EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

6,552 EUR
-4,29 % -0,294
28. September 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
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Kommentare 2.415
rasdi
rasdi, Gestern 21:32 Uhr
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@Standard, es wäre absolut plausibel, dass EOS bereits im Sommer, während der bereits seit Februar 2026 laufenden Gespräche zur Umfangserweiterung mit den Niederlanden, eine solche Garantie als Vertrauens- und Verhandlungssignal gegenüber dem niederländischen Ministerium hinterlegt hat, lange bevor die eigentliche Absichtserklärung öffentlich unterzeichnet und bekannt gegeben wurde. Das würde auch erklären, warum Cuthell im August noch nicht öffentlich sagen konnte, um wen es sich handelt, die Verhandlungen mit den Niederlanden liefen zu diesem Zeitpunkt ja bereits, wurden aber erst jetzt formalisiert. Ich würde meine Einschätzung von vorhin daher nach oben korrigieren, eine Verbindung zwischen der 77 Millionen AUD Garantie und genau diesem niederländischen LOI erscheint mir jetzt, nach genauerer Betrachtung der Zeitlinie, deutlich wahrscheinlicher als noch zuvor angenommen, auch wenn es weiterhin keine offizielle Bestätigung von EOS selbst dafür gibt.  Es braucht nicht zwingend eine ASX Meldung, weil Cuthell im August ausdrücklich gesagt hatte, EOS werde erst bei einem material contract melden, und genau das ist der LOI nicht, er nennt weder Stückzahl noch Wert noch Zeitplan. Die 77 Millionen AUD Garantie selbst wurde außerdem bereits im August offengelegt, jetzt kommt nur die Kundenidentität nach, das allein löst noch keine neue Meldepflicht aus. Eine ASX Meldung würde ich daher erst erwarten, wenn aus dem LOI tatsächlich ein bezifferter, unterschriebener Vertrag wird.

Sorry Standard, das lässt sich anhand der Berichte nicht halten. Der Halbjahresbericht nennt die 77 Mio. AUD Garantie vom 12. August ausdrücklich für einen prospective government customer in the Middle East, nicht für die Niederlande. Die Niederlande hatten eine eigene, deutlich kleinere Garantiebewegung. Laut Quartalsbericht zum 30. Juni stiegen die Sicherheitsleistungen im zweiten Quartal um 15,9 Mio. AUD, wegen erhöhter Garantien für den niederländischen HELW Vertrag. Ein Teil davon kam nach Quartalsende, im Juli 2026, schon wieder zurück.
rasdi
rasdi, Gestern 20:54 Uhr
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https://www.linkedin.com/posts/electro-optic-systems-pty-limited_counterdrone-directedenergy-highenergylaser-activity-7509152148048404480-kPsW?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAFUMX6gB9bJPa26miYjmq8geSIltCJrMteI Klar sind Likes und Kommentare nur Stimmungssignale und belegen keine Aufträge. Trotzdem sind mir bei den 247 Reaktionen, 7 Kommentaren und 4 Reposts mehrere Gruppen aufgefallen. Aus dem niederländischen Verteidigungsministerium und den Streitkräften haben unter anderem Maarten Henraat, stellvertretender Leiter des Büros Counter UAS, Florentien Braat, Programmmanagerin für Kampf mit und gegen Drohnen im Heeresstab, Martijn Dongstra, Innovationsmanager im Ministerium, Oberst Wilbert Ligtenberg, Programmmanager der Luft und Raumstreitkräfte, sowie Offiziere der Luftverteidigung reagiert.  Von EOS sind Shawn Baerlocher, CEO von EOS Defense Systems USA, Fabien Palmieri von MARSS, Martin van de Voorde, Ivan Krause, Willem Verheijen, der Chief Laser Scientist Jipeng Lin und die Non Executive Director Catherine Roberts dabei.  Aus dem Finanzumfeld reagierten Analysten von Canaccord Genuity, Martin Schmeisser von Montega Markets und ein Mitarbeiter von Computershare.  Aus der Branche stechen Scott Fowler von DroneShield, Robert Menti von Echodyne, Andy Keough von Saab Australia, ein BAE Systems Australia Mitarbeiter, Acacia Systems, der frühere Verteidigungsminister Joel Fitzgibbon und niederländische Firmen wie Demcon hervor.  Bei den Kommentaren ist am wichtigsten, dass Staatssekretär Derk Boswijk selbst "Let's go!" geschrieben hat.
R
RainerZufall!, Gestern 20:42 Uhr
1

Rainer, dass EOS kein EBIT angegeben hat, stimmt nicht, es steht auf Seite 3 des Halbjahresberichts und lag vor Währungseffekten bei minus 32,9 Mio. AUD. Darin stecken 34,0 Mio. AUD, die kein Geld gekostet haben, eine reine Buchung wegen der MARSS Übernahme, die vor allem durch den gestiegenen Aktienkurs entstand, dazu 10,2 Mio. AUD sonstige einmalige Posten, vor allem Übernahmekosten. Rechnet man diese beiden Posten heraus, ergibt sich aus den Angaben von EOS, dem Underlying EBITDA von 21,6 Mio. AUD abzüglich 10,3 Mio. AUD Abschreibungen, ein bereinigtes EBIT von rund 11 Mio. AUD im Plus. Die Antwort auf deine Frage, ob EOS den Auftragsbestand von 846 Mio. AUD gewinnbringend abarbeitet, zeigt erst die zweite Jahreshälfte. Beobachten würde ich zwei Punkte. Die Bruttomarge sank auf 57,5 %, im ganzen Jahr 2025 waren es 63 %, und der operative Cashflow ist mit minus 8,1 Mio. AUD noch negativ. Positiv sind die 256 Mio. AUD Barmittel. Ob die 10,5 % Leerverkäufer genau darauf wetten, weiß man von außen nicht.

Danke für die Richtigstellung👍
rasdi
rasdi, Gestern 19:48 Uhr
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https://english.nv.ua/nation/dutch-military-developing-deployable-laser-weapon-system-to-counter-aerial-drones-50645191.html

Danke für den Link. Neue Fakten enthält der Artikel nicht, er stützt sich auf den Bericht von Interesting Engineering vom 25. September, zeigt aber, dass die niederländische Absichtserklärung inzwischen auch von ukrainischen Medien aufgegriffen wird.
b
beskl, Gestern 19:38 Uhr
0
https://english.nv.ua/nation/dutch-military-developing-deployable-laser-weapon-system-to-counter-aerial-drones-50645191.html
rasdi
rasdi, Gestern 19:36 Uhr
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Eine ruhige Aktie bringt normalen Aktionären keinen Kursverlust, Optionskäufer verlieren durch den Zeitwertverfall und Leerverkäufer zahlen Leihgebühren. Leerverkäufe sind in Australien erlaubt. Ungedeckte Leerverkäufe sind nach meinem Kenntnisstand verboten, und Leerverkäufer müssen ihre Positionen melden, ASIC veröffentlicht die zusammengefassten Zahlen mit einigen Tagen Verzögerung. Als Marktmanipulation gilt dagegen nach meinem Kenntnisstand, absichtlich Kurse zu bewegen, um ein falsches Bild vom Handel zu erzeugen. Bei EOS waren laut ASIC Daten vom 22. September rund 10,5 % der Aktien leerverkauft, diese Positionen müssen irgendwann zurückgekauft werden.
H
HWG1964, Gestern 18:36 Uhr
0
Eine große Anzahl An Leerverkäufern kann eine Aktie auch stark nach unten drücken und durch kleine Käufe an Umsatzarmen Tagen sogar nach oben. Es ist größeren Investoren Fonds oder Banken möglich gleichzeitig auf steigende oder fallende Kurse zu setzen. Verlust bringt nur die Aktie die sich kaum bewegt. Das haben mir zwei Bankberaterinnen erklärt - aber ich habe das noch nie ausprobiert. Avalon33
H
HWG1964, Gestern 18:27 Uhr
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an Rasdi Danke wir lesen Deine Umfang reichen Infos sehr genau. Natürlich merkt man sich nicht jede Zahl dann wäre man ja selber fast Aktienanalyst. So hervorragend sind Deine und die Informationen vom Standard. Avalon33
rasdi
rasdi, Gestern 17:40 Uhr
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Rainer, dass EOS kein EBIT angegeben hat, stimmt nicht, es steht auf Seite 3 des Halbjahresberichts und lag vor Währungseffekten bei minus 32,9 Mio. AUD. Darin stecken 34,0 Mio. AUD, die kein Geld gekostet haben, eine reine Buchung wegen der MARSS Übernahme, die vor allem durch den gestiegenen Aktienkurs entstand, dazu 10,2 Mio. AUD sonstige einmalige Posten, vor allem Übernahmekosten. Rechnet man diese beiden Posten heraus, ergibt sich aus den Angaben von EOS, dem Underlying EBITDA von 21,6 Mio. AUD abzüglich 10,3 Mio. AUD Abschreibungen, ein bereinigtes EBIT von rund 11 Mio. AUD im Plus. Die Antwort auf deine Frage, ob EOS den Auftragsbestand von 846 Mio. AUD gewinnbringend abarbeitet, zeigt erst die zweite Jahreshälfte. Beobachten würde ich zwei Punkte. Die Bruttomarge sank auf 57,5 %, im ganzen Jahr 2025 waren es 63 %, und der operative Cashflow ist mit minus 8,1 Mio. AUD noch negativ. Positiv sind die 256 Mio. AUD Barmittel. Ob die 10,5 % Leerverkäufer genau darauf wetten, weiß man von außen nicht.
R
RainerZufall!, Gestern 14:51 Uhr
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Die Short Position von knapp 10,5% irritiert mich zugegebener Weise etwas. Da prallt echt was aufeinander, hoffe zu unseren Gunsten! Natürlich werden Leerverkäufe auch getätigt um eigene Positionen abzusichern, was aber am Rande verlaufen dürfte. Die Leerverkäufer haben ein Ziel und eine Hoffnung (vielleicht sogar etwas mehr als das). Ziel, Anleger verunsichern, praktisch wie immer. Hoffnung, EOS schafft es nicht, den Auftragsbestand gewinnbringend abzuarbeiten. Da liegt meiner Meinung nach die Krux!! Unterstützend dafür würde sprechen, dass EOS bei dem Halbjahresbericht "nur" Ebitda Angaben gemacht hat und kein Ebit angegeben hat. Leutchen, ich bin interessierter Laie! Könnte das stimmen?! Egal wie die Antwort lautet, es wird sehr volatil werden. Da kommt was auf uns zu. Bin aber ein Sturkopf, hoffentlich kein Dummkopf!✌️
rasdi
rasdi, Gestern 14:03 Uhr
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https://euperspectives.eu/2026/09/marss-ride-monacos-luxury-to-kill-chain/ Neu für mich ist, dass laut dem Autor des Artikels, Daniel Deyl, ein deutscher Testplatz im Zusammenhang mit dem Laserbereich von EOS erwogen wird, was in die Standortdebatte um Deutschland und die Niederlande passen würde, eine Bestätigung dafür gibt es bisher nicht. Ebenso soll der im Juni 2026 angekündigte Hub in Nizza die Zahl der Ingenieure verdoppeln, die sich um die EU Zertifizierung und die Förderfähigkeit kümmern. Deyl bezeichnet außerdem die bei der Eurosatory unterzeichnete BAE Vereinbarung als den bedeutendsten Abschluss der Firmengeschichte, obwohl er selbst einräumt, dass deren Wert nicht bekannt ist.
P
Psyko, Gestern 11:57 Uhr
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Ach einfach nochmal 100 Stück nachgelegt.
rasdi
rasdi, Gestern 8:38 Uhr
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EOS schloss den heutigen Handelstag bei 10,58 AUD (ca. 6,52 EUR), ein Minus von 0,74 AUD bzw. 6,54 % gegenüber dem Vortagesschluss. EOS wird täglich mit rund 2,66 Mio. Aktien gehandelt, heute waren es 2,68 Mio. Der Kurs ist von AUD 6,10 im Juli auf AUD 10,58 gestiegen, ein Plus von rund 73 %, und die Shorties wetten darauf, dass die guten News bereits eingepreist sind. Mit 23,25 Mio. leerverkauften Aktien, also 10,49 % aller EOS Aktien laut ASIC vom 22. September, haben sie genug Feuerkraft, den Kurs nach unten zu drücken und Panikverkäufe auszulösen. Das Risiko für die Shorties ist aber enorm, denn wenn die erwarteten News stark genug sind, müssen alle 23,25 Mio. Aktien zu steigenden Preisen zurückgekauft werden. Wir können nur geduldig bleiben, denn wer jetzt verkauft, spielt den Shortsellern direkt in die Karten und liefert ihnen genau die Aktien, die sie für ihre Wetten brauchen. Das ist allerdings meine Einschätzung und keine belegte Tatsache.
rasdi
rasdi, Gestern 6:54 Uhr
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Eine Short Position von 10,49 Prozent zum 22. September 2026 mit 23.254.919 leerverkauften Aktien ist der mit Abstand höchste Stand den wir jemals bei EOS dokumentiert haben, deutlich über dem bisherigen Höchststand von 6,21 Prozent vom 27. Juli 2026. Das erklärt auch den heutigen Kursrückgang trotz eines Analystenziels von AUD 14,02 und fundamental intakter Unternehmensdaten. Die Citigroup Form 603 vom heutigen Tag mit 11.422.872 Aktien ausschließlich aus Leihgeschäften ist damit die direkte Erklärung für einen erheblichen Teil dieser 23,254 Millionen leerverkauften Aktien, denn Citigroup Global Markets ist einer der größten Prime Broker weltweit und verleiht diese Aktien genau an jene Hedgefonds, die sie für Leerverkäufe nutzen. Fast jede zehnte EOS Aktie ist aktuell leerverkauft, was bedeutet dass rund 23,25 Millionen Aktien irgendwann am Markt zurückgekauft werden müssen. Bei einem Tagesvolumen von zuletzt rund 2,66 Millionen Aktien entspricht das mathematisch fast neun vollen Handelstagen reiner Eindeckungskäufe, wenn alle Shorties gleichzeitig schließen würden. Das ist sowohl eine Bedrohung als auch ein enormes Potenzial für einen Short Squeeze, denn je länger und höher der Kurs steigt, desto teurer wird das Eindecken für die Shorties. 
rasdi
rasdi, Sonntag 22:53 Uhr
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Belinda Smeenk — stellvertretende Leiterin Strategie, Planungsabteilung beim niederländischen Verteidigungsministerium. Eine interne MoD-Mitarbeiterin auf operativer Ebene. Die Entwicklung einer Laserwaffe gegen Drohnen tritt in eine neue Phase ein: Das Verteidigungsministerium hat gemeinsam mit Electro Optic Systems eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bei der Entwicklung eines operationell einsetzbaren Lasersystems gibt es auch eine Zusammenarbeit mit niederländischen Unternehmen im Bereich der notwendigen Kühlung und Stromversorgung, Lieferanten und Forschung. Tolle Zusammenarbeit zwischen Commando Materieel en IT und dem Koninklijke Landmacht für unsere Defensie Grondgebonden Luchtverdedigingscommando! 🔥 #defensiebeschermtwatonsdierbaaris #innovatielandmacht #versterken #vernieuwen #voortzetten https://lnkd.in/p/dB3NApeH

EOS hat in den Niederlanden für sein Laserprojekt offenbar bereits einen Standort gefunden. Die offizielle Mitteilung des niederländischen Verteidigungsministeriums vom 24. September 2026 formuliert das noch vorsichtig, man prüfe, ob ein Produktionsstandort in den Niederlanden realisiert werden kann, mit einer niederländisch geführten europäischen Lieferkette, EOS beabsichtige grundsätzlich, Entwicklung und Produktion dort durchzuführen. Deutlich bestimmter klingt es aber bei Belinda Smeenk, Deputy Head Strategy im Plans Department des niederländischen Heeresstabs. In einem eigenen Kommentar unter ihrem LinkedIn Beitrag schreibt sie wörtlich, dat is een van de redenen dat EOS in Nederland terecht is gekomen, das ist einer der Gründe, warum EOS in den Niederlanden gelandet ist, als Antwort auf die Frage, warum gerade niederländische Unternehmen beteiligt sind. Zur Einordnung, das bezieht sich ausdrücklich nur auf die Standortwahl für dieses eine Laserprojekt, nicht auf die separate, weiterhin offene Frage nach dem künftigen globalen Hauptsitz von EOS, dazu hatte EOS selbst am 1. September 2026 ausdrücklich bestätigt, der Board habe noch keine Entscheidung getroffen.
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