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Volkswagen: Solide, aber mehr nicht? 05.05.2023, 18:19 Uhr von BörsenNEWS.de

Volkswagen: Solide, aber mehr nicht?
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Volkswagen (VW) Vz 99,50 USD +1,02 % Nasdaq OTC

VW hat neue Zahlen vorgelegt, eigentlich recht solide für die Wolfsburger. Doch an ein paar Stellen scheint der Schuh noch etwas zu drücken. Was heißt das für die weiteren Ziele?

Neue Zahlen aus Wolfsburg

Eine Absatzerholung hat den Gewinnen von VW gut getan, das operative Betriebsergebnis kletterte um 35 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz stieg auf 76 Milliarden Euro, die Auslieferungen wuchsen um 7,5 Prozent. Die Rendite vor Bewertungseffekten liegt bei 9,3 Prozent und wird als gut im Hinblick auf die Jahresziele eingeschätzt.

Allerdings ist nicht alles ganz so rosig, während VW letztes Jahr noch mit Absicherungsgeschäften („Hedging„) gegenüber den momentan hochvolatilen Rohstoffmärkten einen ordentlichen Buchgewinn verbuchen konnte, belastete die Absicherung im Materialeinkauf das Ergebnis nun mit 1,3 Milliarden Euro. Das drückt das operative Ergebnis auf 5,7 Milliarden Euro. Dazu schläft die Konkurrenz natürlich nicht, das China-Geschäft schwächelt weiter. Während Konkurrent BYD dort die Marktführerschaft erobert, zettelt Tesla einen Preiskrieg an.

Die Konkurrenz macht Druck

Ausgerechnet auf dem mit Abstand wichtigsten Markt China bliebt VW allerdings hinter den Erwartungen zurück. Die Verkäufe nahmen von Januar bis März um 14,5 Prozent ab, bei E-Autos fiel das Minus sogar noch größer aus. Experten befürchten das VW hier vor allem den Anschluss an die junge Kundschaft verlieren könnte.

Tesla ruft unterdessen den Preiskampf auf dem Elektroautomarkt aus. Der US-Konkurrent hat seine Produktionskapazitäten hochgefahren und will nun mit aller Macht die Auslieferungen steigern und nimmt dafür auch niedrigere Gewinne in Kauf. VW möchte allerdings weiterhin Preisdisiplin wahren und betont ihnen sei „Marge wichtiger als Menge“.

VW bleibt ehrgeizig

Gegen den Druck der Konkurrenz wollen die Wolfsburger insbesondere mit neuen Modellen und Investitionen gegensteuern. In Kanada soll für 4,8 Milliarden Dollar ihre bisher größte Batteriezellenfabrik aufgebaut werden. VW nennt insbesondere „autonomes Fahren, digitale Unterhaltungssysteme und die „generelle Geschwindigkeit“ als zentrale Bereiche in denen es nach vorne gehen muss. Allgemein erwarten sie im Laufe des Jahres eine weitere Erholung des Marktes.

Börsennews-Redaktion intern /ts

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