Kupfer, ein herkömmliches kommt mit 5.000 bis 15.000 Tonnen aus.
Die Nachfragekurve zeigt nach oben – Rechenzentren, Fahrzeuge, Verteidigung und der Nachholbedarf in Asien treiben den Kupferverbrauch bis 2035. Quelle: Wood Mackenzie
Auf der Angebotsseite dagegen knirscht es an allen Ecken. Die Internationale Energieagentur erwartet bis 2035 ein Angebotsdefizit von 25 Prozent. Der Grund ist nicht Geologie, sondern Ökonomie und Zeit: Eine neue Kupfermine braucht von der Entdeckung bis zur Produktion über 15 Jahre, und der Kapitalbedarf liegt bei 30.000 bis 40.000 Dollar je Tonne Jahreskapazität.
Wie akut die Lage ist, zeigt der Blick auf die etablierten Produzenten. Chiles Staatskonzern Codelco setzte Anfang August den Ausbau der über hundert Jahre alten Mine El Teniente aus, nachdem dort neue seismische Risiken festgestellt worden waren – ein Jahr nach einem tödlichen Einsturz. Die Produktion von El Teniente war 2025 bereits um 13 Prozent gefallen. Das grundsätzliche Problem sinkender Erzgehalte zeigt sich auch andernorts: In Escondida, der größten Kupfermine der Welt, die mehrheitlich BHP gehört und von BHP betrieben wird, sank die Förderung im vergangenen Geschäftsjahr um drei Prozent, weil der Erzgehalt von 1,02 auf 0,90 Prozent nachgab. In Pampa Norte, ebenfalls ein BHP-Betrieb, brach die Produktion um 21 Prozent ein.
Quelle: forbes.com
Sinkende Erzgehalte bedeuten, dass für dieselbe Menge Kupfer immer mehr Gestein bewegt werden muss. Das kostet Energie, Kapital und Infrastruktur – und lässt sich nicht durch einen höheren Preis über Nacht beheben.
Der Engpass, über den kaum jemand spricht: Schwefelsäure
Es gibt ein Angebotsrisiko im Kupfermarkt, das in den meisten Analysen fehlt – weil es nicht in den Minen liegt, sondern in einem Chemikalienlager. Rund 15 Prozent der weltweiten Kupferkathoden entstehen im sogenannten SX-EW-Verfahren, bei dem das Kupfer mit Schwefelsäure aus dem Gestein gelaugt wird. Je nach Erzgehalt werden dafür zwischen 3 und 22 Tonnen Säure je Tonne Kupfer benötigt.
Diese Säure ist seit Anfang 2026 knapp. Der Grund liegt in einer Kette von Ereignissen, die kaum jemand vorhersehen konnte: Über die Straße von Hormus läuft normalerweise rund die Hälfte des seewärtigen Schwefelhandels; die Golfstaaten und der Iran stellen zusammen ein Viertel der weltweiten Schwefelversorgung. Seit der faktischen Schließung der Meerenge im Februar 2026 ist dieser Weg blockiert. Und im Mai 2026 stoppte China zusätzlich seine Schwefelsäure-Exporte.
Kupferproduktion nach dem SX-EW-Verfahren auf Basis von Schwefelsäure-Laugung, 2025. In der Demokratischen Republik Kongo und in Chile hängt ein erheblicher Teil der Förderung an diesem Prozess. Quelle: IEA-Analyse auf Basis von Daten von Wood Mackenzie, IEA CC BY 4.0. Quelle: https://www.northernminer.com/
Die Folgen sind bereits messbar. Chile, der größte Kupferproduzent der Welt, verbraucht jährlich rund 8 bis 8,5 Millionen Tonnen Schwefelsäure und importiert davon 3 bis 4 Millionen Tonnen. Über eine Million Tonnen kamen bislang aus China. Im März 2026 lieferte China nach Reuters-Angaben erstmals seit Juli 2023 überhaupt keine Schwefelsäure mehr nach Chile. Rund 20 Prozent der chilenischen Kupferproduktion – etwa 1,1 Millionen Tonnen im Jahr – hängen an diesem Verfahren.
Für die Produzenten bedeutet das unmittelbar höhere Kosten. Unter normalen Bedingungen macht die Säure 8 bis 12 Prozent der Barkosten einer SX-EW-Anlage aus; in Knappheitsphasen können die Spotpreise um 150 bis 300 Prozent steigen, was die Produktionskosten um 400 bis 800 US-Dollar je Tonne Kupfer erhöht. Goldman Sachs bezifferte den möglichen Produktionsausfall bei anhaltender Störung auf rund 125.000 Tonnen Kupfer.
Die Internationale Energieagentur hat daraufhin in ihrem Global Critical Minerals Outlook 2026 festgehalten, dass sich der kurz- und mittelfristige Ausblick für das Kupferangebot erheblich verschlechtert habe. Und BMI senkte die Prognose für das weltweite Wachstum der Minenproduktion 2026 von 2,8 auf 2,4 Prozent.
Bemerkenswert ist dabei ein Detail, das den Blick auf Explorationsunternehmen verändert: Dieser Engpass steht in keiner einzigen Ressourcenschätzung. Er ist ein Beschaffungsproblem, kein geologisches – und er kann sich binnen Wochen verschärfen statt binnen Jahren. Genau deshalb gewinnen neue Vorkommen in politisch stabilen Regionen an Bedeutung.
Was die Analysehäuser für die kommenden Jahre erwarten
Wie sich all das im Preis niederschlägt, beantworten die großen Häuser unterschiedlich – und genau diese Spannbreite ist aufschlussreich. Für 2026 liegt der Bloomberg-Konsens bei 13.007 US-Dollar je Tonne. Macquarie hat seine Prognose zuletzt auf 13.165 Dollar angehoben, hält den Anstieg allerdings selbst für weiter gelaufen als die Fundamentaldaten hergeben. Goldman Sachs bleibt bei 12.650 Dollar – und das, obwohl die Bank für dieses Jahr noch einen Überschuss von 490.000 Tonnen erwartet.
Interessanter als das laufende Jahr ist jedoch der Blick nach vorn. Die Ratingagentur-Tochter BMI hat ihre Prognose für 2026 von 11.900 auf 12.700 Dollar angehoben und begründet das mit zusammenlaufenden Angebotsproblemen, zollgetriebener Knappheit und dem KI-Optimismus. Ab 2028 wird BMI dann deutlich zuversichtlicher als der Markt: 13.500 Dollar im Jahr 2028, 15.000 Dollar 2029, 15.800 Dollar 2030 – und 17.000 Dollar je Tonne im Jahr 2035, wenn sich das strukturelle Defizit auf knapp 1,5 Millionen Tonnen ausweitet.
Die Kupferprognosen der großen Häuser im Vergleich sowie der langfristige Pfad von BMI. Quelle: BMI (Fitch Solutions), Bloomberg, Macquarie, Goldman Sachs, MINING.COM
Man muss diese Zahlen nicht für bare Münze nehmen – Rohstoffprognosen sind notorisch unzuverlässig, und die Häuser widersprechen sich in der Frage, ob 2026 mit Überschuss oder Defizit endet. Bemerkenswert ist aber die Richtung: Kein einziges der genannten Institute erwartet, dass Kupfer auf das Niveau von vor zwei Jahren zurückfällt. Und genau das ist der Rahmen, in dem ein Explorer heute seine Bohrmeter setzt.
Ohne Kupfer kein Rechenzentrum, kein Stromnetz, keine Raumfahrt: Das Metall ist in praktisch keiner Schlüsseltechnologie ersetzbar. Quelle: Unternehmensangaben, cexy.copperone.com
Washington macht Kupfer zur Chefsache
Was den aktuellen Zyklus von früheren Rohstoffhaussen unterscheidet, ist die politische Dimension. Kupfer steht in den USA seit November 2025 offiziell auf der Liste der kritischen Mineralien. Und die Regierung belässt es nicht bei Symbolik.
Bei einem Branchentreffen im US-Außenministerium stellte Präsident Donald Trump ein umfassendes Paket für Bergbau und kritische Mineralien vor. Die Kernbotschaft: Rohstoffe sollen nicht nur in den USA gefördert, sondern dort auch verarbeitet, raffiniert und zu Endprodukten weiterverarbeitet werden. Handelsminister Howard Lutnick fasste es so zusammen, dass erst die vollständige industrielle Kette dauerhafte Arbeitsplätze und strategische Unabhängigkeit schaffe.
Die konkreten Zahlen sind bemerkenswert: rund drei Milliarden Dollar für neue Rohstoff- und Verarbeitungsprojekte, darunter über eine Milliarde Dollar der Export-Import Bank für Ivanhoe Electrics Kupferprojekt Santa Cruz in Arizona. Dazu 100 Millionen Dollar für die Ausbildung von Bergbaufachkräften – zehnmal so viel, wie die Hochschulen selbst erbeten hatten. Der Hintergrund: In den USA schließen jährlich weniger als 170 Bergbauingenieure ein akkreditiertes Studium ab, in China sind es über 3.000.
Besonders relevant für Explorationsunternehmen ist ein anderer Punkt: die Genehmigungsverfahren. Trump erklärte, Bergbau-Genehmigungen hätten früher drei bis fünf Jahre gedauert und würden nun teils innerhalb von 25 Tagen erteilt. Ob sich diese Zeiträume dauerhaft halten lassen, muss die Praxis zeigen. Die Richtung ist jedoch eindeutig.
Rohstoffsicherheit als Chefsache: die vollständige Aufzeichnung des Branchentreffens. Quelle: youtube.com/watch?v=XX72g4snLCs
Hinzu kommt die Zollfrage. Seit dem 1. August 2025 gilt ein Einfuhrzoll von 50 Prozent auf halbfertige Kupferprodukte. Über einen möglichen Zoll auf raffiniertes Kupfer ab dem 1. Januar 2027 ist noch nicht entschieden. Marktbeobachter erwarten, dass eine Bestätigung die Kupferströme in US-Lager beschleunigen und die Verfügbarkeit außerhalb der USA weiter verknappen würde.
Für einen Explorer mit gleich zwei Projekten auf US-Boden ist diese Gemengelage ein struktureller Vorteil. Genau hier ist Copper One Resources positioniert.
Das Flaggschiff: Majuba Hill in Nevada – kein Grassroots-Risiko, sondern ein Altproduzent
Das Herzstück von Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030) ist das Kupfer-Silber-Gold-Projekt Majuba Hill im Pershing County, Nevada, rund 251 Kilometer nordöstlich von Reno. Nevada wurde im Ranking des Fraser Institute wiederholt als weltweit attraktivste Bergbau-Jurisdiktion geführt – das Länderrisiko ist praktisch null.
Entscheidend ist die Vorgeschichte des Projekts. Auf dem rund 9.684 Acres großen Areal wurde zwischen 1900 und 1950 bereits Kupfer produziert: rund 2,8 Millionen Pfund Kupfer sowie als Nebenprodukte 184.000 Unzen Silber, 5.800 Unzen Gold und 21.000 Pfund Zinn – mit den Mitteln der damaligen Zeit. Anders als bei den allermeisten Explorationsprojekten ist der Nachweis, dass hier abbaufähige Strukturen existieren, also bereits erbracht.
Dazu kommt eine Datenbasis, die für ein Unternehmen dieser Größe ungewöhnlich ist. Mit dem gerade abgeschlossenen Phase-1-Programm liegt die kumulierte Bohrleistung auf dem Projekt bei rund 93.410 Fuß beziehungsweise 28.471 Metern – über 28 Kilometer. Allein die Wiederbeschaffung der historischen Daten beziffert das Management auf rund 12,1 Millionen US-Dollar. Das ist mehr, als das gesamte Unternehmen derzeit an der Börse wert ist.
Majuba Hill, Nevada: Die Zielzonen des Bohrprogramms 2026 mit den bereits niedergebrachten und den geplanten Bohrlöchern. Quelle: Copper One Resources
Geologisch handelt es sich um ein klassisches Porphyr-Kupfer-System mit Kupfer-Gold-Molybdän-Mineralisierung. In der Tiefe wurde ein Chalkosit-Anreicherungshorizont identifiziert – ein typisches Merkmal großer, werthaltiger Porphyrsysteme. Frühere Bohrungen lieferten dabei durchaus vorzeigbare Abschnitte: MHB-2 traf 44,5 Meter mit 1,41 Prozent Kupfer und 97,6 Gramm Silber je Tonne, MHB-32 durchteufte 115,7 Meter mit 0,33 Prozent Kupfer, darin 12,2 Meter mit 1,36 Prozent.
Wichtig für die Einordnung: Historische Bohr- und Produktionsdaten stammen von Vorbetreibern, sind noch nicht vollständig durch eine qualifizierte Person verifiziert und stellen keinen Nachweis einer aktuellen Mineralressource oder eines wirtschaftlichen Abbaus dar.
Der Fund, der im Juli für Aufsehen sorgte: 10,5 Prozent Kupfer
Am 10. Juli veröffentlichte das Unternehmen die Analyseergebnisse der Untertage-Beprobung im historischen Middle Adit. Die Probe MHR-793 lieferte 10,5 Prozent Kupfer und 188 Gramm Silber je Tonne.
Die Probenstandorte der Untertage-Kartierung 2026 im Middle Adit – MHR-793 stach mit 10,5 Prozent Kupfer heraus. Quelle: Unternehmensmeldung vom 10. Juli 2026
MHR-793 und die benachbarte Probe MHR-794 erfassten oxidisches Kupfer in Form von Azurit, eingebettet in magmatisch-hydrothermale Intrusionsbrekzien mit grob-schwammiger, strahlenförmiger Turmalin-Matrix. Genau solche mehrphasigen Brekziensysteme gelten unter Geologen als klassische Träger hochgradiger Kupfervererzung.
Wichtig für die Einordnung: Auch hier handelt es sich um selektive Gesteinsproben, die nicht repräsentativ für die Mineralisierung des Gesamtprojekts sind.
Phase 1 abgeschlossen, Phase 2 vorbereitet – und der Bohrkern unterm Mikroskop
Am 24. August meldete das Unternehmen den erfolgreichen Abschluss des gesamten Phase-1-Bohrprogramms auf Majuba Hill. Insgesamt wurden 4.015 Fuß beziehungsweise 1.224 Meter niedergebracht. Der vollständige Bohrkern befindet sich inzwischen in der gesicherten Kernanlage des Unternehmens in Elko, Nevada, wo er geologisch aufgenommen, fotografiert, beprobt und für den Versand an die ALS-Laboratorien vorbereitet wird.
Der vorbereitete Bohrplatz für das Phase-2-Programm eröffnet den Zugang zum bislang wenig getesteten Nordwest-Grat. Quelle: Copper One Resources (Abbildung 1 der Meldung vom 24. August 2026)
Parallel sind sämtliche Vorbereitungen für das Phase-2-Programm abgeschlossen. Vier Bohrplätze samt zugehöriger Bohrstandorte sind fertiggestellt, ausgelegt auf weitere 4.000 Fuß beziehungsweise 1.219 Meter – unter anderem auf dem bislang vergleichsweise wenig getesteten Nordwest-Grat.
Und am 28. August kam ein Schritt hinzu, der selten Schlagzeilen macht, aber oft darüber entscheidet, wo das nächste Bohrloch angesetzt wird: Copper One hat eine detaillierte geologische Studie des gesamten Phase-1-Bohrkerns begonnen. Die Arbeiten verbinden die detaillierte Kernaufnahme mit petrographischen Analysen, inklusive der Herstellung und Untersuchung von Dünnschliffen sowie einer mineralogischen und texturellen Analyse auf Korngröße.
Im Klartext: Das Unternehmen will nicht nur wissen, was im Gestein steckt, sondern in welcher Reihenfolge es dorthin gelangt ist – und was das darüber verrät, wo das System am stärksten ist. Die Ergebnisse fließen in ein dreidimensionales geologisches Modell ein und sollen die Zielgeometrie schärfen sowie die Bohrlöcher für Phase 2 priorisieren und ausrichten. Ein Explorer, der ohne diese Vorarbeit bohrt, rät. Einer, der sie zuerst macht, setzt seinen nächsten Dollar mit besseren Chancen ein.
Wichtig für die Einordnung: Die Analyseergebnisse des Phase-1-Programms stehen weiterhin aus. Visuelle Beobachtungen von Sulfidmineralen sind vorläufiger Natur und lassen keine verlässliche Aussage über Gehalte oder Mächtigkeiten zu.
Redonda: Bohrloch RED-26-02 trifft sichtbare Mineralisierung ab 20 Metern
Auf Redonda auf West Redonda Island in British Columbia haben die Diamantbohrungen am 7. August begonnen. Damit bohrt Copper One erstmals auf zwei Projekten gleichzeitig. Das Projekt umfasst rund 2.746 Hektar mit neun Mineralclaims und gehört dem Unternehmen zu 100 Prozent. Es liegt in der Coast Suture Zone, einem Gürtel, der für bedeutende Porphyr-Kupfer- und Skarnvorkommen bekannt ist. Teck Resources brachte hier bereits 1979 neun Diamantkernbohrlöcher über insgesamt 1.681 Meter nieder.
Das laufende Programm umfasst rund 2.400 Bohrmeter und ist nach Unternehmensangaben vollständig finanziert. Zum Einsatz kommt Paradigm Drilling mit einem raupenfahrbaren Diamantbohrgerät vom Typ Boyles T-75, das Ziele in über 600 Metern Tiefe erreichen kann.
Am 26. August meldete das Unternehmen den Zwischenstand aus dem ersten Bohrloch. RED-26-02 wurde mit einer Neigung von minus 55 Grad angesetzt und hat die Marke von 200 Metern Bohrlänge passiert; geplant ist eine Endteufe von rund 500 Metern. Das Entscheidende: Geologische Merkmale und sichtbare Mineralisierung, die zum anvisierten Porphyr-Kupfer-Molybdän-System passen, wurden bereits ab etwa 20 Metern Bohrtiefe beobachtet – und setzen sich über Abschnitte des bislang gebohrten Intervalls fort.
Mineralisierter Bohrkern aus RED-26-02 bei rund 150 Metern Bohrlänge. Die sichtbaren Beobachtungen sind vorläufig; Mineralgehalt und Gehalte lassen sich ausschließlich durch Laboranalysen bestätigen. Quelle: Copper One Resources, Meldung vom 26. August 2026
Warum das für Anleger interessant ist: Mineralisierung, die schon knapp unter der Oberfläche einsetzt und über weite Strecken anhält, ist bei Porphyrsystemen ein Hinweis auf Mächtigkeit – und oberflächennahe Vererzung ist im späteren Abbau grundsätzlich günstiger zu gewinnen als tief liegende. Ob daraus wirtschaftlich relevante Gehalte werden, entscheidet allerdings ausschließlich das Labor.
Bemerkenswert ist auch die Einbindung der Klahoose First Nation, auf deren traditionellem Territorium das Projekt liegt. Copper One hat sich verpflichtet, lokale Beschäftigung und Ausbildung sowie Klahoose-nahe Unternehmen vorrangig zu berücksichtigen; ein Mitglied der Klahoose halbiert die Bohrkerne, der Seetransport läuft über das Arbeitsboot der Gemeinschaft. Für ein Explorationsprojekt in British Columbia ist ein funktionierendes Verhältnis zur First Nation kein Nebenaspekt, sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen überhaupt.
Diamantbohrgerät und Einsatzteam auf Redonda. Quelle: Copper One Resources
Redhill: eine Option auf bis zu 100 Prozent, direkt am Trans-Canada Highway
Das vierte Projekt im Portfolio ist Redhill, an dem Copper One eine Option auf den Erwerb von bis zu 100 Prozent hält. Es liegt südlich von Ashcroft im Kamloops Mining District, direkt am Trans-Canada Highway, und umfasst rund 4.736 Hektar. Es handelt sich um eine Kupfer-Zink-Mineralisierung vom VMS-Typ, die daneben Potenzial für epithermale Goldvererzung zeigt.
Vorbetreiber wie BP Selco, Rea Gold, Teck, Avalon Ventures, Troymet und Bessor Minerals haben das Gebiet zwischen den 1980er-Jahren und 2017 mit rund 50 Bohrlöchern und etwa 8.000 Bohrmetern erkundet. Das eigene Phase-1-Programm über rund 3.000 Meter läuft; die zweite Diamantbohrung wurde am 15. Juli abgeschlossen, die Analyseergebnisse stehen ebenfalls aus.
Bohrstandort RH-26-02 auf dem Redhill-Projekt mit der Bohranlage direkt am Trans-Canada Highway. Quelle: Copper One Resources
Wichtig für die Einordnung: Die historischen Explorationsergebnisse auf Redhill und Redonda wurden nicht durch eine qualifizierte Person verifiziert und sollten nicht als Hinweis auf aktuelle oder künftige Mineralressourcen gewertet werden.
Kapitalstruktur: Das Wachstum wird über Eigenkapital bezahlt
Hier ist eine Einordnung nötig, die in der Wahrnehmung vieler Anleger fehlt. Nach der Zusammenlegung im Verhältnis 10 zu 1 waren zum 1. Juni 2026 nur rund 23,72 Millionen Aktien ausstehend – eine ausgesprochen schlanke Struktur. Dieser Stand ist inzwischen überholt: Laut der bei der Canadian Securities Exchange eingereichten Form 9 waren zum 21. August 2026 bereits 32.168.949 Aktien ausgegeben.
Für die Rooinek-Übernahme sollen 14 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Parallel läuft eine nicht vermittelte Privatplatzierung, deren Struktur das Unternehmen am 20. August noch einmal überarbeitet hat: Aus maximal 20 Millionen Special Warrants wurden zwei Klassen – bis zu 15 Millionen Non-Flow-Through Special Warrants für bis zu 6 Millionen kanadische Dollar und bis zu 5 Millionen Flow-Through Special Warrants für bis zu 2 Millionen kanadische Dollar. Der Preis bleibt in beiden Fällen bei 0,40 kanadischen Dollar, das Gesamtvolumen steigt damit auf bis zu 8 Millionen kanadische Dollar. Der Ausübungspreis der zugehörigen Warrants liegt bei 0,50 kanadischen Dollar, also ein Aufschlag von 25 Prozent auf den Zeichnungspreis.
Die Flow-Through-Komponente ist dabei mehr als eine Formalie. Solche Aktien nach Paragraf 66(15) des kanadischen Einkommensteuergesetzes erlauben es dem Unternehmen, die steuerlichen Explorationsabzüge an die Zeichner weiterzureichen. Im Gegenzug müssen die Mittel zwingend in kanadische Explorationsausgaben fließen – im Fall von Copper One also nach British Columbia. Zwei Millionen kanadische Dollar sind damit zweckgebunden für Bohrmeter in Kanada, und das Unternehmen öffnet sich einem zusätzlichen, steuerlich motivierten Investorenkreis.
Das Form 9 vom 21. August nennt zudem erstmals die Vergütung der Vermittler: bis zu 8 Prozent des Bruttoerlöses in bar sowie bis zu 1,6 Millionen nicht übertragbare Broker Warrants, ebenfalls zu 0,50 kanadischen Dollar. Bemerkenswert ist eine weitere Klausel: Die Warrants unterliegen einer 10-Prozent-Sperre. Ausgeübt werden dürfen sie nicht, wenn der Inhaber dadurch auf 10 Prozent oder mehr der ausstehenden Aktien käme. Das begrenzt die Gefahr, dass über die Platzierung ein einzelner Großaktionär entsteht.
Rechnet man die 14 Millionen Übernahmeaktien und bis zu 20 Millionen Aktien aus der Ausübung der Special Warrants zu den 32.168.949 ausstehenden Aktien hinzu, käme man auf rund 66,2 Millionen Aktien. Werden zusätzlich die in den Einheiten enthaltenen Warrants ausgeübt, stiege dieses transaktionsbezogene Szenario auf rund 76,2 Millionen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um die gesamte vollverwässerte Kapitalisierung: Allein die 6,25 Millionen börsennotierten CEXY.WT-Warrants erhöhten das Szenario auf rund 82,4 Millionen Aktien, mit den Broker Warrants auf rund 84 Millionen – und zwar vor Einbeziehung aller weiteren ausstehenden Optionen, Warrants oder wandelbaren Wertpapiere.
Und damit liegt eine nüchterne Erklärung für die Kursentwicklung auf dem Tisch: Wenn eine Platzierung bei 0,40 kanadischen Dollar erfolgen soll, orientiert sich der Markt schlicht an diesem Niveau. Das ist bei Explorern ein bekanntes Muster – und es hat mit der Geologie nichts zu tun. Die Beschleunigungsklausel verrät allerdings, welches Niveau in der Struktur als Zielmarke angelegt ist: Notiert die Aktie an fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen bei 1,25 kanadischen Dollar oder höher, kann das Unternehmen die Laufzeit der Warrants auf 30 Tage verkürzen.
Die andere Seite derselben Medaille: Das Geld fließt in Bohrmeter. Beide laufenden Programme bezeichnet das Unternehmen als vollständig finanziert, auf zwei Projekten wird gleichzeitig gebohrt, und die Übernahme eines vierten Projekts wurde angekündigt, ist aber noch nicht vollzogen. Wer Verwässerung grundsätzlich ablehnt, wird mit einem Explorer in der Wachstumsphase ohnehin nicht glücklich. Entscheidend ist, ob das eingesetzte Kapital Wert schafft – und genau darüber entscheiden die ausstehenden Analyseergebnisse.
Wer hinter dem Unternehmen steht
Geführt wird das Unternehmen von President und CEO David Greenway; im Juli wurde Richard Robins als Chief Financial Officer berufen. Im Board sitzen unter anderem John Percival und der Geologe Larry Segerstrom mit über 38 Jahren Porphyr-Kupfer-Erfahrung – er zeichnet zugleich als Qualified Person nach NI 43-101 für die technischen Angaben verantwortlich.
Bemerkenswert ist vor allem der technische Beirat: Mit Dr. Richard „Dick" Sillitoe gehört ihm der wohl renommierteste Porphyr-Kupfer-Geologe der Welt an, dazu Leo Hathaway und Dr. Mike Ressel von der University of Nevada, Reno. Für eine Porphyr-Story ist das ein Gütesiegel, das sich nicht kaufen lässt.
Die eigentliche Frage: Was ist hier eingepreist?
Fassen wir zusammen, was auf dem Tisch liegt. Ein Metall auf Rekordniveau mit physischer Knappheit, die sich an Lagerbeständen und Terminkurven ablesen lässt. Ein struktureller Angebotsengpass, den die Internationale Energieagentur bis 2035 auf 25 Prozent beziffert. Eine US-Regierung, die Milliarden mobilisiert und Genehmigungsverfahren radikal verkürzt. Ein historisch produzierendes Kupferprojekt in der bestbewerteten Bergbau-Jurisdiktion der Welt. Ein frischer Oberflächenfund mit 1,155 Prozent Kupfer in Utah. Und ein Portfolio aus vier Projekten in Nevada, Utah und British Columbia, mit laufenden Bohrungen auf zweien davon.
Dem gegenüber steht eine Börsenbewertung im niedrigen zweistelligen Millionenbereich – ungefähr auf dem Niveau dessen, was das Management allein für die Wiederbeschaffung der historischen Bohrdatenbank von Majuba Hill veranschlagt.
Man muss daraus keine Kaufempfehlung ableiten, und dieser Werbeartikel ist auch keine. Aber die Frage darf man stellen: Wenn ein Explorer bereits auf dem Niveau seiner reinen Datenbasis gehandelt wird – wie viel Explorationserfolg ist dann im Kurs überhaupt noch enthalten?
Was gegen die Story spricht – und das gehört dazu
Wer die Chance sieht, muss auch die Kehrseite kennen. Und die ist bei einem Explorer dieser Größe wie immer vorhanden.
Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030) fördert kein Kupfer, erwirtschaftet keine Umsätze und besitzt bis heute keine NI-43-101-konforme Mineralressource. Sämtliche Gehaltsangaben stammen aus historischen Daten oder selektiven Stichproben und sind nicht repräsentativ. Die entscheidenden Laborergebnisse aus Nevada und British Columbia stehen weiterhin aus und können enttäuschen. Das Utah-Projekt gehört dem Unternehmen noch gar nicht – die Übernahme ist nicht jetzt noch nicht vollzogen und kann scheitern. Das Wachstum wird über Eigenkapital bezahlt: Aus rund 32,2 Millionen Aktien könnten über die geplante Übernahme, die Special Warrants und die bestehenden Warrants rund 84 Millionen werden, eine erhebliche potenzielle Verwässerung. Der Kupferpreis selbst ist zyklisch: Ein Rückschlag würde den gesamten Sektor treffen.
Fazit: Vier Projekte, zwei Bohrgeräte – und ein Metall, das die Welt braucht
Selten passen Rohstoffumfeld und Unternehmensmeldung so gut zusammen wie derzeit bei Copper One Resources Corp. (WKN: A42AGR ISIN: CA21751T1030). Kupfer notiert nahe seinem Allzeithoch, die physische Knappheit ist an Lagerbeständen und Terminkurven messbar, Washington erklärt das Metall zur nationalen Sicherheitsfrage – und das Unternehmen meldet einen frischen Oberflächenfund mit bis zu 1,155 Prozent Kupfer.
Für spekulativ orientierte Anleger, die den Kupfer-Megatrend über einen frühphasigen nordamerikanischen Explorer spielen wollen, ist das eine Konstellation, die zumindest einen Platz auf der Watchlist verdient. Die Termine, auf die es ankommt, sind klar benannt: die ausstehenden Analyseergebnisse des Phase-1-Programms auf Majuba Hill, das Ergebnis der laufenden petrographischen Studie, der Startschuss für das vorbereitete 4.000-Fuß-Programm der Phase 2, die Analyseergebnisse aus RED-26-02, die Analysedaten aus Redhill, das erweiterte Oberflächenprogramm auf Sport samt Gold-Brandproben sowie der Vollzug der Utah-Übernahme.
Ob daraus eine Neubewertung wird, entscheiden am Ende nicht Erwartungen, sondern Zahlen aus dem Labor.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Investments – und verbleiben mit besten, aber wie immer spekulativen Grüßen, Ihre Redaktion von Mining Investor.
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DISCLAIMER UND PFLICHTANGABEN
1. Herausgeber, Verfasser und Charakter der Veröffentlichung
Dieser Werbeartikel über Copper One Resources Corp. wurde vom Direktor der Orange Unicorn Ltd. am 6. September 2026 um 7:00 Uhr erstellt. Zeitpunkt der ersten Verbreitung: 6. September 2026, 7:25 Uhr.
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2. Vergütung und Auftraggeber
Für die werbliche Berichterstattung über die Copper One Resources Corp. wurden Herausgeber, Verfasser und Vermittler entgeltlich bar vergütet.
Auftraggeber und Zahlender ist Copper One Resources Corp. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich vom werbenden Unternehmen und nicht von Seiten Dritter. Die Vergütung ist erfolgsunabhängig und nicht an die Kursentwicklung des besprochenen Wertpapiers gekoppelt.
Herausgeber und Verfasser werden im Zusammenhang mit Veröffentlichungen allgemein für Dritte tätig und erhalten von diesen Entgelte für Veröffentlichungen. Hieraus kann sich ein Interessenkonflikt ergeben, auf den hiermit ausdrücklich hingewiesen wird.
Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.
3. Offenlegung der eigenen Positionen und Interessenkonflikte
Die nachfolgenden Angaben werden in konkreten Zahlen offengelegt, damit der Leser das tatsächliche Ausmaß des wirtschaftlichen Eigeninteresses der Beteiligten erkennen kann.
Der Herausgeber Orange Unicorn Ltd. hält zum Stand 6. September 2026, 7:00 Uhr insgesamt 0 Aktien der Copper One Resources Corp. Dies entspricht auf Grundlage der 32.168.949 zum 21. August 2026 ausgegebenen Aktien einem Anteil von rund 0 % des ausgegebenen Aktienkapitals.
Der an der Erstellung beziehungsweise Verbreitung dieser Veröffentlichung beteiligte Vermittler und Verfasser hält zum Stand 6. September 2026, 7:00 Uhr insgesamt 0 Aktien der Copper One Resources Corp. Dies entspricht auf Grundlage der 32.168.949 zum 21. August 2026 ausgegebenen Aktien einem Anteil von rund 0 % des ausgegebenen Aktienkapitals.
Darüber hinaus hält ein weiterer Vermittler zum Stand 6. September 2026, 7:00 Uhr 325.000 Aktien der Copper One Resources Corp. Dies entspricht auf Grundlage der 32.168.949 zum 21. August 2026 ausgegebenen Aktien einem Anteil von rund 1,01 % des ausgegebenen Aktienkapitals.
Derselbe Dienstleister hält zum Stand 6. September 2026, 7:00 Uhr zusätzlich 325.000 Warrants der Copper One Resources Corp. Bei vollständiger Ausübung dieser Warrants erhöhte sich seine Position auf 650.000 Aktien, was – bei entsprechend erhöhtem Grundkapital – einem Anteil von rund 2,00 % entspräche.
Soweit Herausgeber, Verfasser oder Vermittler Aktien des beworbenen Unternehmens halten, können sie diese – vorbehaltlich gesetzlicher, vertraglicher und interner Handelsbeschränkungen – auch nach dieser Veröffentlichung ganz oder teilweise veräußern und dadurch von einer erhöhten Handelsliquidität oder höheren Kursen profitieren. Die Verbote des Insiderhandels und der Marktmanipulation bleiben unberührt.
Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt.
Sofern Herausgeber, Vermittler und Verfasser oder Vermittler Aktienpositionen an den beworbenen Unternehmen halten, haben diese allerdings zugesichert innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung (Datum und Uhrzeit siehe unter Punkt 1) dieser Werbeveröffentlichung keine Aktienpositionen zu verkaufen oder Warrants auszuüben.
Die individuelle Offenlegung zu Wertpapierbeteiligungen des Herausgebers, der Verfasser und der Vermittler sowie zur Vergütung durch das mit der Veröffentlichung im Zusammenhang stehende Unternehmen oder durch Dritte wird zu Beginn der jeweiligen Veröffentlichung klar und hervorgehoben ausgewiesen.
Die Angaben beziehen sich ausschließlich auf den genannten Stichtag. Vor jeder erneuten oder aktualisierten Verbreitung wird geprüft, ob die Angaben weiterhin richtig und vollständig sind; bei wesentlichen Änderungen wird eine aktualisierte Fassung dieses Disclaimers bereitgestellt.
4. Keine individuelle Anlageberatung
Sämtliche Veröffentlichungen – also Berichte, Darstellungen, Mitteilungen sowie Beiträge („Veröffentlichungen“) – stellen keine auf die persönlichen Verhältnisse des Lesers bezogene Anlageberatung und keine Anlagevermittlung dar. Sie können aufgrund ihres konkreten Inhalts jedoch eine Anlageempfehlung im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung darstellen; die hierfür geltenden Transparenz- und Offenlegungspflichten bleiben unberührt. Sie geben die Meinung des Herausgebers beziehungsweise der für ihn tätigen Verfasser wieder.
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5. Risikohinweis
Jedes Investment in die hier vorgestellten Finanzinstrumente – Aktien, Anleihen, Derivate auf Wertpapiere und vergleichbare Instrumente (zusammen „Finanzinstrumente“) – ist mit Chancen, aber auch mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals verbunden. Dies gilt in besonderem Maße für die hier behandelten Werte aus dem Small- und Micro-Cap-Bereich, die sich ausschließlich für spekulative und risikobewusste Anleger eignen.
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6. Kursangaben, Quellen und Aktualisierung
Die in den Veröffentlichungen angegebenen Preise und Kurse zu besprochenen Finanzinstrumenten sind, soweit nicht näher erläutert, Tagesschlusskurse des zurückliegenden Börsentages oder aktuellere Kurse vor der jeweiligen Veröffentlichung. Datum, Uhrzeit und Handelsplatz des jeweils verwendeten Kurses werden in der jeweiligen Veröffentlichung angegeben.
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7. Einsatz künstlicher Intelligenz
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