Milliardenkonzern steigt ein:
Warum kauft ein Uranunternehmen 15,6 Prozent an einem Explorer für 0,10 CAD je Aktie?
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Kommentare 9.433
B
Benhur,
08.09.2018 13:51 Uhr
0
Ja, danke. Aber die Zinsen müßten schon stark steigen. Und immer wieder wird betont: wenn man vor 10 Jahren z. B. BMW gekauft hätte, dann wäre eine Verdreifachung des Kapitals erreicht worden oder so ähnlich. Dazu Dividende. Das kann m.E. doch keine alternative der Welt bieten.
I
InDarkness,
08.09.2018 10:34 Uhr
0
Oder anders rum, die Marktteilnehmer möchten eine Risikoprämie haben und sind bei steigenden Zinsen nicht mehr bereit so viel für die Aktien zu bezahlen. Das lässt die Kurse fallen.
Darum ist es ja gerade so extrem wichtig nicht zu teuer zu kaufen, damit das Abwärtpotential begrenzt bleibt. Gerade die großen soliden Dividendenzahler sind aktuell oft dramatisch zu teuer, bin ich der Meinung. Auch wenns da mal deutlich runter ging sind die weit von einem Schnapper weg. Da wird der Ein- oder Andere evtl. noch eine Überraschung erleben, sollten die Zinsen steigen.
I
InDarkness,
08.09.2018 10:28 Uhr
0
Und jetzt kommt der Punkt, soll die Risikoprämie wie Fintool es nennt gleich bleiben und man vor allem von den Dividenden als Renditebringer ausgeht, dann müssen die Dividendenrenditen steigen und das geht am besten durch sinkende Kurse.
I
InDarkness,
08.09.2018 10:26 Uhr
0
Benhur, zu Deiner Frage. Historisch haben Aktien eine um einige Prozent bessere Rendite als Bonds. Nachdem sie aber auch riskanter sind, war bisher halt immer die Empfehlung beides zu mischen.
Das Renditeverhältnis von Bonds/Aktien wird hier schön erklärt: https://youtu.be/SEPAqoM4P8g
I
InDarkness,
08.09.2018 9:54 Uhr
0
Benhur, AT&T ist aktuell interessant. Etwas spekulativ wegen der Time Warner Sache, aber zum aktuellen Preis attraktiv. Rentiert ein Blick.
Pommesbude77,
08.09.2018 9:29 Uhr
0
@ Benhur..... Pro7/ Sat1.
Habe deinen Link auch dahin kopiert. Danke
B
Benhur,
08.09.2018 9:01 Uhr
0
Da bin ich mir sicher. Alles andere wäre nicht nachvollziehbar. Hat jemand einen Tip (s.u.). Habe inzwischen duesbezüglich auch etwas gefunden. Dabei kommt Freenet hervorragend weg. Unbedingt lesen: https://amp.focus.de/finanzen/boerse/aktien/hohe-dividenden-stete-ausschuettung-dividendenrendite_id_9543569.html
Frodo_im_Aktienland,
08.09.2018 3:34 Uhr
0
War die 21,25€ nun der Boden und es geht weiter nach oben?
Was sagen die Glaskugeln?
B
Benhur,
08.09.2018 2:45 Uhr
0
Habt ihr noch eine Idee für eine geile Aktie, leicht unterbewertet und mit mind. 5,6 % Rendite?
B
Benhur,
08.09.2018 2:43 Uhr
0
Danke an Euch. Aber was hat man denn früher gemacht? Da gab es mal bei der Bank 6 - 8 Prozent. Wie ihr sagt ohne Risiko. Wer hat denn da mut Aktien gehandelt? Oder wegen der eventuellen Kurssteigerungen? Doch die gibt es langfristig doch eigentlich immer.
D
Dr._K,
07.09.2018 19:57 Uhr
0
Die Theorie:
Wenn Menschen bei guter Arbeitsmarktlage mehr verdienen oder mehr Menschen beschäftigt sind ist mehr Kaufkraft da => Preise ziehen an => Inflation. Da Du mit einer Geldeinheit aber auch morgen noch in der Lage sein sollst, Dir was zu kaufen, muss das Geld morgen mehr wert sein als heute. => Geld verzinst sich. Daher sollten Preisinflation und Geldinflation (Zinsen) immer stark miteinander korreliert sein.
Wenn Zinsen steigen gibt es zwei negative Auswirkungen. Zum einen hat jeder die Möglichkeit, sein Geld selbst zu verleihen (z.B. an die Bank) und dafür gute Zinsen zu bekommen. Somit ist es i.d.R. möglich, risikolos sein eigenes Geld anzulegen, was Aktien unattraktiver erscheinen lässt. Das Risiko in ein Unternehmen zu investieren, muss dann sozusagen besser bezahlt werden.
Das zweite Problem ist, dass Unternehmen, die ja in der Regel Fremdkapital benötigen, selber höhere Zinsen zahlen müssen, um ihr Geschäft zu finanzieren. Somit besteht die Gefahr höherer Kosten. Langfristig gibt sich das wieder, weil die Unternehmen dann auch höhere Preise setzen können oder aber zu sehr kränkeln, so dass die Zentralbanken die Zinsen wieder drosseln.
Die deutsche Börse trotte(l)t der amerikanischen hinterher, d.h. wenn in Übersee die Kurse purzeln, werden die Kurse hier auch nach unten gesetzt.
Ich glaub aber auch nicht, dass man so undifferenziert gleich einen ganzen Index oder alle Aktien die es gibt (leer)verkaufen sollte, wie es unsere Börsianer dann gleich immer tun. V.a. Unternehmen, die nicht viel mit der Weltwirtschaft vernetzt sind, dürften kaum unter steigenden amerikanischen Zinsen leiden. Und die in der Eurozone sind meines Wissens auch noch lange nicht gestiegen.. also nicht verrückt machen lassen mit den eigenen Sachwerten. ;)
I
InDarkness,
07.09.2018 19:47 Uhr
0
Du scheinst die Logik nicht ganz nachvollziehen zu können. Geht mir ähnlich.
Aber der Markt scheint unter Risiko eher Volatilität zu verstehen (und genau das ist ja für einen Börsianer die Definition von Risiko), als das was ein Normalbürger unter dem Begriff Risiko verbucht.
I
InDarkness,
07.09.2018 19:44 Uhr
0
Benhur, die Logik des großen Geldes ist, dass Bonds weniger riskant sind als Aktien. Darum hätten die am liebsten viel Geld in Bonds. Die niedrigen Zinsen zwingen sie aber in Aktien damit die Rendite stimmt. Steigen nun die Zinsen werden Aktien weniger attraktiv als Bonds und die Big Player schichten um.
B
Benhur,
07.09.2018 19:14 Uhr
0
Kann mir Neuling mal jemand etwas erklären. Die Arbeitsmarktdaten in den USA sind sehr positiv ausgefallen. Dies wurde aber nicht positiv aufgenommen, sondern negativ. Warum? Weil man nun vermutet, dass die US Leitzinsen angehoben werden. Dies wiederum soll sich negativ auf den Aktienmarkt auswirken. Warum aber das? Ich weiß nicht, warum ich meine Aktien verkaufen sollte, weil in den USA die Leitzinsen angehoben werden. Meines Erachtens sind Aktien nach wie vor eins der besten Investitionen. Außer Immobilien, Oldtimer oder hochkarätige Kunstgegenstände kann da doch nichts mithalten. Für eine Erklärung wäre ich sehr dankbar. Danke.
I
InDarkness,
07.09.2018 17:41 Uhr
0
Eben, Aktien sind Sachwerte. Und was sollte man bei starker Inflation im Portfolio haben? Genau, Sachwerte.
D
Dr._K,
07.09.2018 14:21 Uhr
0
Echtes Geld mit integriertem Buchwert, der mit der Inflation wächst besitze ich tatsächlich. Nennt sich Immobilie. Abgesehen davon sollte es auf Aktien auch zutreffen. Wenn es ne Hyperinflation gibt und Du für 1000 Euro keinen Porsche, sondern nur noch ein Brötchen bekommst, ist eine klassische REIT oder auch ne beliebige andere Aktie bestimmt keine paar Euro mehr wert, sondern ein vielfaches. Unternehmensumsätze und -gewinne passen sich ja auch den Inflationsbedingungen an (Sonst würde CocaCola die Flasche heute noch für ein paar Cent verkaufen, wie vor 50 Jahren), das ist ja das schöne an Aktien.
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