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21,8 Mio. Euro EBIT

Der Margenhebel von Safran, FACC und MTU bei Triebwerken 03.11.2026, 07:00 Uhr von SmallMicrocap Jetzt kommentieren: 0

FACC_COMPANY
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Name Aktuell Diff. Börse
SAFRAN 325,22 USD -1,10 % Nasdaq OTC
MTU Aero Engines 385,71 USD -1,85 % Nasdaq OTC
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Bei FACC ist ausgerechnet der kleinste Geschäftsbereich der profitabelste. Engines & Nacelles erzielte 2025 einen Umsatz von 180,2 Mio. Euro und ein EBIT von 21,8 Mio. Euro. Die ausgewiesene Segmentmarge lag damit bei 12,1 %. Zum Vergleich: Aerostructures kam auf 2,1 %, Cabin Interiors auf 2,9 %. 

Warum gerade das Geschäft rund um Triebwerkskomponenten eine so starke Profitabilität erreicht, zeigt der Blick auf zwei deutlich größere Unternehmen: Safran und MTU Aero Engines. Dabei geht es nicht um einen direkten Margenvergleich. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich erheblich. Gerade diese Unterschiede zeigen jedoch, an welchen Stellen der Wertschöpfungskette Ergebnis entsteht. 

Safran verdient stark an Triebwerken und Service 

Safran S.A. (ISIN: FR0000073272) zeigt die enorme wirtschaftliche Bedeutung des Triebwerksgeschäfts besonders deutlich. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte der Bereich Propulsion eine operative Marge von 24,5 %. Das wiederkehrende operative Ergebnis stieg auf 2,25 Mrd. Euro. 

Ein wesentlicher Treiber war das Geschäft mit Ersatzteilen und Dienstleistungen. Die Umsätze mit Ersatzteilen für zivile Triebwerke legten deutlich zu, ebenso Serviceverträge. 

Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem reinen Produktionsgeschäft: Mit einer wachsenden installierten Basis entstehen über Jahre zusätzliche Erlöse aus Wartung und Ersatzteilen. Safran verbindet damit Neuproduktion mit einem großen Servicegeschäft. 

Bei MTU zeigt sich derselbe Effekt aus einer anderen Perspektive 

Auch MTU Aero Engines AG (ISIN: DE000A0D9PT0) verdient entlang verschiedener Phasen des Triebwerkslebenszyklus. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der bereinigte Konzernumsatz um 13 % auf 4,69 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand lag bei 30,4 Mrd. Euro und entsprach nach Unternehmensangaben einer Produktionsauslastung von gut drei Jahren. 

Besonders interessant ist die Struktur: Neben dem OEM-Geschäft besitzt MTU ein großes Wartungsgeschäft. Allein die kommerzielle Instandhaltung erzielte im ersten Halbjahr rund 3,39 Mrd. Euro Umsatz. 

Damit zeigen Safran und MTU, dass beim Triebwerk nicht nur die Herstellung zählt. Lange Produktzyklen, hohe technische Anforderungen und Wartung über viele Jahre schaffen unterschiedliche Erlösquellen. 

FACC sitzt an einer anderen Stelle der Kette 

FACC bildet diese Geschäftsmodelle nicht nach. FACC entwickelt, produziert und repariert unter anderem Triebwerks- und Nacelle-Komponenten. Das Unternehmen ist damit ein spezialisierter Entwicklungspartner und Zulieferer. 

Gerade deshalb ist die Entwicklung des Segments interessant. Zwischen 2023 und 2025 stieg der Umsatz von 129,7 auf 180,2 Mio. Euro. Das EBIT erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 13,5 auf 21,8 Mio. Euro. Die Marge verbesserte sich von 10,4 auf 12,1 %. 

2025 war Engines & Nacelles damit zwar für weniger als ein Fünftel des Konzernumsatzes verantwortlich, lieferte aber den größten EBIT-Beitrag aller drei FACC-Segmente. 

Kleinster Bereich, größter Ergebnisbeitrag 

Safran, MTU und FACC zeigen drei verschiedene Ausschnitte derselben industriellen Wertschöpfung. Safran besitzt eine starke Position in Produktion und Service. MTU kombiniert Beteiligungen an Triebwerksprogrammen mit einem umfangreichen Wartungsgeschäft. FACC konzentriert sich auf spezialisierte Komponenten sowie Entwicklungs-, Produktions- und Reparaturleistungen. Die Margen der Unternehmen sind deshalb nicht direkt vergleichbar. 

Für FACC liefert der eigene Segmentvergleich dennoch eine klare Erkenntnis: Engines & Nacelles ist derzeit der margenstärkste Unternehmensbereich. Wenn steigende Produktionsraten auch künftig mehr Volumen durch diese bestehende Kosten- und Produktionsstruktur führen, könnte gerade der kleinste Geschäftsbereich einen überproportionalen Beitrag zur weiteren Ergebnisentwicklung leisten.                      

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Lassen Sie sich in den Verteiler für FACC oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler FACC“ und/oder „Nebenwerte“. 

Quellen

FACC – EN Safran MTU Aero Engines 

FACC – Geschäftsbericht 2025 

Safran – Halbjahresergebnisse 2026 

MTU Aero Engines – Halbjahresergebnisse 2026 

Disclaimer/Risikohinweis 
Interessenkonflikte: Mit FACC existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der FACC. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von FACC können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden. 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von FACC einsehen: https://www.facc.com/ 

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