BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Kürzel: BAS Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 68.175
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 15:33 Uhr
2
Wer heute am Sonntag etwas Zeit hat, kann sich hier die ganze Geschichte einmal in Ausführlichkeit zu Gemüte führen. BASF Chef Bock machte per E-Mail persönlich bei Gabriel Druck. "Und schon zwei Monate später, am 2. Juli 2015 informierte der Büroleiter von Sigmar Gabriel das Bundeswirtschaftsministerium, die BASF wolle den geplatzten Asset-Tausch nun doch vollziehen. Der Apparat des Ministeriums äußerte zunächst vorsichtig Bedenken. Die frühere Genehmigung könne zwar auch trotz „Ukraine-Krise“ weiter genutzt werden. Es sei aber nicht auszuschließen, dass es „Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland“ geben könne, auch wenn es „trotz des Zeitablaufes“ wahrscheinlich sei, dass alles wie geplant durchlaufen könne, heißt es in einem E-Mail-Verlauf des Wirtschaftsministeriums. Besser wäre es jedoch, eine neue Genehmigung zu beantragen. Der Vorstandschef der BASF, Kurt Bock, sah das anders. In einer persönlichen E-Mail an Sigmar Gabriel erklärte er, selbst die EU verzichte auf eine erneute Prüfung. Da könne Deutschland doch auch auf eine erneute Prüfung verzichten." Dabei gab es sogar ein Gutachten dass auf die großen Gefahren hinwies. Bundesregierung stützte Übergabe der deutschen Gasspeicher an Gazprom mit 1,8 Milliarden Euro. https://correctiv.org/aktuelles/russland-ukraine-2/2022/06/30/bundesregierung-stuetzte-abgabe-von-gasspeichern-an-gazprom-mit-milliardenbuergschaft/
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 15:28 Uhr
1

Und es wurde zugestimmt, weil die Voraussetzungen damals ganz andere waren. Das was du hier versuchst sind einfach nur an den Haaren herbeigezogene Vorwürfe, die durch so viele Hände gingen. Witzig ist aber, dass deine „Quelle“ deine vorherige Aussage nicht nur nicht bestätigt, sondern widerlegt. Aber das merkst du wahrscheinlich selbst nicht mal, so einseitig wie du zu argumentieren versuchst.

Die Voraussetzungen waren andere? Genau, deswegen wurde der Deal nach der Krim Annexion auch auf Eis gelegt 😂 Auf welchem Stern hast du die letzten Jahre eigentlich gelebt? Aber scheinbar tankst du weder, noch brauchst du Gas oder Strom, dass du dieses dreckige Geschäft, dass uns allen dem ganzen Land schadet, hier so verteidigst.
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 15:26 Uhr
2

Na verbreitest du wieder Gerüchte? Herr Brudermüller hat doch schon längst erklärt das der Verkauf eine EU Vorgabe war (Kartellrecht) 🤷

Ist wieder einmal sympathisch wie die die Tatsachen verstehst, in diesem Falle Ursache mit Wirkung. BASF (Wintershall) hat sich dafür sibirische Ölfelder überschreiben lassen. Das ist aber nicht die Ursache sondern die Wirkung. Ursächlich war, dass man die Speicher loswerden wollte, weil sich damit nicht mehr so viel verdienen ließ. Und hier wurde ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für die Deutsche Versorgungssicherheit, rein zur Gewinnmaximierung dieser Deal mit Gazprom über alle politischen Ebenen eingefädelt. Der Rest ist Brudermüllers Propaganda und Storytelling, auf die du hier reinfällst und unkritisch wiedergibst. Zu sagen, man hätte die Speicher aus kartellrechtlichen Gründen abgeben müssen die einem Jahrzehnte lang gehört haben, ist schlicht eine Verdrehung der Tatsachen. Der Deal bzw. seine Bezahlung wurde genauso gebaut und eingefädelt mit massivem Lobbismus.
E
ElonyMusky, 13.11.2022 15:22 Uhr
1

An Verträge die man selbst eingefädelt hat und die genehmigungspflichtig sind, weil sie die nationale Versorgung gefährden.

Und es wurde zugestimmt, weil die Voraussetzungen damals ganz andere waren. Das was du hier versuchst sind einfach nur an den Haaren herbeigezogene Vorwürfe, die durch so viele Hände gingen. Witzig ist aber, dass deine „Quelle“ deine vorherige Aussage nicht nur nicht bestätigt, sondern widerlegt. Aber das merkst du wahrscheinlich selbst nicht mal, so einseitig wie du zu argumentieren versuchst.
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 15:18 Uhr
1

Also ich lese nur, dass die basf sich an Verträge gehalten hat, die weit vor dem aktuellen Krieg geschlossen wurden und, dass diese von der Politik genehmigt wurden. Dass das in Summe ungünstig ist, mit dem heutigen Kenntnisstand, ist jedem klar. Man hat sich eben im allgemeinen russischen Gas verschrieben, weil es günstig war und zwar nicht nur basf, sondern ganz Deutschland bzw Europa. Jetzt braucht man nicht so tun, als wäre basf der böse Bube. Außer natürlich, mal ist, wie du, nur an einseitigen Fake News interessiert.

An Verträge die man selbst eingefädelt hat und die genehmigungspflichtig sind, weil sie die nationale Versorgung gefährden.
Steff0987
Steff0987, 13.11.2022 14:59 Uhr
2

Also ich lese nur, dass die basf sich an Verträge gehalten hat, die weit vor dem aktuellen Krieg geschlossen wurden und, dass diese von der Politik genehmigt wurden. Dass das in Summe ungünstig ist, mit dem heutigen Kenntnisstand, ist jedem klar. Man hat sich eben im allgemeinen russischen Gas verschrieben, weil es günstig war und zwar nicht nur basf, sondern ganz Deutschland bzw Europa. Jetzt braucht man nicht so tun, als wäre basf der böse Bube. Außer natürlich, mal ist, wie du, nur an einseitigen Fake News interessiert.

Heute morgen schrieb er woanders: Skeptiker sind selten Objektiv....😉 Das weiß er aus erster Hand 🤣 So isser...🤦😅
E
ElonyMusky, 13.11.2022 14:58 Uhr
1

Das Thema ist doch in den letzten Monaten hinreichend diskutiert worden hier und in den Medien, zählt doch schon zur Allgemeinbildung in Deutschland. Gabriel hat es vorne abgesegnet und Gas-Gerd zog im Hintergrund die Strippen.

Es ist so sehr Allgemeinbildung, dass du scheinbar nicht zwischen Fake News und dem was berichtet wurde, unterscheiden kannst. 😂😂😂 Eigentor, was?
Steff0987
Steff0987, 13.11.2022 14:55 Uhr
1

Schlimmer als die Politik dazu zu drängen die Genehmigung zum Verkauf der Speicher der nationalen Gas-Reserve an Russland zu geben und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden? Und jetzt um staatliche Unterstützung beim Ausbaden der Konsequenzen zu betteln. Viel mehr Lobbismus dürfte kaum gehen. Dagegen ist selbst VWs Dieselskandal eine Posse.

Na verbreitest du wieder Gerüchte? Herr Brudermüller hat doch schon längst erklärt das der Verkauf eine EU Vorgabe war (Kartellrecht) 🤷
E
ElonyMusky, 13.11.2022 14:42 Uhr
2
Also ich lese nur, dass die basf sich an Verträge gehalten hat, die weit vor dem aktuellen Krieg geschlossen wurden und, dass diese von der Politik genehmigt wurden. Dass das in Summe ungünstig ist, mit dem heutigen Kenntnisstand, ist jedem klar. Man hat sich eben im allgemeinen russischen Gas verschrieben, weil es günstig war und zwar nicht nur basf, sondern ganz Deutschland bzw Europa. Jetzt braucht man nicht so tun, als wäre basf der böse Bube. Außer natürlich, mal ist, wie du, nur an einseitigen Fake News interessiert.
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 14:32 Uhr
2
Lange Jahre hatte der deutsche Konzern Wintershall, heute Wintershall Dea, eine Tochter des Chemie-Giganten BASF, in Rehden Gas gefördert. Als die Ressourcen erschöpft waren, ab 1993, nutzte Wintershall die unterirdischen Poren als Speicher. 2013 vereinbarte BASF dann ein milliardenschweres Tauschgeschäft mit Gazprom. Als Teil des Deals sollte Gazprom Wintershall-Anteile an Erdgasspeichern erhalten. Die EU-Kommission genehmigte das Geschäft, Ende 2014 sollte eigentlich alles unter Dach und Fach sein. Aber dann, Menetekel der Gegenwart, annektierte Russland die Krim, der Konflikt im Osten der Ukraine eskalierte zu einem Krieg. Die EU belegte Russland mit Wirtschaftssanktionen, das Tauschgeschäft der BASF mit Gazprom machte sich damals nicht gut – und wurde vorerst auf Eis gelegt..Aber nur vorerst. Denn im September 2015, nach Abschluss des Minsker Abkommens, das die Situation beruhigte, wurde der Deal dennoch vollzogen. Damit ging nicht nur der Speicher in Rehden in den Besitz von Gazprom über, sondern auch der Kavernenspeicher Jemgum in Niedersachsen (Motto: „Schnell. Schneller. Jemgum“) sowie ein Anteil am Erdgasspeicher Haidach bei Salzburg. Nicht, dass es damals keine warnenden Stimmen gegeben hätte, aus Osteuropa, aber auch aus Deutschland.  ... Und bei BASF und Gazprom feierten sie. ...Gazprom-Chef Alexej Miller bezeichnete den Deal als Meilenstein. Nur: Für wen genau war jetzt ein entscheidendes Ziel erreicht? WirtschaftsWoche: Gefährliche Abhängigkeit: Warum gehört Deutschlands größter Gasspeicher Gazprom?. https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/gefaehrliche-abhaengigkeit-warum-gehoert-deutschlands-groesster-gasspeicher-gazprom/28014654.html
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 14:14 Uhr
1
Das Thema ist doch in den letzten Monaten hinreichend diskutiert worden hier und in den Medien, zählt doch schon zur Allgemeinbildung in Deutschland. Gabriel hat es vorne abgesegnet und Gas-Gerd zog im Hintergrund die Strippen.
E
ElonyMusky, 13.11.2022 14:08 Uhr
1

Schlimmer als die Politik dazu zu drängen die Genehmigung zum Verkauf der Speicher der nationalen Gas-Reserve an Russland zu geben und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden? Und jetzt um staatliche Unterstützung beim Ausbaden der Konsequenzen zu betteln. Viel mehr Lobbismus dürfte kaum gehen. Dagegen ist selbst VWs Dieselskandal eine Posse.

Quellen?
Bay5anto
Bay5anto, 13.11.2022 12:41 Uhr
1
Schlimmer als die Politik dazu zu drängen die Genehmigung zum Verkauf der Speicher der nationalen Gas-Reserve an Russland zu geben und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden? Und jetzt um staatliche Unterstützung beim Ausbaden der Konsequenzen zu betteln. Viel mehr Lobbismus dürfte kaum gehen. Dagegen ist selbst VWs Dieselskandal eine Posse.
Steff0987
Steff0987, 13.11.2022 9:09 Uhr
0
Natürlich wird das jedes Unternehmen tun. Manche mehr, manche weniger. Aber wie es scheint, wenn man deinen zweiten Link dazu liest, ist Bayer bei dem Thema besonders schlimm....
E
ElonyMusky, 13.11.2022 6:45 Uhr
0
Was ist damit sagen will. Ist natürlich nicht schön, aber das Steuergesetz bietet solche Lücken und es ist nicht nur die basf, die das natürlich ausnutzt.
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