DIAGEO WKN: 851247 ISIN: GB0002374006 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

14,61 GBP
+0,19 % +0,03
07:51:49 Uhr, TTMzero RT
Kommentare 1.223
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m4758406, 07.11.2025 20:32 Uhr
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Berkshire besitzt ca. 0,01% der Aktienstücke und hat die 2023 Q1 gekauft. Können beobachten ob Berkshire nachkauft :)
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m4758406, 07.11.2025 20:20 Uhr
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Klar doch. Ist für mich eine Bereicherung.

2/2 ---- Ein zentraler Punkt, der im Video zu kurz kommt und zu einem potenziellen Irrtum in der Langfristbewertung führen kann, ist die alleinige Betrachtung der Risiken als rein zyklisch ("Es wird do wieder andere Zeiten geben") und der Vergleich zur Tabakindustrie. Dies ignoriert zwei fundamentale, potenziell strukturelle Bedrohungen, die in unserer Analyse eine zentrale Rolle spielen. Erstens, die Auswirkungen von GLP-1-Medikamenten (Appetitzügler): Wie in den persönlichen Aufzeichnungen vermerkt und durch Studien belegt, zügeln diese Medikamente das Verlangen nach Alkohol und verzögern dessen Aufnahme ins Blut, was den Belohnungseffekt reduziert. Dies ist keine zyklische, sondern eine medizinisch-soziale Entwicklung, die das langfristige Konsumvolumen strukturell bedrohen kann. Zweitens wird das Thema Zölle nur vage als Risiko erwähnt. Tatsächlich hat das Management die jährliche Belastung bereits auf ca. 200 Millionen US-Dollar beziffert (Q3 Trading Statement, 19. Mai 2025), was eine konkrete und andauernde Belastung für die Profitabilität darstellt. Die wohl größte Lücke in der YouTube-Analyse ist das vollständige Fehlen von Diageos wichtigster strategischer Antwort auf die aktuellen Herausforderungen: das "Accelerate"-Programm. Während der Kommentator das ambitionierte Cashflow-Ziel von 3 Milliarden US-Dollar korrekt nennt, erwähnt er nicht, dass dieses Ziel ein zentraler Pfeiler des im Mai 2025 vorgestellten Effizienzprogramms ist, das Kosteneinsparungen von ca. 625 Millionen US-Dollar über drei Jahre anstrebt (FY25 Preliminary Results Press Release, 5. August 2025). Diese Initiative ist der entscheidende Hebel, mit dem das Management der Margenkompression entgegenwirken und die operative Profitabilität trotz stagnierender Umsätze steigern will, was die Prognose eines "operativen Gewinnwachstums im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich" erst plausibel macht. Die Investmentthese des Videos, die auf einer hohen Dividendenrendite und einer antizyklischen Chance beruht, ist zwar nachvollziehbar, basiert aber auf einer unvollständigen Datengrundlage. Sie beruht auf der Hoffnung einer rein zyklischen Erholung, ohne die neuen strukturellen Gegenwinde und die konkreten strategischen Gegenmaßnahmen des Managements zu würdigen. Eine fundierte Entscheidung muss die Stärke der Kernmarken wie Guinness und Don Julio gegen die quantifizierbaren Zollrisiken, die unklaren, aber potenziell disruptiven Effekte von GLP-1 und die Fähigkeit des Managements, das "Accelerate"-Programm erfolgreich umzusetzen, abwägen.
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m4758406, 07.11.2025 20:19 Uhr
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Klar doch. Ist für mich eine Bereicherung.

1/2 ---- https://youtu.be/Wi2kMyhZWhw?si=ln4AS83MrKaRXWYF -----GEMINI 2.5 PRO---- > Der YouTube-Kommentar zu den Q1-Zahlen von Diageo bietet einen wertvollen ersten Überblick und erfasst die Kernbotschaften der Pressemitteilung korrekt, insbesondere die gesenkte Prognose und die regionalen Unterschiede in der Performance. Für eine fundierte, langfristige Investitionsentscheidung lässt er jedoch einige entscheidende Kontexte unberücksichtigt, die das Gesamtbild deutlich verändern und zu potenziellen Fehleinschätzungen führen können. Eine tiefere Analyse der von Diageo selbst bereitgestellten Daten zeigt ein differenzierteres Bild, das über die reine Feststellung einer "Schwäche" hinausgeht. Der Kommentator stellt korrekt fest, dass der organische Umsatz stagnierte (0,0%), obwohl das Volumen um 2,9% wuchs, und führt dies auf negative Preis-Mix-Effekte zurück. Was jedoch für das Verständnis der Profitabilität fehlt, ist die entscheidende Ursache für diese Diskrepanz: Die Schwäche bei chinesischen weißen Spirituosen (CWS) allein belastete den Konzernumsatz im Quartal mit ca. 2,5%, wie Diageo explizit im Q1-Trading-Statement vom 6. November 2025 ausführt. Der negative Preis-Mix ist also kein generelles Problem der Preissetzungsmacht, sondern primär ein geografisches und produktbezogenes Mix-Problem, das durch den Einbruch eines hochmargigen Segments verursacht wird. Ebenso wird die Schwäche in Nordamerika (-2,7% organischer Umsatz) zwar erwähnt, aber nicht in den richtigen Kontext gesetzt. Unsere Analyse der Unternehmensberichte zeigt, dass dies nicht nur auf eine allgemeine Konsumschwäche zurückzuführen ist, sondern auch auf das "Lapping" extrem starker Vorjahresvergleiche, insbesondere bei Tequila. Im Vorjahresquartal kam es zu erheblichen Lageraufbauten bei Distributoren, um sich auf erwartete Zölle vorzubereiten, wie im Q3-Statement vom 19. Mai 2025 dargelegt wurde ("pull-forward of imports to distributors ahead of potential tariffs"). Die aktuelle Schwäche ist also auch eine statistische Normalisierung und nicht allein ein Indikator für eine kollabierende Nachfrage.
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 07.11.2025 17:14 Uhr
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Les mich gerade nochmal verstärkt ein, im Prinzip ist die Aktie ein Schnäppchen. Denk da muss ich nochmal nachlesen, ganz spannend auch die Aufarbeitung der Zahlen im folgenden Link. Frei nach dem Motto „nach vorne sehen“ https://youtu.be/Wi2kMyhZWhw?si=ln4AS83MrKaRXWYF

Es waren einige Sachen passiert. Einen großen Chart auf machen und prüfen was alles war. Das war eine die ich kaufte beim umstellen des Depots.
Bert1989
Bert1989, 07.11.2025 13:16 Uhr
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Les mich gerade nochmal verstärkt ein, im Prinzip ist die Aktie ein Schnäppchen. Denk da muss ich nochmal nachlesen, ganz spannend auch die Aufarbeitung der Zahlen im folgenden Link. Frei nach dem Motto „nach vorne sehen“ https://youtu.be/Wi2kMyhZWhw?si=ln4AS83MrKaRXWYF
F
FAILIX12, 07.11.2025 7:39 Uhr
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Es wird zeit für eine Sektor Rotation, wir haben seit fast 2 jahren einen extrem Konzentrierten Markt. Konsumsektor ist momentan eine antizyklische chance (meine Meinung).
Bert1989
Bert1989, 06.11.2025 22:37 Uhr
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Interessanterweise spricht jeder gerade von hohen Bewertungen an der Börse aber wenn man sich den Konsumbereich ansieht stehen nicht viele Werte auf Höchstkurse, viele im kgv Bereich 10-15. Klar der ganze Bereich hat gerade das Margen Problem aber auf lang Sicht kann nicht der ganze Sektor unter gehen und nein auch der Wohlstand der Menschen nimmt nicht ab, die Welt wächst. Früher hat man im Konsumbereich nichts anständiges mit Dividendenrendite von 3% oder mehr bekommen, mittlerweile ist 4% fast normal. Genauso geht es der Pharma Industrie, scheffeln dazu noch wie blöd Geld aber gefühlt wird die Branche abgeschrieben. Irgendwann dreht es sich, versteh nur immer die Anleger nicht am Ende zeigts die Performance
Longpro
Longpro, 06.11.2025 18:54 Uhr
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Die Frage ist wie lange ist euer Anlagehorizont? Bin hier mit >15 Jahren dabei und sammle so lange die Dividenden ein fürs Reinvestieren in diesen und oder andere Werte.

Auch >15 und mehr. Ist interessant wenn einzelne Positionen nicht laufen man alles über den Haufen Werfen will, obwohl es eigentlich jeder besser weiß
Longpro
Longpro, 06.11.2025 18:52 Uhr
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Ich stelle mir die Frage im allgemeinen nicht. Ich versuche mein Depot breit auszubauen und dann betrachte ich die Gesamtperformance. Wenn jetzt ein Wert schlechter läuft schau ich mir den natürlich an aber für mich immer noch ein Invest. Zusammengefasst: wenn die Depotperformance passt hinterfrage ich nicht alle meine Käufe. Gedanklich verkaufe ich nie, ist für mich auch ein Hobby mich an Firmen zu beteiligen, die Sicherheit ist einfach ein schönes Gefühl

Genau mein Ansatz, Gesamtperformance ist entscheidend. Immer witzig wenn Leute mit Einzel Aktien angeben wie viel Rendite, aber im gesamten Depot hat es keine Auswirkung da die Position zu klein ist
Bert1989
Bert1989, 06.11.2025 18:06 Uhr
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Die Frage ist wie lange ist euer Anlagehorizont? Bin hier mit >15 Jahren dabei und sammle so lange die Dividenden ein fürs Reinvestieren in diesen und oder andere Werte.

Ich stelle mir die Frage im allgemeinen nicht. Ich versuche mein Depot breit auszubauen und dann betrachte ich die Gesamtperformance. Wenn jetzt ein Wert schlechter läuft schau ich mir den natürlich an aber für mich immer noch ein Invest. Zusammengefasst: wenn die Depotperformance passt hinterfrage ich nicht alle meine Käufe. Gedanklich verkaufe ich nie, ist für mich auch ein Hobby mich an Firmen zu beteiligen, die Sicherheit ist einfach ein schönes Gefühl
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InvestBagHolder, 06.11.2025 16:11 Uhr
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Die Frage ist wie lange ist euer Anlagehorizont? Bin hier mit >15 Jahren dabei und sammle so lange die Dividenden ein fürs Reinvestieren in diesen und oder andere Werte.
Longpro
Longpro, 06.11.2025 14:48 Uhr
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Bin nach einem Jahr und mehrere Tranchen kauf heute direkt nach den katastrophalen Zahlen/Aussichten mit einem Minus von 15% ausgestiegen. Hab echt dran geglaubt...aber das Geld ist in den nächsten 1 - 2 Jahren woanders WEIT besser aufgehoben als in diesem Unternehmen. Allen investierten viel Glück hier.

Die Frage ist, wo zurzeit investieren? Oder einfach Cash halten? Bin auch überzeugt diageo wird wieder kommen, es kommen sicher bessere Zeiten.
Minikohle
Minikohle, 06.11.2025 13:50 Uhr
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Ich bin hier erst seit 2 Wochen investiert, aber nur 0,87% Depotanteil. Benutze Gemini 2.5 Pro um das Geschäft zu verstehen lernen. Wenn ihr wollt schreibe ich hier noch mehr KI-Texte - also meine Erkenntnisse. Ich denke Diageo kann sich langfristig anpassen. Es muss nur den Inhalt der Getränke teils ändern, die Lieferketten sind wertvoll.

Klar doch. Ist für mich eine Bereicherung.
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m4758406, 06.11.2025 13:30 Uhr
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Bin nach einem Jahr und mehrere Tranchen kauf heute direkt nach den katastrophalen Zahlen/Aussichten mit einem Minus von 15% ausgestiegen. Hab echt dran geglaubt...aber das Geld ist in den nächsten 1 - 2 Jahren woanders WEIT besser aufgehoben als in diesem Unternehmen. Allen investierten viel Glück hier.

Ich bin hier erst seit 2 Wochen investiert, aber nur 0,87% Depotanteil. Benutze Gemini 2.5 Pro um das Geschäft zu verstehen lernen. Wenn ihr wollt schreibe ich hier noch mehr KI-Texte - also meine Erkenntnisse. Ich denke Diageo kann sich langfristig anpassen. Es muss nur den Inhalt der Getränke teils ändern, die Lieferketten sind wertvoll.
BTR
BTR, 06.11.2025 13:30 Uhr
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Wenn das Tief vom 2015 nicht hält dann gute Nacht. Dann geht es noch viel tiefer
Pleitegeier131
Pleitegeier131, 06.11.2025 13:28 Uhr
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Es wird einfach zu wenig gesoffen
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