shareribs.com - Rohöl- und Kupfer-Longs klettern kräftig - CoT-Report 25.03.2024, 09:47 Uhr von shareribs

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Gold 5.080,38 USD -1,84 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Öl (Brent) 101,39 USD +8,80 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 1 Unze Fixing 83,86 USD -2,13 % ARIVA Indikation Rohstoffe
shareribs.com - New York 25.03.2024 - Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen bei US-Rohstoffen zuletzt deutlich ausgebaut. Vor allem bei Kupfer und Rohöl stiegen die Netto-Long-Positionen deutlich an. Die Longpositionen in Gold blieben stabil.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben spekulative Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen in zwölf in den USA gehandelten Rohstoffen in der Woche zum 19. März auf 156.064 Kontrakte fast verdreifacht. Dabei stiegen die Netto-Longpositionen in Rohöl und Kupfer deutlich an. Auch die Silber-Longs legten zu.

Der Goldpreis erreichte in der vergangenen Woche ein Rekordhoch von USD 2.222,39 pro Feinunze. Auslöser für die jüngste Rally waren Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell, wonach die Notenbank den Leitzins in diesem Jahr in drei Schritten senken will. Das Hoch konnte jedoch nicht verteidigt werden, da auch der US-Dollar wieder zulegte. Erwartungsgemäß blieb der US-Leitzins in der vergangenen Woche unverändert. Auch für Mai wird keine Zinssenkung erwartet. Für die Sitzung des Offenmarktausschusses am 12. Juni wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 63,2 Prozent eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Die Bank of America erklärte, Gold bleibe eine der besten Anlagen für dieses Jahr. Bei Julius Bär sagte ein Analyst, dass die Stimmung der Marktteilnehmer gegenüber Gold sehr bullish sei.

Die Netto-Longposition in Gold ging leicht auf 157.467 Kontrakte zurück. Die Netto-Longpositionen in Silber stiegen um 42 Prozent auf 37.819 Kontrakte. Die Netto-Short-Position in Platin stieg um 56 Prozent auf 3.825 Kontrakte und die Netto-Shortpositionen in Palladium ging um drei Prozent auf 3.825 Kontrakte zurück.

Die Ölpreise zeigten sich in der vergangenen Woche volatil, beendeten die Handelswoche aber flach. Die Marktteilnehmer spekulierten zuletzt auf einen möglichen Waffenstillstand in Gaza. Der Druck auf die israelische Regierung, sich in den Verhandlungen mit der Hamas kompromissbereit zu zeigen, wächst vor allem aufgrund der dramatisch schlechten Lage der Zivilbevölkerung in Gaza. Gleichzeitig sorgt die Ukraine mit Angriffen auf russische Ölförderanlagen für Nervosität bei den Investoren. Am Freitag berichtete die Financial Times, die USA hätten die Ukraine gedrängt, die Angriffe einzustellen. Die Ukraine betonte am Wochenende, dass die Ölindustrie ein legitimes Ziel sei. Die Sanktionen gegen den russischen Ölsektor zeigen weiterhin Wirkung, indische Käufer weigern sich zunehmend, russisches Rohöl zu kaufen. Bei Mizuho hieß es, Russland könnte den Preis für sein eigenes Rohöl senken. In den USA bauten die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-Longpositionen in Rohöl um 29,5 Prozent auf 219.965 Kontrakte aus.

Auch bei Kupfer war ein starker Anstieg der Netto-Long-Positionen zu verzeichnen. Die Netto-Longpositionen haben sich mit 39.270 Kontrakten fast verfünffacht. Zuletzt kam es bei Kupfer zu einer Konsolidierung, nachdem das Metall von Anfang Februar bis zur vergangenen Woche um 13 Prozent gestiegen war. Dabei sorgte unter anderem die Bewertung des US-Dollars für einen Rücksetzer beim roten Metall. Analysten gehen davon aus, dass Kupfer weiter zulegen wird, was durch die Zinssenkungen der Notenbanken noch verstärkt werden dürfte.

Bei den Agrarrohstoffen stiegen die Netto-Shortpositionen in Weizen um zwei Prozent auf 80.570 Kontrakte. Die Netto-Shortposition in Mais sanken um fünf Prozent auf 242.988 Kontrakte und die Netto-Shortpositionen in Sojabohnen um vier Prozent auf 148.339 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC

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