shareribs.com - Nachfrageaussichten gedämpft, Investoren netto-short in US-Rohstoffen - CoT-Report 08.07.2025, 07:24 Uhr von shareribs

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Gold 4.794,85 USD -1,02 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Öl (Brent) 94,79 USD -0,39 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Sojabohnen 1.163,15 USDc +0,66 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 1 Unze Fixing 79,36 USD -0,20 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Mais CBOT Rolling 447,03 USDc +1,78 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Kupfer London Rolling 13.250,97 USD -0,22 % Ariva Indikation
shareribs.com - New York 08.07.2025 - Die Finanzinvestoren haben ihre Long-Positionen in US-Rohstoffen zuletzt zurückgenommen, die Shorts wurden ausgeweitet. Vor allem bei den Sojabohnen zeigte sich eine starke Umschichtung. 

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Montag mitteilte, haben die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longs in zwölf in den USA gehandelten Rohstoffen, in der Woche bis zum 1. Juli, deutlich zurückgenommen und sind nun mit 1.427 Kontrakten netto-short. In der Vorwoche waren es noch 51.534 Netto-Longpositionen. 

Der Goldpreis hat sich in seiner Seitwärtsspanne etabliert und bewegt sich weiterhin oberhalb der Marke von 3.300 USD. Der schwächelnde US-Dollar hat sich zu einem unterstützenden Faktor für das gelbe Metall entwickelt, weshalb Gegenbewegungen beim Greenback den Goldpreis belasten. Am Montag wurde Gold auch gestützt von der Zollankündigungen Trumps unter anderem auf japanische und südkoreanische Importe. Diese sollen 25 Prozent betragen. Dies sorgte an den Aktienmärkten für Kursverluste. 

Im Wochenverlauf steht die Veröffentlichung der jüngsten Fed-Protokolle an. 

Bei der Citigroup wurde kürzlich die Prognose für den Goldpreis nach unten korrigiert. Man geht dort davon aus, dass die Unze im dritten Quartal zwischen 3.100 und 3.500 USD kosten wird. Grund dafür sei eine Deeskalation im Nahen Osten sowie die besseren Wachstumsaussichten. Bis zum zweiten Quartal 2026 könnte der Preis auf 2.500 bis 2.700 USD zurückfallen. 

Die HSBC hat derweil in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass der Goldpreis in der zweiten Jahreshälfte zwischen 3.100 und 3.600 USD tendieren dürfte. Zum Ende des Jahres sei ein Niveau von 3.175 USD je Unze zu erwarten, im nächsten Jahr dann 3.025 USD je Unze. Durchschnittlich sei 2026 mit einem Niveau von 3.125 USD/Unze zu rechnen, bislang ging man von 2.915 USD aus. Grund für die Anpassungen seien höhere Risiken und steigende Staatsschulden. 

Die Netto-Longpositionen in Gold stiegen leicht um knapp fünf Prozent auf 136.697 Kontrakte. Die Netto-Longs in Silber stagnierten bei 45.624 Kontrakten. Die Netto-Longs in Platin wurden um 22 Prozent auf 15.493 Kontrakte reduziert und die Netto-Shorts in Palladium stiegen um neun Prozent auf 4.764 Kontrakte. 

Ein leichtes Plus bei den Netto-Longpositionen war auch bei US-Rohöl zu verzeichnen. Hier ging es um acht Prozent auf 178.100 Kontrakte nach oben. Gleichzeitig bleiben die Preise deutlich unterhalb der Marke von 70 USD. Die geopolitisch motivierten Risikoaufschläge sind deutlich zurückgegangen. Stattdessen sorgen die OPEC+ Staaten mit einer noch stärkeren Ausweitung der Fördermengen im August für eine Steigerung des Angebots. Der Ölmarkt gilt als gut versorgt und dürfte in der zweiten Jahreshälfte klar in einen Überschuss rutschen. 

Die Neto-Longpositionen in Kupfer stiegen um acht Prozent auf 31.544 Kontrakte. Das rote Metall widersteht dem schwächeren Marktumfeld und hat auf Sicht des ersten Halbjahres in London rund 12 Prozent hinzugewinnen können. Grund für die starke Entwicklung sind die erwarteten Zölle auf Kupferimporte in den USA. Diese haben zu einem kräftigen Anstieg der Einfuhren geführt. 

Die Netto-Shorts in Weizen sind um 2,5 Prozent auf 63.071 Kontrakte zurückgegangen, bei Mais war ein Anstieg der Netto-Shorts um 13 Prozent auf 206.463 Kontrakte zu verzeichnen. Bei den Sojabohnen wurden die Netto-Longs um 98 Prozent auf nur mehr 425 Kontrakte reduziert.


Quelle: shareribs.com / CFTC 

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