EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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20. April 2026, 22:43 Uhr, Gettex
Kommentare 633
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:50 Uhr
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Verteidigungsminister Pistorius reist nicht allein nach Australien. Nach Angaben seines Ministeriums wird er von Vertretern mehrerer Unternehmen begleitet, darunter Airbus, TKMS, MBDA, Quantum Systems, Diehl und Rohde & Schwarz. Für EOS sind insbesondere zwei dieser Unternehmen von direkter Bedeutung. Mit Diehl Defence besteht bereits eine Partnerschaft im Rahmen der Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen (R150), wie zuvor beschrieben. Eine direkte Partnerschaft zwischen EOS und MBDA ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus verfügt EOS mit der US-Tochter Leonardo DRS eine bestehende Arbeitsbeziehung zu Leonardo, einem Anteilseigner von MBDA. Die MBDA Deutschland GmbH mit Sitz in Schrobenhausen (Metropolregion München–Augsburg–Ingolstadt) betreibt weitere Standorte in Aschau am Inn, Freinhausen und Ulm sowie Repräsentanzen in Berlin, Bonn und Koblenz. Das Unternehmen beschäftigt allein am Hauptstandort rund 1.420 Mitarbeiter und gehört vollständig zur europäischen MBDA-Gruppe. Diese befindet sich im Besitz von Airbus und BAE Systems (je 37,5 %) sowie Leonardo (25 %) und hat ihren Hauptsitz in Le Plessis-Robinson, Frankreich (Wikipedia). Das frühere Projekt zwischen Rheinmetall und MBDA scheint derzeit keine Rolle mehr zu spielen. Der Verteidigungsminister reist gemeinsam mit MBDA nach Australien, jedoch ohne Rheinmetall. MBDA dürfte die Reise nutzen, um das Angebot von EOS genauer zu evaluieren und mögliche Kooperationsoptionen zu prüfen. Vieles deutet auf vorausgegangene Gespräche MBDA/EOS hin. Laut Schwer bietet EOS einen 100-kW-Laser für rund 190 Millionen Euro an, einschließlich einer möglichen Verlagerung der Lieferkette nach Deutschland sowie eines potenziellen Unternehmensumzugs. Argumente wie nationale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und Einbindung heimischer Zulieferer sprechen klar für eine deutsche Lösung. Hinzu kommt die strategische Bedeutung technologischer Souveränität: Eine inländische Entwicklung ermöglicht die volle Kontrolle über Wartung, Weiterentwicklung und Exportentscheidungen. Was spricht gegen eine Partnerschaft mit MBDA Deutschland? Eigentlich wenig. Mit über 60 Jahren Bundeswehr-Erfahrung kennt MBDA die Beschaffungsprozesse, Zulassungen und Normen bis ins Detail. Der Standort Ulm ist gezielt auf die Entwicklung und Integration von Schiffsbewaffnung ausgelegt – genau dort würde auch ein Marine-Laser verortet sein. MBDA verfügt über alle notwendigen Sicherheitsfreigaben, bestehende Marineverträge (RAM, ESSM) und die Fähigkeit, komplexe Systeme in bestehende Plattformen und Gefechtsführungsstrukturen zu integrieren. EOS hingegen liefert die fehlende Schlüsseltechnologie: einen erprobten 100-kW-Laser samt Exportnachweis. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Wettbewerb um das Marine-Lasersystem bleibt offen.

Rheinmetall fehlt in der Delegation, obwohl sie gemeinsam mit MBDA den gestoppten Marine-Laser entwickelt haben. Dass stattdessen TKMS dabei ist, also genau das Unternehmen, das die Schiffe baut, auf denen ein Laser integriert werden müsste, deutet darauf hin, dass Berlin bereits über die reine Technologieauswahl hinausdenkt und die praktische Integration auf deutsche Marineplattformen prüft. In Kombination mit Schwers Reuters-Aussage vom 30. Januar, dass die Standortwahl davon abhängt, ob ein Land bereit ist, ein langfristiges Rahmenabkommen abzuschließen, könnte der Pistorius Besuch genau diese Verhandlungen auf höchster politischer Ebene vorantreiben. Wenn Deutschland den Marine-Laser an EOS vergibt und gleichzeitig EOS seinen Firmensitz nach Deutschland verlegt, wäre das für beide Seiten die ideale Lösung: Deutschland bekommt einen 100-kW-Laser, Arbeitsplätze und IP-Souveränität, und EOS bekommt das Rahmenabkommen und den Zugang zum größten Verteidigungsmarkt Europas. Aber bis es eine offizielle Entscheidung oder ASX-Meldung gibt, bleibt das eine gut begründete Hypothese und kein Fakt.
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:26 Uhr
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Wie ernst meint es Schwer mit der Verlagerung der Produktionskapazität nach Deutschland, und was passiert mit der gerade erst eröffneten Laserfabrik in Singapur, wenn der Firmensitz nach Europa wandert? Der Reuters-Artikel vom 30. Januar 2026 basiert auf einem direkten Interview mit CEO Schwer: EOS plant "sehr wahrscheinlich" die Verlegung des Firmensitzes und der Börsennotierung von Australien nach Europa innerhalb eines Jahres. Eine endgültige Entscheidung wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet. Deutschland ist der wahrscheinlichste Standort, Amsterdam wird wegen der Rolle der Niederlande als erster Laserkunde ebenfalls in Betracht gezogen, und ein drittes Land wurde von Schwer nicht genannt. Die Wahl hängt unter anderem davon ab, ob das jeweilige Land bereit ist, ein langfristiges Rahmenabkommen mit EOS abzuschließen. Die Verlegung des Hauptsitzes erfordert laut Schwer keine regulatorische Genehmigung und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Eine Umnotierung der Aktie könnte dann oder Anfang bis Mitte 2027 folgen. Produktions- und Entwicklungseinrichtungen werden bereits in Deutschland aufgebaut, und EOS führt Gespräche mit zehn europäischen Regierungen über zukünftige Aufträge. Zur Technologie zitiert Reuters Schwer mit den Worten, dass ein Schuss mit dem Laser nur ein bis zehn Euro kostet, verglichen mit zehntausenden Euro für eine Abfangrakete. Schwer beschreibt das System so, dass es keinen Lärm, keinen Schuss und kein Licht gibt und die Drohne einfach durch den massiven Energieeinschlag zum Schmelzen gebracht wird. Reuters weist allerdings auch auf Risiken hin: Hochenergielaser sind noch nicht vollständig kampferprobt, und Regen, Nebel und Staub können die Effektivität erheblich einschränken. Zudem stellen der hohe Kühlungs- und Energiebedarf den Fronteinsatz vor Herausforderungen. Zum europäischen Wettbewerb stellt Reuters fest, dass kein europäischer Hochenergielaser über 50 kW operationell im Einsatz ist. Rheinmetall und MBDA haben lediglich ein 20-kW-System in Seeerprobungen demonstriert, Frankreichs Cilas hat ein 2-kW-System gegen kleine Drohnen getestet. EOS entwickelt dagegen bereits einen 300-kW-Laser, der auch Raketen und Geschosse abfangen könnte. Rheinmetall hatte eine Serienproduktion für 2029 geplant, versucht das aber laut einem Sprecher nun vorzuziehen. Zum Thema IP-Souveränität zitiert Reuters Schwer: "Wir haben keinen einzigen Kunden erlebt, dem es egal war, wo produziert wird und wo das geistige Eigentum liegt. Diese Zeiten sind vorbei." EOS besitzt sein gesamtes IP, das in Singapur domiziliert ist, und kann es dank der singapurischen Exportregeln relativ einfach an Kunden transferieren oder duplizieren. https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/australian-laser-maker-eos-heads-europe-defence-demand-soars-2026-01-30/
rasdi
rasdi, 22. Mär 6:01 Uhr
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https://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-15664747/drones-swarm-barksdale-air-force-base-louisiana.html?ITO=applenews-au Zwischen dem 9. und 15. März 2026 drangen wiederholt Schwärme von 12 bis 15 Drohnen in den gesperrten Luftraum der Barksdale Air Force Base ein, die Heimat der US-Atombomberflotte (B-52). Die Drohnen wurden als Langstreckengeräte mit speziellen Funksignalen beschrieben, die sich nicht durch die vorhandene RF- und Electronic-Warfare-Jamming-Technologie des Militärs stoppen ließen. Die Basis musste sogar ihre Start- und Landebahn schließen. Das zeigt ein fundamentales Problem. Jamming allein reicht gegen fortschrittliche Drohnen nicht aus. Wenn selbst die US-Luftwaffe auf einer ihrer strategisch wichtigsten Basen Drohnenschwärme nicht mit elektronischer Kriegsführung neutralisieren kann, dann bestätigt das genau die Strategie, die EOS mit seinem integrierten Ansatz verfolgt. EOS setzt auf eine Kombination aus Jamming (über MARSS/NiDAR), kinetischer Bekämpfung (Slinger-Kanone), Laserwaffen (APOLLO) und Interceptor-Drohnen, also auf mehrere Schichten, weil eine einzelne Methode offensichtlich nicht ausreicht. Genau dieses "Layered Defence"-Konzept wird durch solche realen Vorfälle bestätigt. Der Artikel stammt von der Daily Mail, die als britisches Boulevardmedium bekannt ist und nicht auf einer Stufe mit WELT, Reuters oder Bloomberg steht. Allerdings beruft sich der Artikel auf konkrete Quellen: eine Bestätigung der Barksdale Air Force Base gegenüber der Daily Mail, ein internes Militärbriefing-Dokument, das ABC News überprüft hat, und offizielle Statements eines Barksdale-Sprechers. Die Kernfakten sind also journalistisch gestützt, auch wenn die Daily Mail generell zur Dramatisierung neigt.
rasdi
rasdi, 22. Mär 5:48 Uhr
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Versteh ich null, warum sich anonyme Personen im Internet an die Gurgel wollen, wobei alle das gleiche Ziel haben. Vor allem sich zwischen den Aktien anzufeinden, oder Politik Themen aufzumachen. Irgendwann kommt jeder mal klar, manche früher als andere, genießt euer Wochenende 🍻

☕😊
Standard
Standard, 21. Mär 21:36 Uhr
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Versteh ich null, warum sich anonyme Personen im Internet an die Gurgel wollen, wobei alle das gleiche Ziel haben. Vor allem sich zwischen den Aktien anzufeinden, oder Politik Themen aufzumachen. Irgendwann kommt jeder mal klar, manche früher als andere, genießt euer Wochenende 🍻
rasdi
rasdi, 21. Mär 21:21 Uhr
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Die Frage ist, ob man EOS wählt. UND wie schnell wird das umgesetzt werden bis nen Announcement kommt? Was denkt ihr, wird das den kurs jetzt erstmal beflügeln die spekulationen?

Wird das den Kurs jetzt erstmal beflügeln die Spekulationen? Welche Spekulationen meinst du genau? Am Ende ist doch jede Aktie Spekulation. Geduld ist das A und O, also einfach zurücklehnen, Chips und Popcorn raus 🍿 und schauen was passiert. Entweder Montag um 00:20 in Sydney oder morgens hier reinschauen. Am 6. Feb um 19:46 Uhr hast du im Forum "DS für Anleger" geschrieben: „hab da auch nen paar tausend liegen in EOS. zum glück nicht nachgelegt wenn ich die scheiße schon wieder sehe heute.. Bei DS ist die lage zum glück besser.“ Hat sich deine Meinung inzwischen geändert? Positiv ist mir im DS Forum aufgefallen, dass du nie beleidigend geworden bist.
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RainerZufall!, 21. Mär 21:18 Uhr
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Skankhunt, bitte Dich um eine Entschuldigung!! Weiß nicht mehr genau wie, aber ich hatte Dich in einen Sack mit Dach, Zwenn und 0815 gesteckt. Ernsthaft sorry, so leicht kann man überreagieren. Dein Nickname ist trotzdem S.cheiße.......... 😉
Skankhunt
Skankhunt, 21. Mär 20:22 Uhr
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@Skankhunt Ist das wirklich Deine ernsthafte Namensgebung? Im DS-Forum hast Du leider Deinem Nickname alle Ehre gemacht. Kamst wir wirklich als Troll rüber und bist es für mich auch noch. Im Hauptforum bei EOS, kann es sein, dass Du schon mal da warst, weiß es aber nicht genau. In diesem Unterforum haste Dir bisher jedenfalls noch nichts zu Schulden kommen lassen. Wollen wir hoffen, dass das so bleibt. Was ich nicht verstehen mag, ist, wie man sich so einen Namen geben kann. Schreit förmlich nach Ärger. Bedeutung Deines Nicknames ist..... Bedeutung: Es handelt sich um den Usernamen von Gerald Broflovski, der als angesehene Person tagsüber brav ist, nachts aber exzessiv online trollt und „Stimmung macht“. Nutzungsbeispiele: Der Begriff wird im Kontext der Serie verwendet, um extreme Formen von Online-Trolling zu beschreiben. Er wird oft in Diskussionen über misogynes Verhalten im Internet zitiert. Synonyme/Verwandte Begriffe: Internet-Troll, Cyberbully, Trolling, Misogynie im Netz, Online-Belästigung, „Stirring the pot“ (Unruhe stiften). Hintergrund: Die Episode „Skank Hunt“ behandelt die Ausbreitung dieses Trollings und die Reaktionen der Gemeinschaft, wobei das Phänomen als Obsession dargestellt wird. Wenn du kein Interesse mehr daran hast, zu trollen oder Teil einer negativen Online-Diskussion zu sein, ist das ein positiver Schritt hin zu einer gesünderen Netzkultur. Wenn Du das jetzt schluckst, haste die Prüfung bestanden und ich bin nicht nachtragend, ansonsten schleich di !

Moin, keine Ahnung was du für ein Problem hast. Über den Nick kann man sich streiten, ja. Allerdings habe ich nie getrollt. Geh doch einfach auf mein Profil und schau dir meine Beiträge an. Überwiegend, war ich einer derjenigen, die substanzielle Beiträge geliefert hat. Mal abgesehen davon hättest du dir den text sparen und mich einfach blockieren können. bzw. kannst du das noch immer. cheers
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RainerZufall!, 21. Mär 19:59 Uhr
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@Skankhunt Ist das wirklich Deine ernsthafte Namensgebung? Im DS-Forum hast Du leider Deinem Nickname alle Ehre gemacht. Kamst wir wirklich als Troll rüber und bist es für mich auch noch. Im Hauptforum bei EOS, kann es sein, dass Du schon mal da warst, weiß es aber nicht genau. In diesem Unterforum haste Dir bisher jedenfalls noch nichts zu Schulden kommen lassen. Wollen wir hoffen, dass das so bleibt. Was ich nicht verstehen mag, ist, wie man sich so einen Namen geben kann. Schreit förmlich nach Ärger. Bedeutung Deines Nicknames ist..... Bedeutung: Es handelt sich um den Usernamen von Gerald Broflovski, der als angesehene Person tagsüber brav ist, nachts aber exzessiv online trollt und „Stimmung macht“. Nutzungsbeispiele: Der Begriff wird im Kontext der Serie verwendet, um extreme Formen von Online-Trolling zu beschreiben. Er wird oft in Diskussionen über misogynes Verhalten im Internet zitiert. Synonyme/Verwandte Begriffe: Internet-Troll, Cyberbully, Trolling, Misogynie im Netz, Online-Belästigung, „Stirring the pot“ (Unruhe stiften). Hintergrund: Die Episode „Skank Hunt“ behandelt die Ausbreitung dieses Trollings und die Reaktionen der Gemeinschaft, wobei das Phänomen als Obsession dargestellt wird. Wenn du kein Interesse mehr daran hast, zu trollen oder Teil einer negativen Online-Diskussion zu sein, ist das ein positiver Schritt hin zu einer gesünderen Netzkultur. Wenn Du das jetzt schluckst, haste die Prüfung bestanden und ich bin nicht nachtragend, ansonsten schleich di !
Skankhunt
Skankhunt, 21. Mär 19:12 Uhr
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Die Frage ist, ob man EOS wählt. UND wie schnell wird das umgesetzt werden bis nen Announcement kommt? Was denkt ihr, wird das den kurs jetzt erstmal beflügeln die spekulationen?
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RainerZufall!, 21. Mär 18:27 Uhr
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Die MBDA Deutschland GmbH mit Sitz in Schrobenhausen (Metropolregion München–Augsburg–Ingolstadt) betreibt weitere Standorte in Aschau am Inn, Freinhausen und Ulm sowie Repräsentanzen in Berlin, Bonn und Koblenz Übrigens, Koblenz ist eine saugeile Stadt, gehe gleich mal hin und frage, was die in Australien vorhaben......😂
R
RainerZufall!, 21. Mär 18:17 Uhr
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2026 beschäftigte das Unternehmen etwa 18.000 Mitarbeiter, hatte einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro und einen Auftragsbestand von 10,5 Milliarden Euro. Hoffe die Angaben sind richtig, wäre dann ne echte Hausnummer. Und den stehen wirklich alle Türen in Europa offen. Meine "einfache" KI, kann sich jedenfalls eine Kooperation mit EOS sehr gut vorstellen.
rasdi
rasdi, 21. Mär 17:43 Uhr
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Verteidigungsminister Pistorius reist nicht allein nach Australien. Nach Angaben seines Ministeriums wird er von Vertretern mehrerer Unternehmen begleitet, darunter Airbus, TKMS, MBDA, Quantum Systems, Diehl und Rohde & Schwarz. Für EOS sind insbesondere zwei dieser Unternehmen von direkter Bedeutung. Mit Diehl Defence besteht bereits eine Partnerschaft im Rahmen der Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen (R150), wie zuvor beschrieben. Eine direkte Partnerschaft zwischen EOS und MBDA ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus verfügt EOS mit der US-Tochter Leonardo DRS eine bestehende Arbeitsbeziehung zu Leonardo, einem Anteilseigner von MBDA. Die MBDA Deutschland GmbH mit Sitz in Schrobenhausen (Metropolregion München–Augsburg–Ingolstadt) betreibt weitere Standorte in Aschau am Inn, Freinhausen und Ulm sowie Repräsentanzen in Berlin, Bonn und Koblenz. Das Unternehmen beschäftigt allein am Hauptstandort rund 1.420 Mitarbeiter und gehört vollständig zur europäischen MBDA-Gruppe. Diese befindet sich im Besitz von Airbus und BAE Systems (je 37,5 %) sowie Leonardo (25 %) und hat ihren Hauptsitz in Le Plessis-Robinson, Frankreich (Wikipedia). Das frühere Projekt zwischen Rheinmetall und MBDA scheint derzeit keine Rolle mehr zu spielen. Der Verteidigungsminister reist gemeinsam mit MBDA nach Australien, jedoch ohne Rheinmetall. MBDA dürfte die Reise nutzen, um das Angebot von EOS genauer zu evaluieren und mögliche Kooperationsoptionen zu prüfen. Vieles deutet auf vorausgegangene Gespräche MBDA/EOS hin. Laut Schwer bietet EOS einen 100-kW-Laser für rund 190 Millionen Euro an, einschließlich einer möglichen Verlagerung der Lieferkette nach Deutschland sowie eines potenziellen Unternehmensumzugs. Argumente wie nationale Wertschöpfung, Sicherung von Arbeitsplätzen und Einbindung heimischer Zulieferer sprechen klar für eine deutsche Lösung. Hinzu kommt die strategische Bedeutung technologischer Souveränität: Eine inländische Entwicklung ermöglicht die volle Kontrolle über Wartung, Weiterentwicklung und Exportentscheidungen. Was spricht gegen eine Partnerschaft mit MBDA Deutschland? Eigentlich wenig. Mit über 60 Jahren Bundeswehr-Erfahrung kennt MBDA die Beschaffungsprozesse, Zulassungen und Normen bis ins Detail. Der Standort Ulm ist gezielt auf die Entwicklung und Integration von Schiffsbewaffnung ausgelegt – genau dort würde auch ein Marine-Laser verortet sein. MBDA verfügt über alle notwendigen Sicherheitsfreigaben, bestehende Marineverträge (RAM, ESSM) und die Fähigkeit, komplexe Systeme in bestehende Plattformen und Gefechtsführungsstrukturen zu integrieren. EOS hingegen liefert die fehlende Schlüsseltechnologie: einen erprobten 100-kW-Laser samt Exportnachweis. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Der Wettbewerb um das Marine-Lasersystem bleibt offen.
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RainerZufall!, 21. Mär 17:36 Uhr
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Danke für die Richtigstellung!
rasdi
rasdi, 21. Mär 17:27 Uhr
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Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben. Somit wird eine Übererfüllung der von der Bundeswehr geforderten Leistung nicht belohnt. Das war doch Teil dieser Ausschreibung, oder?

Rainer@, die Aussage "Als Zuschlagskriterium wird bei Erfüllung des geforderten Leistungskataloges ausschließlich der Preis mit einer Gewichtung von 100 Prozent angegeben" stammt aus dem hartpunkt-Artikel vom 24. Februar 2026 über die Beschaffung von knapp 3.000 leichten Waffenstationen für die Bundeswehr. In diesem Verfahren steht Diehl Defence in Kooperation mit EOS (R150) gegen Kongsberg (RS2) und Rheinmetall (Natter Light) im Wettbewerb. Sobald alle drei Anbieter den geforderten Leistungskatalog erfüllen, also die technischen Mindestanforderungen bestehen, entscheidet ausschließlich der Preis. Eine technische Übererfüllung bringt keinen Vorteil. Wer am billigsten anbietet und die Mindestanforderungen erfüllt, gewinnt. Kommen wir nun zum zweiten Aspekt der Marine-Laserbeschaffung. Im Februar 2026 hat der Haushaltsausschuss die 462 Millionen Euro für den Laser von Rheinmetall und MBDA gestoppt, obwohl schon viel Geld investiert worden war und trotzdem kein einsatzfähiges System existierte. Grundlage war ein Demonstrator, mit dem die Fregatte Sachsen schon 2022 vor Putlos Drohnen erfolgreich abgeschossen hat. Der nächste Schritt mit deutlich mehr Leistung und weiter steigenden Kosten war den Abgeordneten offenbar zu viel. Jetzt richtet sich der Blick auf EOS, deren System APOLLO bereits von der niederländischen Marine bestellt wurde und gleichzeitig mehr Leistung zu einem niedrigeren Preis bietet. MBDA ist derzeit in mehreren Laserprojekten aktiv, gemeinsam mit Rheinmetall an einem inzwischen gestoppten Projekt, parallel dazu entwickelt MBDA im Vereinigten Königreich im Rahmen des DragonFire-Programms ein eigenes System mit einem Budget von 316 Millionen Pfund und auch in Frankreich arbeitet das Unternehmen an einer weiteren eigenständigen Laserlösung.
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