USA vs. Iran eskaliert

Fällt Bitcoin auf 30 000 Dollar? Dieses Bärenmarkt-Muster von 2022 ist zurück! 03.03.2026, 09:38 Uhr von MediaFeed

USA vs. Iran eskaliert: Fällt Bitcoin auf 30 000 Dollar? Dieses Bärenmarkt-Muster von 2022 ist zurück!
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Am Wochenende haben die USA und Israel den Iran angegriffen. Bitcoin fiel auf 63 000 zurück und es könnte noch schlimmer kommen. Wird der Bärenmarkt jetzt erst so richtig düster? Eine HKCM-Analyse.

Der US-Angriff auf den Iran ist für Bitcoin mehr als ein kurzer Schock: Steigende Ölpreise drohen einen Mechanismus auszulösen, der 2018 und 2022 tiefe Bärenmärkte einleitete. Genau dieses Muster zeigt sich nun erneut. Während geopolitische Spannungen eskalieren, geraten BTC, Ethereum und Altcoins wie XRP und Cardano in eine gefährliche Konstellation aus Inflationsrisiken und geldpolitischer Unsicherheit. Eine HKCM-Analyse.

Warum der Ölpreis so gefährlich für Bitcoin ist

Nach den Militärschlägen fiel Bitcoin deutlich zurück und rutschte zeitweise nahe an die Marke von 60 000 US-Dollar. Parallel zieht der Rohölpreis kräftig an. Der Iran kontrolliert die strategisch wichtige Straße von Hormuz, durch die rund ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert wird. Eine mögliche Blockade würde das Angebot massiv verknappen – mit direkten Folgen für die Finanzmärkte. Zudem attackierte der Iran in den letzten Tagen Ölfelder im Nahen Osten.

Steigende Ölpreise wirken wie ein Konjunktur- und Inflationsschock. Steigende Energiepreise verteuern Produktion, Transport und Konsum. Für die US-Notenbank entsteht ein Dilemma: Einerseits schwächt sich der Arbeitsmarkt ab, andererseits würde neue Inflation Zinssenkungen erschweren. Genau diese Kombination setzte Bitcoin bereits in früheren Zyklen massiv unter Druck, als Liquidität knapper und Risikoanlagen unattraktiver wurden. Etwa 2018 oder 2022.

Wird der BTC-Bärenmarkt jetzt erst so richtig heftig?

Ein Blick auf das Verhältnis von Bitcoin zu Rohöl verstärkt die Skepsis. In den Jahren 2018 und 2022 fiel der stochastische RSI dieses Paares in extrem überverkaufte Bereiche. Beide Male folgte eine monatelange Abwärtsphase mit Kursverlusten von über 50 Prozent. Auch im aktuellen Zyklus wurde Anfang des Jahres ein solches Extremniveau erreicht – ein potenzielles Warnsignal für weitere Rückschläge.

Allerdings unterscheidet sich die makroökonomische Lage von früheren Bärenmärkten. Der US-Einkaufsmanagerindex PMI signalisiert erstmals seit 2022 wieder Expansion, und ein Zinssenkungszyklus hat begonnen. Zudem tendiert die Inflation zuletzt eher seitwärts. Ob der Ölpreisanstieg dennoch zu gröberen wirtschaftlichen Verwerfungen führt, hängt auch davon ab, wie stark die Energiepreise tatsächlich eskalieren – und ob sich die geopolitische Lage weiter zuspitzt.

HKCM-Analyse: Wie tief fällt Bitcoin?

Von seinem bisherigen Zyklushoch bei knapp 130 000 Dollar hat Bitcoin in den letzten Monaten scharf korrigiert und den gesamten Kryptomarkt mit abwärts gezogen. Zunächst ging es auf knapp unter 90 000 Dollar; die kurzfristige Gegenbewegung scheiterte nahe dem Widerstand bei 99 662 Dollar und führte zu einem weiteren tiefen Abverkauf auf rund 60 000 Dollar. Seitdem oszilliert der Bitcoin-Preis in der Preisspanne zwischen seinem letzten Tief und dem Widerstand bei knapp über 70 000 Dollar.

Zwar rechnen wir kurzfristig mit einer (korrektiven) Rallye der orangen Welle b in Richtung der psychologisch wichtigen 100 000-Dollar-Marke, der Bärenmarkt sollte damit aber noch nicht zu Ende gehen. Vielmehr sollte Bitcoin nach dem Welle-b-Hoch in die nächste lange Korrektur gehen und das Tief der orangen Welle a bei rund 60 000 Dollar deutlich unterschreiten. Kursziele zwischen 30 000  und 40 000 Dollar erscheinen in diesem finalen Abverkauf der blauen Korrekturwelle (ii) realistisch. Mit 45 Prozent Wahrscheinlichkeit geht Bitcoin direkt in diesen finalen Abverkauf und verzichtet auf die Zwischenrallye der orangen Welle b.

Für die wichtigsten Preisbewegungen der letzten Jahre haben unsere Kunden stets konkrete Preiszonen für Ein- und Ausstiege erhalten. Auch aktuell finden Abonnenten des Bitcoin/Ethereum-Pakets konkrete Preisziele für das avisierte finale Tief der blauen Korrekturwelle (ii) in den täglichen Analyse-Updates. Disclaimer: Unsere Analyse ist keine Anlageberatung!

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