shareribs.com - Rohöl-Longs gehen zum Jahreswechsel deutlich zurück, Gold-Long stabil - CoT-Report 08.01.2024, 09:21 Uhr von shareribs

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Öl (Brent) 101,39 USD +8,80 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 1 Unze Fixing 83,86 USD -2,13 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Mais CBOT Rolling 456,38 USDc -0,50 % ARIVA Indikation Rohstoffe
shareribs.com - New York 08.01.2024 - Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen bei Rohstoffen zuletzt deutlich reduziert. Unter anderem war bei Rohöl ein kräftiges Minus zu verzeichnen. Die Longs auf Gold blieben derweil stabil.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, reduzierten spekulative Finanzinvestoren in der Woche zum 2. Januar ihre Netto-Long-Positionen in zwölf Rohstoffen um 57 Prozent auf 55.767 Kontrakte. Vor allem Rohöl und Kupfer wurden deutlich abgebaut. Auch bei Sojabohnen sind die Anleger nun netto short.

Der Goldpreis ist in der vergangenen Woche erstmals seit rund einem Monat gesunken. Der Rückgang erfolgte vor dem Hintergrund der anhaltenden Verunsicherung der Anleger, des Anstiegs der Renditen von US-Staatsanleihen und der Frage nach der Geldpolitik in den USA. Nach wie vor gehen die Anleger davon aus, dass der Leitzins im März um 25 Basispunkte gesenkt wird. Die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Zinssenkung um weitere 25 Basispunkte im Mai wird derzeit auf 58 Prozent geschätzt. Aus den Protokollen der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses geht hervor, dass die Notenbanker die Inflation als „unter Kontrolle“ betrachten, aber auch, dass sie wachsam bleiben werden.

Vor diesem Hintergrund bauten die Anleger ihre Netto-Longpositionen in Gold leicht um 1,5 Prozent auf 137.516 Kontrakte aus. Die Netto-Longs in Silber wurden um sechs Prozent auf 15.952 Kontrakte reduziert. Die Netto-Longpositionen in Platin stiegen um 40 Prozent auf 23.546 Kontrakte, die Netto-Shortpositionen in Palladium wurden um 8,6 Prozent auf 6.299 Kontrakte ausgeweitet.

Die Ölpreise stabilisierten sich in der vergangenen Woche. Während die OPEC im Dezember etwas mehr Rohöl förderte, betonte das Kartell seine Einigkeit. Nach dem Austritt Angolas war befürchtet worden, dass sich weitere Länder zurückziehen könnten. Derzeit fördern die OPEC+ Staaten rund fünf Millionen Barrel pro Tag weniger als möglich wäre. Gleichzeitig kämpfen die Förderländer mit einer schwächelnden Nachfrage und der Rekordproduktion in den USA. Saudi-Arabien hat am Wochenende angekündigt, die Ölpreise für alle Regionen zu senken. Zunächst hieß es, die Preissenkungen würden vor allem Asien betreffen. Später wurde dies präzisiert. In den USA liegt die Produktion derweil mit 13,2 Mio. Barrel/Tag auf Rekordniveau. Der Dienstleister Baker Hughes meldete am Freitag, dass die Zahl der aktiven Ölförderanlagen in der vergangenen Woche um eine auf 501 gestiegen sei.

Die spekulativen Finanzinvestoren reduzierten ihre Netto-Longpositionen in US-Rohöl um 29 Prozent auf 89.330 Kontrakte.

Ebenfalls rückläufig waren die Netto-Longpositionen in Kupfer. Hier wurde ein Minus von 33 Prozent auf 10.068 Kontrakte verzeichnet. Das rote Metall fiel in London auf 8.400 USD zurück. Die Marktteilnehmer warten weiterhin auf Stützungsmaßnahmen aus China. Die Volksrepublik befindet sich in einer wirtschaftlichen Flaute. Seit dem Ende der Covid-Maßnahmen vor einem Jahr ist die Entwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die International Copper Study Group veröffentlichte Ende Dezember die Marktdaten für Oktober. Danach stieg die Minenproduktion von Kupfer in den ersten zehn Monaten des Jahres um ein Prozent, die Produktion von Kupferraffinade soll um 5,5 Prozent gestiegen sein. Die sichtbare Nachfrage nach Kupferraffinade stieg um rund vier Prozent. Das Marktdefizit bei Kupferraffinade soll bei 51.000 Tonnen gelegen haben.

Die Netto-Shortpositionen bei Mais stiegen um elf Prozent auf 197.326 Kontrakte. Bei Weizen blieben die Netto-Shortpositionen mit 60.277 Kontrakten nahezu unverändert. Bei Sojabohnen sind die Anleger mit 11.629 Kontrakten netto short.


Quelle: shareribs.com / CFTC
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