Apple greift Adobe an

Riesen-Bundle für kleines Geld 13.01.2026, 16:26 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Neue Abo-Offensive für Kreativschaffende

Apple startet mit einem neuen Abo-Angebot für Kreative: „Creator Studio“ heißt das neue Software-Bündel, das Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro umfasst. Der Preis liegt bei 12,99 US-Dollar im Monat oder 129 US-Dollar pro Jahr – inklusive einer einmonatigen Gratis-Testphase. Für Studierende und Lehrkräfte gibt es das Paket stark vergünstigt für 2,99 US-Dollar monatlich bzw. 29,99 US-Dollar jährlich.

Die Programme bleiben parallel auch als Einmalkäufe über den Mac App Store erhältlich. Mit diesem Schritt will Apple im Wettbewerb mit Konkurrenten wie Adobe, CapCut und Instagram Edits Boden gutmachen.

Wachstumsmarkt Services – Apple zieht nach

Mit Creator Studio erweitert Apple seine Palette an Abo-Diensten – ein strategisch wichtiger Bereich: Der Service-Sektor war im Septemberquartal 2025 erneut das wachstumsstärkste Segment. Die Erlöse stiegen um 15 Prozent auf 28,8 Milliarden US-Dollar. Zu den Services zählen neben dem App Store auch iCloud, Apple Music und Apple TV+.

Zuvor hatte Adobe seine Video-App Premiere für das iPhone veröffentlicht – eine direkte Antwort auf die wachsende Konkurrenz durch mobile Schnittlösungen. Apple reagierte darauf mit dem Kauf von Pixelmator Ende 2024. Die App genießt hohes Ansehen bei der Bearbeitung von Fotos auf Mac, iPhone und iPad.

Aktie unter Druck – Acht Tage Minus in Folge

Die neue Software-Offensive kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die Apple-Aktie steht vor ihrer längsten Verlustserie seit 1991. Nach acht aufeinanderfolgenden Handelstagen im Minus liegt das Papier aktuell über 5 Prozent unter dem Niveau vor Beginn der Serie.

Bereits 2025 geriet die Aktie unter Druck – vor allem wegen Sorgen, im KI-Wettlauf zurückzufallen. Zwar erholte sich das Papier im zweiten Halbjahr, blieb mit einem Jahresplus von rund 9 Prozent aber deutlich hinter dem S&P 500 zurück, der um 16 Prozent zulegte.

KI-Pakt mit Google soll Siri beflügeln

Parallel stärkt Apple seine KI-Ambitionen durch eine enge Partnerschaft mit Google. Beide Unternehmen bestätigten eine mehrjährige Kooperation, um Siri und weitere „Apple Intelligence“-Funktionen mit Googles Gemini-Modellen und Cloud-Technologie zu unterstützen. Medienberichten zufolge soll Apple dafür rund eine Milliarde US-Dollar jährlich zahlen.

Apple versichert, dass trotz der Integration von Google-Technologie die eigenen Datenschutzstandards bestehen bleiben – durch lokale Datenverarbeitung oder über das eigene System „Private Cloud Compute“. Eine neue Siri-Version auf Basis dieser Technologie soll noch 2026 erscheinen.

Bn-Community/ts
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