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Das Elektroauto als Geldanlage? Passives Einkommen leicht gemacht

vom 09.09.2022, 10:32 Uhr
TexthausLauer
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Das Thema Elektromobilität ist in aller Munde. Die Aktienkurse etlicher Autobauer schossen zuletzt in ungeahnte Höhen. Anleger konnten innerhalb weniger Wochen satte Gewinne einfahren. Was jedoch die wenigsten Elektromobilisten wissen: Auch mit dem eigenen Stromer lässt sich Geld verdienen! Das Zauberwort lautet THG-Quotenhandel.

 

Elektroautos kämpfen mit Gegenwind

Zugegeben, in Deutschland geriet der E-Mobility-Trend zuletzt ins Stocken. Vergleichen mit vielen nordeuropäischen Ländern, den USA und insbesondere der Volksrepublik China ließen die Absatzzahlen von Elektroautos im „Land der Ingenieure und Autobauer“ in den letzten Monaten nach. Inwieweit die angespannte Lage an den Energiemärkten, die fortschreitende Inflation oder Lieferkettenproblematiken zu dieser Entwicklung beigetragen haben, sei an dieser Stelle dahingestellt. Fakt ist, dass die Förderung von E-Autos drastisch reduziert wurde und in Zukunft nochmals zurückgefahren wird.

Ab 2023 soll zum Beispiel der Umweltbonus für Stromer um 25 Prozent fallen! Für Modelle mit Listenpreisen von maximal 40.000 Euro dürften alsdann nur noch 4.500 Euro in die Tasche von E-Auto-Käufern zurückfließen. Für sogenannte Plug-in-Hybride soll die Förderung gänzlich gestrichen werden! Ob sich die Elektrifizierungspläne der Bundesregierung bis zum proklamierten Verbrenner-Aus noch verwirklichen lassen? Fraglich! Hinzu kommt, dass die Wirtschaftlichkeit der nächsten Automobilgeneration angesichts galoppierender Strompreise zunehmend auf der Kippe steht. Immerhin: Über eine kleine Hintertür können sich E-Mobilisten einen Teil der Unterhaltskosten zurückholen. Über den Treibhausgasmilderungs-Quotenhandel, kurz THG-Handel, fließen bis zu 400 Euro aufs Konto. Jährlich. Steuerfrei.

 

Treibhausgasminderungs-Quoten … Klingt kompliziert, klingt bürokratisch

Tatsächlich klingt der Begriff Treibhausgasminderungs-Quotenhandel nach viel Aufwand. Die Praxis zeigt jedoch, dass der „Handel“ im Hintergrund stattfindet und erstaunlich problemlos klappt. Der E-Auto-Besitzer muss nur wenige Schritte tätigen, um sein Emissionsplus in bare Münze zu wandeln. Über Händlerportale wie Geld für eAuto und eAutoCash haben Privatpersonen innerhalb weniger Minuten einen Käufer für ihre CO2-Zertifikate gefunden. Besagte Zertifikate erhalten Sie quasi stillschweigend beim Kauf eines Elektrofahrzeugs. Das Recht zur Veräußerung dieser Rechte nehmen allerdings nur die wenigsten Halter in Anspruch. Doch es lohnt sich: Bis zu 400 Euro kann der THG-Handel Jahr für Jahr einbringen. Die Ausschüttung erfolgt steuerfrei! Lediglich ein paar Daten aus dem Fahrzeugschein, ein Identitätsnachweis und die Kontoverbindung werden vom Händlerportal benötigt. Der Handel erfolgt automatisch, der Erlös fließt nach Zustandekommen des Vertrags ebenso automatisch auf das Konto. Wichtig: Der Inhaber des Kontos muss auch die im Fahrzeugschein genannte Person sein. Ein Übertrag der CO2-Zertifikate ist nicht möglich.

Bei der Vergütung besteht die Qual der Wahl. Entweder entscheiden Sie sich für das Fix-Modell, bei dem Ihnen ohne Wenn und Aber eine feste Summe ausgezahlt wird. Oder Sie greifen auf das variabel konstruierte Flex-Modell zurück. Hier schwankt die Höhe der Erlössumme je nach Marktlage. Aktuell (Stand September 2022) können Verbraucher beim Fix-Modell mit Einnahmen zwischen 210 und 400 Euro rechnen. Bei der flexiblen Variante stehen bis zu 600 Euro in Aussicht. Im Worst-Case gelangen „nur“ rund 100 Euro aufs Konto.

Tipp: Nutzen Sie bei der Suche nach dem passenden Quotenhändler ein Vergleichsportal. Über Seiten wie Verifox können Sie neben der Höhe der Vergütungssumme viele weitere Details erfahren. So variieren zum Beispiel auch die Auszahlungsfristen und Vertragslaufzeiten der THG-Händler.

 

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