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Krise bei Gold und S&P 500

Trumps neue Zölle treiben Gold und Silber – S&P 500 in Rezessionsgefahr! 27.02.2026, 16:50 Uhr von MediaFeed

Krise bei Gold und S&P 500: Trumps neue Zölle treiben Gold und Silber – S&P 500 in Rezessionsgefahr!
© Shutterstock
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 27.464,03 PKT +1,02 % Ariva Indikation
Silber 73,78 USD +3,43 % Lang & Schwarz
S&P 500 7.214,68 PKT +1,10 % Ariva Indikation
Bitcoin 78.649,23 USD +3,05 % CryptoCompare Index
Gold 4.637,70 USD +0,41 % TTMzero RT (USD)

Gold performt deutlich stärker als der US-Aktienmarkt. Historisch ein klares Zeichen für Rezession. Kommt jetzt der große Crash? Oder ist alles nur Panikmache? Eine HKCM-Analyse.

Die Märkte senden ein klares Warnsignal – und es ist nicht zu übersehen. Trumps Zoll-Verwirrung (erst 15 Prozent, dann doch nur zehn Prozent) ist nur die Oberfläche. Das eigentliche Problem liegt tiefer: Gold hat sich seit 2024 mehr als verdoppelt, der S&P 500 hängt deutlich hinterher. Diese Divergenz ist nicht normal. Sie ist ein klassisches Rezessionssignal. Wenn Anleger massiv in Gold flüchten, während sie Aktien meiden, bedeutet das: Sie erwarten wirtschaftliche Probleme. Kommt die Rezession? Und wenn ja: Wann und wie heftig? Eine HKCM-Analyse.

Neue Trump-Zölle: Unsicherheit hält den Markt in Angst

Anfang dieser Woche kündigte Trump 15 Prozent globale Zölle an. Das war das Signal für eine massive Handelsoffensive. Doch dann kam die Erleichterung: Die Administration setzt nur zehn Prozent um. Diese Diskrepanz ist kein Zufall – sie ist ein Symptom der Unklarheit, die die Handelspolitik durchzieht und lässt den US-Aktienmarkt stagnieren.

Der Zollsatz wurde per Exekutivorder unter Berufung auf ein Gesetz von 1974 eingeführt, das dem Präsidenten 150 Tage Handlungsfreiheit ohne Kongress-Zustimmung gibt. Doch parallel dazu kippte der Supreme Court Trumps frühere Zollmaßnahmen als Machtüberschreitung. Das Urteil öffnet die Tür für massive Rückzahlungsansprüche – FedEx fordert bereits eine volle Rückerstattung in Milliardenhöhe. Über 1000 Unternehmen haben Klagen eingereicht. Das ist nicht nur ein Rechtsstreit – es ist eine finanzielle Zeitbombe. 

Die Botschaft an die Märkte ist verheerend: Die Regierungspolitik ist instabil. Unternehmen wissen nicht, worauf sie sich einstellen sollen. Handelspartner wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Anleger wissen nicht, ob sie kaufen oder verkaufen sollen. In dieser Unsicherheit entsteht das, was wir jetzt sehen: Eine massive Flucht in sichere Häfen.

Rezessionssignal? Gold gewinnt, Aktien verlieren

Seit März 2024 ist Gold um über 135 Prozent gestiegen – von gut 2100 auf knapp 5200 US-Dollar pro Unze. Der S&P 500 ist nur um 31 Prozent gestiegen – von rund 5250 auf knapp 7000 US-Dollar. Das ist eine Underperformance des S&P 500 von etwa 100 Prozentpunkten. Für Aktienanleger eine Hypothek.

Die Gründe sind vielfältig: Zölle erhöhen die Inputkosten für Unternehmen, senken die Margen, und schaffen Unsicherheit in der Planung. Lieferketten werden unsicher. Investitionen werden aufgeschoben. Konsumenten zahlen höhere Preise. Besonders betroffen sind Logistik (FedEx, UPS), Einzelhandel (Walmart, Amazon), und Technologie (Apple, Intel).

Das gefährlichste Signal liegt in der Divergenz selbst: Wenn Gold so stark outperformt, bedeutet das, dass Anleger ihr Vertrauen in die US-Wirtschaft verlieren. Sie flüchten nicht aus Gier – sie flüchten aus Angst.

Hier wird es kritisch. Der obige Chart zeigt nicht nur die absolute Performance – er zeigt die Ratio Gold/SPX. Während der erste Chart Gold vs. SPX zeigt (Gold in Blau oben, SPX vs. Gold in Weiß unten), zeigt dieser Chart die Inverse: Wie schlecht der S&P 500 im Vergleich zu Gold performt. 

Das ist ein klassisches Rezessionssignal. Historisch gilt: Wenn die Gold/SPX Ratio so stark steigt (was bedeutet, dass Gold viel stärker performt als Aktien), folgt eine Rezession. Das war 2008 so. Das war 2020 so. Und jetzt?

Droht dem US-Aktienmarkt jetzt der Crash?

Laut unserer technischen Elliott-Wellen-Analyse durchläuft der S&P-500-Futures-Kurs eine Welle-(4)-Korrektur. Das heißt: Den aktuellen Abschwung haben wir schon seit einiger Zeit erwartet. Jedenfalls sollte sich die Korrektur bis unter die Unterstützung bei 6540 Punkten ausdehnen. Im Anschluss sollte die Folgewelle (5) übernehmen. Diese Impulsbewegung sollte den Index wieder klar nach oben führen und über die Marke von 7216 Punkten hinaus tragen.  

Mit Abschluss dieses magentafarbenen Fünfteilers dürfte zugleich das Hoch der übergeordneten blauen Welle (III) markiert werden. Danach rechnen wir mit dem Übergang in die magentafarbene Welle (1), die eine größere Korrektur einleiten sollte. Direkt bullisch wäre hingegen unser Alternativszenario, in dem der Index ohne vorherigen Rücksetzer in die genannte Zielzone unmittelbar über 7216 Punkte ansteigen würde. 

Unsere Kunden erhalten Zugang zu allen Zielzonen und potenziellen Szenarien. Egal ob große Rezession oder Marktchancen – wir begleiten Sie durch jede Phase und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Portfolio bestmöglich managen. Etwa mit unseren Analysen zum S&P 500, zum breiten US-Aktienmarkt oder zu Edelmetallen wie Gold und Silber. Disclaimer: Unsere Analyse ist keine Anlageberatung.

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