ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Im anderen Blog ging es über Zusammenarbeit und Marge bei NVIDIA: NVIDIA, die entlassene Chip-Designer-Crew von SiliconGraphics (danach SGI) haben sich gemausert, nachdem ein 'depperter' (Einer von Vielen) CEO von SGI meinte, das Grafik-Business hätte keine Zukunft. Irgendwo bei einem Broker in USA liegen noch ein paar 'long-Aktien' von mir rum, wo ich immer ein Lebenszeichen geben muss, dass die nicht an den Staat California fallen (auch in Deutschland soll es so ein Gesetz bald geben!). In USA alles mit notarieller Beglaubigung :-( Sozusagen der DEAD-MAN - Knopf. Im SGI Campus-Headquarter am Amphie-Theater-Drive ist jetzt das Google-HQ, 500ft. weiter das hervorragende Computer-Historie-Museum, Gebäuse wurde von SGI gesponsert, als dort noch Milch und Honig flossen ... sorry, ich schweife ab. Zurück zu ATOS. NVIDIA kann nicht nur mit Eviden-HW, wie bei Musks-Supercenter läuft es mit 'Super-Micro' Servern auch prima: Super-Micro ist Partner von ATOS (z.B. im Petronas/Brasilien-Deal vor ein paar Wochen). Wichtig bei der europäischen KI ist die faktisch reine Fütterung der Grundlage. Was bislang da so Herumschwirrt, überzeugt mich nicht, meist auf der Südhalbkugel von Mindestlöhnern eingebracht, oder auch im 'Hochlohn-Land' Indien. Erfreue mich und die Ehefrau immer mit den 'Fangfragen' an die KI ... 3 Sätze und sie ist knockout ;-) AI stand schon auf meiner letzten Business-Card von 2018 (neben BigData und HPC) ..... der uralte Oldie
Es wird hier stark hervorgehoben, dass die Systemrelevanz von großer Bedeutung ist.In Wirklichkeit wird dies jedoch nur als Vorwand genutzt, um mögliche Verluste zu vermeiden.Auch bei Atos könnte dies der Fall sein.Im Jahr 2030 wird man mehr wissen ob sie wirklich Systemrelevant geworden sind oder die Restrukturierung nicht beenden konnten
Ja – weitere staatliche Aufträge von Frankreich an Atos sind realistisch, und hier ist warum: --- 🇫🇷 1. Atos ist systemrelevant für Frankreich Atos betreibt kritische IT-Infrastruktur in Bereichen wie: Verteidigung, Raumfahrt, Gesundheit, Energie und öffentliche Verwaltung. Unter anderem im Einsatz bei CNES, Airbus Defence, Nukleartechnik, Kryptografie, sowie bei Cloud- und KI-Anwendungen der Regierung. Die Regierung hat bereits durchblicken lassen, dass man "technologische Souveränität" sichern will – und das geht nur mit starken, französischen Partnern. Im Juni 2024 hatte Bruno Le Maire (frz. Wirtschaftsminister) öffentlich erklärt, man wolle „den Fortbestand von Atos sichern“. ➡️ Politisches Interesse = hoch. --- 💰 2. Der Staat übernimmt bereits kritische Bereiche Frankreich hat 2025 bereits einen 410 Mio €-Deal eingeleitet, um wichtige Segmente (Supercomputer, Sicherheit) staatlich zu sichern. Diese Übernahme erfolgt nicht nur zur Rettung, sondern weil der Staat diese Technologie selbst nutzen will. Das schafft die Grundlage für weitere Folgeaufträge, Wartungsdeals, Cloud-Security-Lösungen und Projekte im Verteidigungsbereich. ➡️ Direkte Anschlussverträge nach der Übernahme sind sehr wahrscheinlich. --- 🔄 3. Politisch motivierte Anschlussaufträge: sehr typisch Frankreich und andere EU-Staaten vergeben strategische IT-Aufträge oft ohne offene Ausschreibung – vor allem bei: Cybersicherheit digitaler Verwaltung KI-gestützter Cloud-Lösungen (z. B. Gaia-X) Beispiel: Thales, Dassault, Airbus Defence bekommen regelmäßig neue, langfristige Staatsverträge nach strategischen Übernahmen oder Fusionen. ➡️ Atos könnte nach dem Deal in genau dieser Liga spielen. --- 🧮 Finanzielle Relevanz Selbst ein zusätzlicher Auftrag von z. B. 200–300 Mio € jährlich ab 2026 würde: den operativen Cashflow deutlich verbessern das Vertrauen von Investoren und Analysten stärken ein höheres Bewertungs-Multiple rechtfertigen (KGV, EV/EBITDA) --- 📈 Fazit: Wie realistisch sind Folgeaufträge? Faktor Bewertung Politische Unterstützung ✅ Hoch Technologische Relevanz ✅ Hoch Finanzielle Lage (staatlich relevant) ✅ Hoch Historische Muster (Folgeaufträge) ✅ Häufig Deal ist Eintrittskarte ✅ Ja ➡️ Fazit: Sehr realistisch, dass Frankreich weitere Verträge an Atos vergibt – vor allem in Defense, Cloud, Cybersecurity. ➡️ Der Staat will offenbar, dass Atos eine digitale „Champions League“-Rolle für Frankreich übernimmt. --- Wenn du willst, rechne ich dir ein Szenario durch, wie sich ein 300 Mio €/Jahr-Staatsauftrag auf EBIT, Bewertung und Aktienkurs auswirken würde.
Ja – weitere staatliche Aufträge von Frankreich an Atos sind realistisch, und hier ist warum: --- 🇫🇷 1. Atos ist systemrelevant für Frankreich Atos betreibt kritische IT-Infrastruktur in Bereichen wie: Verteidigung, Raumfahrt, Gesundheit, Energie und öffentliche Verwaltung. Unter anderem im Einsatz bei CNES, Airbus Defence, Nukleartechnik, Kryptografie, sowie bei Cloud- und KI-Anwendungen der Regierung. Die Regierung hat bereits durchblicken lassen, dass man "technologische Souveränität" sichern will – und das geht nur mit starken, französischen Partnern. Im Juni 2024 hatte Bruno Le Maire (frz. Wirtschaftsminister) öffentlich erklärt, man wolle „den Fortbestand von Atos sichern“. ➡️ Politisches Interesse = hoch. --- 💰 2. Der Staat übernimmt bereits kritische Bereiche Frankreich hat 2025 bereits einen 410 Mio €-Deal eingeleitet, um wichtige Segmente (Supercomputer, Sicherheit) staatlich zu sichern. Diese Übernahme erfolgt nicht nur zur Rettung, sondern weil der Staat diese Technologie selbst nutzen will. Das schafft die Grundlage für weitere Folgeaufträge, Wartungsdeals, Cloud-Security-Lösungen und Projekte im Verteidigungsbereich. ➡️ Direkte Anschlussverträge nach der Übernahme sind sehr wahrscheinlich. --- 🔄 3. Politisch motivierte Anschlussaufträge: sehr typisch Frankreich und andere EU-Staaten vergeben strategische IT-Aufträge oft ohne offene Ausschreibung – vor allem bei: Cybersicherheit digitaler Verwaltung KI-gestützter Cloud-Lösungen (z. B. Gaia-X) Beispiel: Thales, Dassault, Airbus Defence bekommen regelmäßig neue, langfristige Staatsverträge nach strategischen Übernahmen oder Fusionen. ➡️ Atos könnte nach dem Deal in genau dieser Liga spielen. --- 🧮 Finanzielle Relevanz Selbst ein zusätzlicher Auftrag von z. B. 200–300 Mio € jährlich ab 2026 würde: den operativen Cashflow deutlich verbessern das Vertrauen von Investoren und Analysten stärken ein höheres Bewertungs-Multiple rechtfertigen (KGV, EV/EBITDA) --- 📈 Fazit: Wie realistisch sind Folgeaufträge? Faktor Bewertung Politische Unterstützung ✅ Hoch Technologische Relevanz ✅ Hoch Finanzielle Lage (staatlich relevant) ✅ Hoch Historische Muster (Folgeaufträge) ✅ Häufig Deal ist Eintrittskarte ✅ Ja ➡️ Fazit: Sehr realistisch, dass Frankreich weitere Verträge an Atos vergibt – vor allem in Defense, Cloud, Cybersecurity. ➡️ Der Staat will offenbar, dass Atos eine digitale „Champions League“-Rolle für Frankreich übernimmt. --- Wenn du willst, rechne ich dir ein Szenario durch, wie sich ein 300 Mio €/Jahr-Staatsauftrag auf EBIT, Bewertung und Aktienkurs auswirken würde.
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