BED BATH & BEYOND Forum: Community User: Storm300018

Kommentare 118.318
G
Gast-753167001, 22.10.2023 23:23 Uhr
2

Eine Sache dazu, die mir immer noch niemand in den letzten 3 Wochen beantworten konnte: Pursuant to section 1127 of the Bankruptcy Code, any modifications to the Plan since the commencement of Solicitation described or set forth herein constitute technical changes or changes with respect to particular Claims or Interests made pursuant to the agreement of the Holders of such Claims or Interests and do not materially and adversely affect the treatment of any Claims or Interests. Pursuant to Bankruptcy Rule 3019, these modifications do not require additional disclosure under section 1125 of the Bankruptcy Code or the re-solicitation of votes under section 1126 of the Bankruptcy Code, nor do they require that the Holders of Claims be afforded an opportunity to change previously cast acceptances or rejections of the Plan. Was passiert mit den ganzen Aktien und short Kontrakten, wenn die Heilsarmee mit einem Sack voll Geld um die Ecke kommt und den Plan somit über den Haufen wirft??? Ich will ja gar keine Wertung zu abgeben, ob dies ein realistisches Szenario ist. Aber warum kann schon alles verbucht werden, wenn die Fat Lady noch nicht gesungen hat???

Das ist in der Tat eine sehr interessante Frage. Da die shares nun gecancelled hätten diese keinerlei Anteil mehr daran. Was damit passieren würde nachdem alle debtholders befriedigt sind ist eine spannende Frage. Vom Prozess her wurde die share cancellation jedoch einfach als Planerfüllung durchgeführt, da dies eben kein realistisches Szenario ist. Mit der consummation ist eben ein relevanter Teil des Plans unwiderbringlich umgesetzt. Warum wurde dies früh gemacht? Um eben alle Verpflichtungen bzgl. Aktionären, die Geld kosten loszuwerden und das Verfahren zu vereinfachen. Damit das Form 15 als letzte Kommunikation nach Abschluss zu ermöglichen. Dass Aktionäre leer ausgehen war klar, da die Schulden die Assets um viele hunder Mio überstiegen haben, die paar remaining Assets hatten da nur einen verschwindend geringen Einfluß.
W
WillstduSpam, 22.10.2023 23:13 Uhr
0

@Berndt Es ist pure Zeitversch..wendung!

Ich weiß, du verstehst es nicht. Kannst dich gern wieder hinlegen 😘 Lass die Erwachsenen reden.
M
Moowalker, 22.10.2023 23:09 Uhr
1
@Berndt Es ist pure Zeitversch..wendung!
W
WillstduSpam, 22.10.2023 23:08 Uhr
0

Das bezweifel ich ja auch nicht. Im normalen Prozess reicht das nie und nimmer. Das war ja aber von vornherein klar. Mir geht es lediglich hier um die rechtliche Auslegung.

🤔 also auf diesen spezifischen Fall wird dir hier und auch bei den Amis wohl keiner in einem Forum eine Antwort geben können. Da musst du schon tief im US Insolvenzrecht sein. Ich könnte mir vorstellen, es gibt dann Sonderregelung, ggf. noch ein Wertermittlungsverfahren für ehemalige Aktionäre analog zu dem Verfahren für Kreditoren. Aber das ist pure Spekulation.
W
WillstduSpam, 22.10.2023 23:03 Uhr
0

Gibt aber auch Screenshots von Ami Aktionären mit Aktien im Portfolio von vor mehreren Jahrzehnten. Gut, weiß jetzt nicht ob die auch vorher gecancelt wurden, aber ist ja auch kein richtiges Argument für meinen obig beschriebenen Fall.

Das meinte ich ja auch nicht. Es gibt ja verschiedenste Fälle und Insolvenzen und auch Recht kann sich ändern. Ich kann nicht beurteilen von welchen Fällen du sprichst. Ob das altes Recht ist, ob das Reits sind unter speziellen Recht, oder was die für eine Insolvenz gemacht haben 🤷🏻‍♂️
B
Berndt, 22.10.2023 23:02 Uhr
0

Ich weiß was du meinst. Nur passiert das in der Realität nicht und das Defizit wird auch selbst bei einer Wohltätigeraktion nicht ausgeglichen sein. Das Lager hat z.B. laut Büchern 1 Mrd gekostet. In der Insolvenz bekommst du es "insbesondere zur aktuell schwierigen Zeit" nur für den Buchwert maximal los. Da wird niemand 5 Mrd auf den Tisch legen. Wenn schon der Buchwert theoretisch viel ist. Insolvenz bedeutet ausschlachten von nicht tragfähigen Konzepten, Firmen und Standorten

Das bezweifel ich ja auch nicht. Im normalen Prozess reicht das nie und nimmer. Das war ja aber von vornherein klar. Mir geht es lediglich hier um die rechtliche Auslegung.
W
WillstduSpam, 22.10.2023 23:01 Uhr
0

Klar sein ist nicht final bestimmt. Die haben ja jetzt die letzten Tage noch ein paar leases verkauft zb. D.h. die wurden die Tage noch verhandelt. Wenn ich jetzt ein Warenhaus oder Standort (oder das Rechenzentrum) so geil finde, dass es mir 5mrd wert ist, gehe ich zum Makler und mache ein Angebot, dass er nicht ausschlagen kann und schwups ist die Defizit/Überschuss Rechnung über den Haufen geworfen und die Shareholder müssten wieder ins Boot geholt werden. Und das ist Fakt. Man kann ja die Shareholder nicht einfach vorher endgültig leer ausgehen lassen und danach sagen "pffff die 4mrd bekommt ihr jetzt nicht, da es ja keine Aktien mehr gibt".

Ich weiß was du meinst. Nur passiert das in der Realität nicht und das Defizit wird auch selbst bei einer Wohltätigeraktion nicht ausgeglichen sein. Das Lager hat z.B. laut Büchern 1 Mrd gekostet. In der Insolvenz bekommst du es "insbesondere zur aktuell schwierigen Zeit" nur für den Buchwert maximal los. Da wird niemand 5 Mrd auf den Tisch legen. Wenn schon der Buchwert theoretisch viel ist. Insolvenz bedeutet ausschlachten von nicht tragfähigen Konzepten, Firmen und Standorten
B
Berndt, 22.10.2023 23:01 Uhr
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Magisch Geld wird aber nicht aufpoppen, dass am Ende plötzlich noch 50 Mille übrig bleiben. BBBY Vermögenswerte wurden ja auch vorher akribisch genug von den Banken durchleuchtet. Die haben ja dann auch weitere Notkredite eingestellt, weil es keine vernünftige Sicherung dieser gab.

Es geht ja nicht um wird nicht oder irgendwelche Wahrscheinlichkeiten. Die kennt das Gesetz nicht. Sobald die Möglichkeit bei >0 steht, auch wenn sie nur bei 0,000000001% liegt, kann man das nicht endgültig und final so handhaben. Daher ja auch "pursuiant to the plan" und "the plan can change at any time".
B
Berndt, 22.10.2023 22:59 Uhr
0

Die werden auch bei anderen Firmen gecancelt. Das Aktien weiter in den Büchern stehen bleiben, kenne ich vor allem aus Deutschland. Hier liegt es wahrscheinlich an den deutschen AG Gesetzen.

Gibt aber auch Screenshots von Ami Aktionären mit Aktien im Portfolio von vor mehreren Jahrzehnten. Gut, weiß jetzt nicht ob die auch vorher gecancelt wurden, aber ist ja auch kein richtiges Argument für meinen obig beschriebenen Fall.
cliff0rd79x
cliff0rd79x, 22.10.2023 22:58 Uhr
0
Irgendwas ist hier im Busch... Willstduspam hängt sich nicht umsonst so rein.. Wir sollten evtl noch etwas abwarten ☝️
W
WillstduSpam, 22.10.2023 22:57 Uhr
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Magisch Geld wird aber nicht aufpoppen, dass am Ende plötzlich noch 50 Mille übrig bleiben. BBBY Vermögenswerte wurden ja auch vorher akribisch genug von den Banken durchleuchtet. Die haben ja dann auch weitere Notkredite eingestellt, weil es keine vernünftige Sicherung dieser gab.
B
Berndt, 22.10.2023 22:57 Uhr
1

Darauf kann ich nur mit Grundwissen antworten, weil ich da auch nicht das tiefe Verständnis habe. Grundsätzlich ermittelt man ja vorher die Geschäftszahlen und Vermögenswerte und macht dann mit der Fachmannschaft zur Insolvenz eine entsprechende Form der Insolvenz. Das bedeutet, wenn man sieht, wir haben mehr Vermögen, als Schulden, macht man eine Insolvenz wie Hertz. Bei BBBY war ja aber deutlich vorher klar, dass die Vermögenswerte nicht ausreichen.

Klar sein ist nicht final bestimmt. Die haben ja jetzt die letzten Tage noch ein paar leases verkauft zb. D.h. die wurden die Tage noch verhandelt. Wenn ich jetzt ein Warenhaus oder Standort (oder das Rechenzentrum) so geil finde, dass es mir 5mrd wert ist, gehe ich zum Makler und mache ein Angebot, dass er nicht ausschlagen kann und schwups ist die Defizit/Überschuss Rechnung über den Haufen geworfen und die Shareholder müssten wieder ins Boot geholt werden. Und das ist Fakt. Man kann ja die Shareholder nicht einfach vorher endgültig leer ausgehen lassen und danach sagen "pffff die 4mrd bekommt ihr jetzt nicht, da es ja keine Aktien mehr gibt".
N
NeuerUser, 22.10.2023 22:57 Uhr
1

Wer erst nach 20 Uhr Familienzeit macht, der hat bald keine mehr.

Siehst? Wieder haltlos, wie gewohnt… Es gibt Menschen, die sich sogar tagsüber mit der Familie beschäftigen, soll fern sie eine haben. Dass du keine hast, merkt man nicht nur an deinem Verhalten. Sehr schade, aber verständlich und zugleich glücklicherweise, verm.ehrst dich nicht! Was wäre das bloß für ein Desaster!
W
WillstduSpam, 22.10.2023 22:54 Uhr
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Die Aktionäre stehen doch eh in der Linie hinter den Banken, Anleihegebern usw. Da besteht doch überhaupt keine Not die Aktien schon endgültig zu vernichten. Hat doch überhaupt keine Eile und ist bei allen anderen Ch11 ja auch so. Die stehen ja bei anderen Unternehmen bis in alle Ewigkeit mit 0 drin in den Büchern. Warum die Not die zu canceln?

Die werden auch bei anderen Firmen gecancelt. Das Aktien weiter in den Büchern stehen bleiben, kenne ich vor allem aus Deutschland. Hier liegt es wahrscheinlich an den deutschen AG Gesetzen.
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