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Manipulieren die Großen den DAX? Die Wahrheit hinter dem Hexensabbat 18.09.2026, 15:18 Uhr von WH Selfinvest

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DAX 25.285,97 PKT -1,44 % TTMzero RT
US Tech 100 29.443,13 PKT -0,04 % Ariva Indikation
XETRA Gold 123,17 EUR +1,25 % Lang & Schwarz

Manipulieren die großen Marktteilnehmer den DAX gezielt zum Verfall – oder steckt hinter den auffälligen Kursbewegungen etwas ganz anderes? Rund um den sogenannten Hexensabbat entstehen regelmäßig wilde Theorien über angebliche Kursmanipulationen. Doch oft lässt sich das Geschehen viel nüchterner erklären: mit dem Risikomanagement von Market Makern und den Besonderheiten des Optionsmarktes.

Im Video schauen wir uns Schritt für Schritt an, wie große Optionspositionen überhaupt entstehen. Was passiert, wenn institutionelle Anleger Calls oder Puts handeln? Welche Rolle übernehmen Market Maker dabei – und warum müssen sie ihre Risiken häufig über den Future absichern? Genau diese Hedge-Geschäfte können dazu führen, dass sich der DAX an bestimmten Kursmarken auffällig verhält oder Bewegungen plötzlich beschleunigt.

Ein wichtiger Baustein ist dabei das Open Interest. Es zeigt uns, an welchen Basispreisen besonders viele Optionen offen sind – verrät aber nicht automatisch, wer auf der Long- und wer auf der Short-Seite steht. Deshalb gehen wir einen Schritt weiter und betrachten die Netto-Optionsposition sowie den daraus abgeleiteten Hedgebedarf. So wird verständlich, warum bestimmte Kursmarken rund um den Verfall stärker in den Fokus rücken können.

Außerdem zeige ich anhand konkreter Beispiele, wie Hedge-Flows den Markt bremsen, stabilisieren oder sogar zusätzlich beschleunigen können. Du erfährst damit, warum der DAX am Verfallstag manchmal Bewegungen zeigt, die mit klassischer Charttechnik kaum zu erklären sind – und weshalb hinter vermeintlicher „Manipulation“ häufig schlicht professionelles Risikomanagement steckt.

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