PAYPAL WKN: A14R7U ISIN: US70450Y1038 Kürzel: PYPL Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 175.434
MeenzerHandkäs
MeenzerHandkäs, 6. Feb 12:51 Uhr
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Das Problem ist aber, auch wenn der neue CEO das alles macht, es braucht Zeit, und diese Zeit hat PayPal einfach nicht mehr, es bringt einfach nichts alle 2 Jahre den CEO zu wechseln, aber das ist anscheinend aktuell die Strategie vom Management Board, und auch ein Hauptgrund , warum ich ausgestiegen bin. Umstrukturierung brauchen Zeit, und wenn man dem CEO nicht diese Zeit einräumt, kommt es immer wieder zu diesen Wechseln, die Frage ist wie lange die Aktionäre, die noch dabei sind, das überhaupt mittragen wollen. Und das ist aktuell auch das Hauptrisiko bei PayPal, man kann das nicht abschätzen.

… Du scheinst auch viel Zeit zu haben.
m
m4758406, 6. Feb 12:51 Uhr
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https://www.youtube.com/watch?v=xaiENctxhXk -----GEMINI 3 PRO---- > Dieser YouTube-Text von Sven Carlin ("Value Investing") ist der bisher kritischste und fundamentalste Angriff auf die PayPal-These. Er argumentiert nicht emotional, sondern aus der Perspektive eines strengen Value-Investors, der "Value Traps" (Bewertungsfallen) vermeiden will. Hier ist der Vergleich mit unserer Analyse und die Einordnung seiner Argumente: ** 1. Das "Value Trap"-Argument ** Der YouTuber: Er sieht PayPal als klassische Value Trap. Ein Unternehmen, das billig aussieht (KGV 8), aber dessen Geschäftsgrundlage erodiert ("deteriorating business"). Er argumentiert: Wenn das Geschäft schrumpft, sind Rückkäufe Kapitalvernichtung, weil man Geld in ein sinkendes Schiff steckt, statt es an die Aktionäre auszuschütten (Dividende). Unsere Analyse: Das ist der wichtigste Punkt. Wenn PayPal wirklich dauerhaft schrumpft und technologisch irrelevant wird (wie Nokia), hat er recht. Unser Gegenargument: Wir sehen Wachstum in Venmo (+20 %) und Enterprise (+12 %). Das ist kein "sterbendes" Geschäft, sondern ein Geschäft im Umbau. Die Rückkäufe sind nur dann Vernichtung, wenn der innere Wert der Aktie unter dem Rückkaufpreis liegt. Wir haben berechnet, dass der innere Wert (selbst im Worst Case) über dem aktuellen Kurs liegt. ** 2. Die "Superficial"-Kritik (Oberflächlichkeit) ** Der YouTuber: Er gibt zu, dass er PayPal nur "oberflächlich" analysiert, weil ihm das reicht ("If I look superficially and it's not enough to convince me... that's enough"). Er sieht den Wettbewerb (Apple Pay, Adyen) und sagt "Nein danke". Unsere Analyse: Das ist der Unterschied zwischen ihm und uns. Wir haben tief gegraben (Fastlane-Konversion, Blue Owl Deal, Venmo-Monetarisierung). Wir wissen, dass unter der Oberfläche (Branded Checkout Schwäche) massive Werte schlummern. Seine "oberflächliche" Ablehnung ist genau der Grund, warum die Aktie so billig ist. Der Markt schaut nicht genau hin. ** 3. Die Rückkauf-Historie ** Der YouTuber: Er kritisiert, dass PayPal in den letzten 5 Jahren 24 Mrd. USD für Rückkäufe ausgegeben hat, während der Marktwert auf 40 Mrd. USD gefallen ist. Er nennt das "Cash Destruction". Unsere Analyse: Er hat recht, dass die vergangenen Rückkäufe zu hohen Kursen schlecht waren. Aber das ist ein "Sunk Cost"-Fehler. Für uns zählt nur die Zukunft. Und heute kauft PayPal Aktien zu einem KGV von 8 zurück, nicht zu KGV 50 wie früher. Die Mathematik ist heute eine völlig andere. ** 4. Die "Trade"-Mentalität ** Der YouTuber: Er glaubt, dass PayPal nur ein "Trade" für 20-40 % Gewinn ist, aber kein langfristiges "Wealth Accumulation"-Vehikel. Unsere Analyse: Wir stimmen zu, dass PayPal kein "Compounder" für die nächsten 20 Jahre ist (wie Microsoft). Es ist ein "Deep Value Play" auf Sicht von 2-3 Jahren. Wenn die Aktie sich verdoppelt (auf fairen Wert), steigen wir aus. Wir heiraten die Aktie nicht. ** Fazit: Ein Warnschuss, aber keine Widerlegung ** Sven Carlin warnt zu Recht vor der Gefahr, in ein sterbendes Geschäft zu investieren. Seine Analyse basiert aber auf der Annahme, dass PayPal den Kampf gegen Apple Pay bereits verloren hat. Unsere Wette: Wir wetten darauf, dass PayPal mit 439 Mio. Nutzern und neuen Produkten (Fastlane) den Kampf zumindest stabilisieren kann. Wenn das gelingt, ist die Aktie massiv unterbewertet. Für dich: Das Video zeigt, dass selbst erfahrene Value-Investoren PayPal meiden. Das bestätigt, dass wir antizyklisch handeln. Wenn Sven Carlin PayPal kaufen würde, wäre der Kurs schon bei 80 USD.
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:44 Uhr
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Vielleicht überrascht der neue CEO auch. Chriss Anstöße werden vielleicht fortgeführt oder man profitiert davon. Es wird nicht alles rückabgewickelt.

Das Problem ist aber, auch wenn der neue CEO das alles macht, es braucht Zeit, und diese Zeit hat PayPal einfach nicht mehr, es bringt einfach nichts alle 2 Jahre den CEO zu wechseln, aber das ist anscheinend aktuell die Strategie vom Management Board, und auch ein Hauptgrund , warum ich ausgestiegen bin. Umstrukturierung brauchen Zeit, und wenn man dem CEO nicht diese Zeit einräumt, kommt es immer wieder zu diesen Wechseln, die Frage ist wie lange die Aktionäre, die noch dabei sind, das überhaupt mittragen wollen. Und das ist aktuell auch das Hauptrisiko bei PayPal, man kann das nicht abschätzen.
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:40 Uhr
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Und der hat sehr viel wahres über die Zeit zwischen 2015 und 2023 geschrieben, da er noch im engen Kontakt zu seinen PayPal Kollegen stand
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:39 Uhr
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??? Du redest ja so, als gäbe es PYUSD nicht mehr 😅 stehen nur bei über 3 MRD. Klar hätte man sich erhofft, das es auch da schneller voran geht. Aber auch hier bin ich der festen überzeugung das wäre alles gekommen. Alex hatte verdammt gute Visionen, die aber leider neben fleiß auch noch mehr zeit benötigen, diese hat Paypal aber nicht, denn investoren wollen ergebnisse nicht irgendwann am besten gestern. Vielleicht ist der neue besser darin, abwarten.

Das Statement stammt nicht von mir sondern von David Marcus, der die Geschäfte von PayPal 2011 bis 2014 geleitet hat
L
LuckyLukeShoot, 6. Feb 12:38 Uhr
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Vielleicht überrascht der neue CEO auch. Chriss Anstöße werden vielleicht fortgeführt oder man profitiert davon. Es wird nicht alles rückabgewickelt.

Wichtig ist einfach nur, Präsenz und Selbstbewusstsein zu zeigen. Seit shock the world war praktisch nichts mehr zu sehen...
h
haystack, 6. Feb 12:36 Uhr
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Vielleicht überrascht der neue CEO auch. Chriss Anstöße werden vielleicht fortgeführt oder man profitiert davon. Es wird nicht alles rückabgewickelt.

Ich glaube nicht, dass sie das jetzt alles wieder einstampfen. Es ging ihnen ja nicht schnell genug, gegen die Features hat ja keiner was gesagt. PYUSD, Fastlane, Ads und Paypal Word - ich denke das wird noch fortgeführt. Auch die Banklizenz wurde ja beantragt.
T
Trent, 6. Feb 12:32 Uhr
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Meiner Meinung nach hat das Managementboard von PayPal einen riesen Fehler gemacht, den vorherigen CEO zu entlassen, der versucht hat, PayPal wieder in die richtige Richtung zu bringen, sie haben einfach einen Sündenbock gesucht, um ihr eigenes Versagen zu kaschieren. Jetzt wird es so weiter gehen, wie unter Schulman, wo es nur darum geht, die Aktionäre zufrieden zu stellen, kurzfristig kann das gelingen immer von Quartal zu Quartal zu planen, es gibt aber keine langfristige Strategie mehr. Schaut einfach mal was Alex Chriss in der kurzen Zeit wo er da war alles gemacht hat, das ist alles positiv zu bewerten, die Prioritäten des neuen CEO sind aber andere, es wird einfach so weiter gehen wie unter Schulman, und irgendwann wird PayPal komplett irrelevant werden, und den gleichen Weg gehen wie z.b. Ebay, ja eBay gibt es heute noch und ist nicht pleite, aber die Entwicklung ist nicht vergleichbar mit der Anfangszeit von eBay. Irgendwann wird PayPal dann melden, das sie von den aktiven Accounts sehr viele verloren haben. Die Welt steht nicht still, der Payment Sektor ist brutal, und wenn man sich nicht an die Marktgegebenheiten anpasst, wird irgendwann nicht mehr mitspielen. Was viele hier nicht sehen wollen, der Grund warum die Aktie so stark gesunken ist, war die Zeit in der Schulman das Ruder übernommen hat, das Missmanagement wurde durch die COVID Krise kaschiert, sodass der Aktienkurs in diesem Zeit explodierte, weil alle in dieser Zeit online eingekauft haben.

Vielleicht überrascht der neue CEO auch. Chriss Anstöße werden vielleicht fortgeführt oder man profitiert davon. Es wird nicht alles rückabgewickelt.
k
kassykiss, 6. Feb 12:32 Uhr
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Das was du beschreibst, hat auch der erste CEO von PayPal beschrieben, der 2014 das Unternehmen verlassen hat. Das Versäumnis, den Aufbau und Betrieb neuer Infrastrukturen voranzutreiben, folgte derselben Logik. Nach der Ausgliederung bot sich PayPal die einmalige Chance, ein globales Zahlungsnetzwerk in großem Umfang zu errichten. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen darauf, auf bestehenden Netzwerken und Drittanbieter-Infrastrukturen aufzubauen. Das hätte aber bereits 2015 oder 2016 passieren müssen, damals war das schon klar. Weiter: Diese Denkweise wurde zuletzt auch bei PYUSD angewendet. Technisch war das Produkt solide. Strategisch gesehen wurde es jedoch ohne überzeugenden Transaktionsgrund eingeführt. PYUSD war zwar im Handel erhältlich, aber es fehlte an organischer Nachfrage. Es war nicht tief genug in die Zahlungsströme integriert, um eine echte Abwicklungsschicht, eine grenzüberschreitende Handelsplattform oder eine programmierbare Geldkomponente zu werden. Es befand sich neben dem Produkt, anstatt dessen Kern zu bilden.

??? Du redest ja so, als gäbe es PYUSD nicht mehr 😅 stehen nur bei über 3 MRD. Klar hätte man sich erhofft, das es auch da schneller voran geht. Aber auch hier bin ich der festen überzeugung das wäre alles gekommen. Alex hatte verdammt gute Visionen, die aber leider neben fleiß auch noch mehr zeit benötigen, diese hat Paypal aber nicht, denn investoren wollen ergebnisse nicht irgendwann am besten gestern. Vielleicht ist der neue besser darin, abwarten.
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:29 Uhr
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Das ist auch das Hauptproblem von PayPal , sie haben sehr viele Firmen akquiriert, haben aber verpasst, diese Firmen in das PayPal Universum zu integrieren, sodass PayPal mit ihrem Geschäftsmodell profitieren, es reicht nicht aus, Firmen zu kaufen, und einfach alles weiterlaufen zu lassen, wie bisher
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:20 Uhr
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Und je länger man wartet, desto schwieriger ist es, das überhaupt noch hinzubiegen, ich glaube nicht mehr daran, das sie das noch hinkriegen
frankozw
frankozw, 6. Feb 12:17 Uhr
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Das was du beschreibst, hat auch der erste CEO von PayPal beschrieben, der 2014 das Unternehmen verlassen hat. Das Versäumnis, den Aufbau und Betrieb neuer Infrastrukturen voranzutreiben, folgte derselben Logik. Nach der Ausgliederung bot sich PayPal die einmalige Chance, ein globales Zahlungsnetzwerk in großem Umfang zu errichten. Stattdessen konzentrierte sich das Unternehmen darauf, auf bestehenden Netzwerken und Drittanbieter-Infrastrukturen aufzubauen. Das hätte aber bereits 2015 oder 2016 passieren müssen, damals war das schon klar. Weiter: Diese Denkweise wurde zuletzt auch bei PYUSD angewendet. Technisch war das Produkt solide. Strategisch gesehen wurde es jedoch ohne überzeugenden Transaktionsgrund eingeführt. PYUSD war zwar im Handel erhältlich, aber es fehlte an organischer Nachfrage. Es war nicht tief genug in die Zahlungsströme integriert, um eine echte Abwicklungsschicht, eine grenzüberschreitende Handelsplattform oder eine programmierbare Geldkomponente zu werden. Es befand sich neben dem Produkt, anstatt dessen Kern zu bilden.
angoras
angoras, 6. Feb 12:15 Uhr
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Was soll hier auch abheben ???
m
m4758406, 6. Feb 12:12 Uhr
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Im Grund ist PayPal aktuell nur noch ein Unternehmen, die ihren gesamten Cashflow ins ARP stecken, weil sie orientierungslos sind, und nicht wissen, wie sie das Geld sonst investieren könnten. Also ein Unternehmen, das aktuell noch profitiert, das sie noch Marktführer sind, riessen Cashflow generieren, vielleicht noch Einsparungen machen, aber so gut wie nichts mehr in die Produktentwicklung stecken, also nur den Status quo aufrechterhalten, jeder muss selbst entscheiden, ob das gut ist, wenn man damit kein Problem hat, kann man ja investiert bleiben

**GEMINI 3 PRO** > Deine Analyse übersieht einen entscheidenden Punkt, denn PayPal investiert keineswegs "nichts mehr", sondern hat unter Alex Chriss mit Fastlane und der biometrischen Authentifizierung technologisch führende Produkte entwickelt, die nachweislich 80% Konversionsrate liefern, doch das eigentliche Problem, das auch im letzten Earnings Call offenbart wurde, ist nicht der Mangel an Innovation, sondern die massive logistische Hürde, diese neuen Systeme in die veraltete IT-Infrastruktur von Millionen Händlern zu integrieren, was Alex Chriss offensichtlich unterschätzt hat, weshalb das Board nun mit Enrique Lores einen Ex-HP-Manager geholt hat, der als "Hardware- und Prozess-Experte" genau dafür bekannt ist, komplexe Umstellungen notfalls mit der "Peitsche" durchzudrücken und alte Zöpfe abzuschneiden, um die Händler zur Migration zu zwingen, da der Free Cashflow von 6 Milliarden das ist, was nach den massiven Investitionen in Technologie und Entwicklung übrig bleibt, und auch das hochgefahrene Marketing keine Geldverschwendung ist, sondern notwendig, um die Nutzerakzeptanz für diese neuen Funktionen zu erzwingen, was viele YouTuber wie "Crossroads", der von einer "Broken Thesis" spricht, oder "Armin Brack", der nur die Konkurrenz sieht, in ihren Analysen völlig verkennen, da sie den langsamen Rollout fälschlicherweise als Produktversagen oder fehlende Innovation interpretieren und nicht erkennen, dass hier ein fertiger "Abwehrschirm" bereitsteht, der nur noch nicht vollständig aufgespannt wurde, weil die Händler träge sind und der neue CEO nun genau derjenige ist, der diese operative Lücke schließen soll, statt neue Visionen zu träumen.
BörsenGerd
BörsenGerd, 6. Feb 12:11 Uhr
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Der ganze Markt hebt ab nur hier wieder nichts 😕 Heute geht selbst BTC, SUI und XRP https://www.boersennews.de/markt/crypto/detail/inst-293009505/
i
isochristian, 6. Feb 12:03 Uhr
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Wir sehen hier ganz schnell wieder die ü50
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