PROSIEBENSAT1 MEDIA WKN: PSM777 ISIN: DE000PSM7770 Kürzel: PSM Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Knock-Outs auf ProSiebenSat.1 Media
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Kommentare 25.638
K
Kingkong,
18.12.2022 14:24 Uhr
2
Möglicher Fahrplan für die Übernahme
Wie nah steht MFE nun aber vor einer Übernahme? Geht es nach der höchst spekulativen Berichterstattung der Mediengruppe Österreich, dann habe MFE über Treuhänder seine Anteile an der ProSiebenSat.1 Media SE heimlich verdoppelt ohne dass dies aufgefallen sei. Die Revolution stehe unmittelbar bevor. Doch das sehen die meisten befragten Beobachter an diesem Wochenende kritisch, halten es für ein „Märchen abseits der Funktionsweise des Finanzmarkts“. Ohnehin wäre die nächste Stufe nicht erst beim Besitz von 50 Prozent der Stimmrechte erfolgt.
Die magische Grenze sind 30 Prozent der Stimmrechte. Aktuell hält MFE selbst 22,7 Prozent der Stimmrechte. Inklusive Optionen kommt die Berlusconi-Holding auf 29,0 Prozent, die bei Abstimmungen effektiv auf 29,9 Prozent steigen, weil der Konzern selbst mit seinen Anteilen nicht stimmberechtigt ist. Hat MFE mehr als 30 Prozent der Stimmrechte erreicht, muss es ein Übernahmeangebot für alle anderen Aktionäre abgeben. Ob die finanziellen Mittel für eine Übernahme gegeben sind, darüber gehen die Auffassungen bei Brancheninsidern auseinander.
Möglich wäre auch, dass es zu einem Lowball Offer kommt - also einem absichtlich unterdurchschnittlich attraktiven Angebot, das dementsprechend nur wenige Aktionäre annehmen. Damit würde MFE der formalen Verpflichtung eines Übernahmeangebots gerecht werden, könnte aber nach einem Scheitern dann weiterhin in kleineren Schritten zukaufen, wie bisher auch. Zudem sind weitere Übernahmeangebote zu späteren Zeitpunkten jederzeit möglich. Auch ohne Kontrollmehrheit würde MFE damit die ProSiebenSat.1 Media SE vor sich her treiben.
Pommesbude77,
18.12.2022 13:10 Uhr
0
Die wollen bestimmt nur die Führung austauschen und die Gewinne mit der dividende abschöpfen
Pommesbude77,
18.12.2022 12:32 Uhr
1
Die können die Bude auch ganz normal an der Börse lassen, ohne 100% der Anteile zu besitzen
Mihael,
18.12.2022 12:32 Uhr
0
Mal schauen was die IR schreibt bei denen geht das ziemlich flott
Mihael,
18.12.2022 12:31 Uhr
0
Dann wird da nix kommen da er die Mehrheit hat oder hab ich nen Denkfehler
Mihael,
18.12.2022 12:30 Uhr
0
Über 50% währe ja schon zu spät für uns normalen Aktionäre
K
Kingkong,
18.12.2022 12:20 Uhr
0
Jetzt bin ich etwas irritiert. Wenn die schon 50% haben, bekommen wir dann überhaupt ein Übernahmeangebot?
K
Kingkong,
18.12.2022 12:19 Uhr
0
Berlusconi-Konzern übernimmt Mehrheit an ProSiebenSat.1
ProSiebenSat.1-Großaktionär Media For Europe sichert sich offenbar über Treuhänder weitere Anteile an ProSiebenSat.1 und erhöht seine Beteiligung auf über 50 Prozent. Eine Übernahme durch Berlusconi ist politisch umstritten.
Kaum hat sich ProSiebenSat.1 von seinem bisherigen Vorstandschef Rainer Beaujean getrennt, geht es nun Zack auf Zack: Der Medienkonzern Media For Europe des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi sichert sich offenbar über Treuhänder weitere Aktien und halte damit nun laut Berichten Anteile über 50 Prozent an der Münchener Sendergruppe. Unter Vorbehalt der Kartellwächter kontrolliert Berlusconi somit eine der zwei großen Privatsendergruppen in Deutschland. Politisch dürfte diese Übernahme hingegen alles andere als locker gesehen werden. In München und Berlin geht die Befürchtung um, Berlusconi könnte aktiv in die öffentliche Meinungsbildung eingreifen.(c) dpaWährend sich die deutschen Wettbewerbshüter zum Thema noch bedeckt halten, gibt es aus Österreich eine klare Bestätigung. Die Übernahme wurde demnach bereits am 13. Dezember bei der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet. In Österreich ist die Sendergruppe bereits mit eigenen Ablegern seiner in Deutschland empfangbaren Fernsehprogramme sowie dem Nachrichtenangebot Puls 24 vertreten.
Bislang ist fraglich, wie sich die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) sowie das Bundeskartellamt positionieren. Klar ist nur, dass sich vor allem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bislang äußerst kritisch gegenüber einer Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Media For Europe geäußert hat. Noch vor wenigen Wochen hatte Bayerns Ministerpräsident Söder erklärt, diese "Machtübernahme" durch Berlusconi bei Deutschlands größter privater TV-Sendergruppe wäre "eine Katastrophe für den Medienstandort Deutschland" und müsste "unter allen Umständen und mit allen rechtlichen und gesetzlichen Mitteln verhindert" werden.
K
Kingkong,
18.12.2022 11:11 Uhr
1
Berlusconi dürfte Kontrolle bei ProSiebenSat.1 doch nicht anstreben
Laut einer Meldung der deutschen Bundeswettbewerbsbehörde könnte Rechtspopulist größten deutschen Privat-TV-Konzern übernehmen.
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Berlusconi dürfte Kontrolle bei ProSiebenSat.1 doch nicht anstreben
Laut einer Meldung der deutschen Bundeswettbewerbsbehörde könnte Rechtspopulist größten deutschen Privat-TV-Konzern übernehmen.
Heute, vor 32 Minuten
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MFE, der Medienkonzern des früheren italienischen Premierministers Silvio Berlusconi, hat als Großaktionär von ProSiebenSat.1 hat eine Zusammenschlussmeldung bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) eingebracht. Dabei geht es um den "Erwerb von faktischer alleiniger Kontrolle an ProSiebenSat.1 Media SE". In Österreich gehören Puls4 und ATV zu ProSiebenSat.1. Ein Brancheninsider sagte laut Reuters dazu nun aber, es handle sich nur um einen technischen Vorgang.
Der Großaktionär MFE hatte zuletzt seinen Anteil an ProSieben insgesamt erhöht. Eine feindliche Übernahme des bayerischen Unternehmens durch die Italiener gilt politisch derzeit praktisch als ausgeschlossen. Von MFE war vorerst kein Kommentar zu erhalten. ProSiebenSat.1 lehnte eine Stellungnahme ab.
Zuletzt ging ein Streit zwischen ProSiebenSat.1 und dem italienischen Großaktionär über die Strategie des TV-Konzerns in die nächste Runde. Die Holding der Berlusconi-Familie setzt auf einen Kurswechsel mit dem neuen ProSiebenSat.1-Chef Bert Habets. Berlusconis MFE (früher: Mediaset) hält 29 Prozent am Rivalen aus Unterföhring bei München.
Söder: "Wäre Katastrophe"
ProSiebenSat.1 ist der größte private Fernsehkonzern Deutschlands. Noch vor wenigen Wochen hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder laut DE24LIVE erklärt, eine "Machtübernahme" durch Berlusconi bei Deutschlands größter privater TV-Sendergruppe wäre "eine Katastrophe für den Medienstandort Deutschland". Dies müsse "unter allen Umständen und mit allen rechtlichen und gesetzlichen Mitteln verhindert" werden. Die Berlusconi-Gruppe selbst hatte noch bis vor wenigen Tagen betont, eine Machtübernahme bei ProSiebenSat.1 sei nicht geplant und "komme vorerst nicht infrage".
Anfang November baute MFE die Machtposition bei ProSieben aus. Die Mailänder reduzierten zwar ihre direkten Stimmrechte leicht, sicherten sich aber weitere 4 Prozent am Konkurrenten und kommen so direkt und über Finanzinstrumente wie berichtet auf bis zu 29,01 Prozent. Mit Überschreiten der Schwelle von 30 Prozent der Stimmrechte wäre ein Übernahmeangebot fällig. Die Italiener wollen ProSieben schon seit längerem stärker in ihre europäischen Wachstumspläne einbinden. ProSieben sprach sich aber gegen eine Kooperation über die Grenzen hinweg aus.
Mihael,
18.12.2022 10:10 Uhr
0
Hab der IR Abteilung mal geschrieben mal sehen was die Berichten
K
Kingkong,
18.12.2022 10:06 Uhr
1
Bei Erreichen der 30 %-Schwelle muss der Investor im Regelfall (Ausnahmen bestehen unter anderem bei Sanierungsfällen) ein Pflichtangebot machen. Er muss allen anderen Aktionären ein Kaufangebot in Form einer Barzahlung für ihre Anteilsscheine unterbreiten.
Der Mindestpreis richtet sich dabei nach dem gewichteten durchschnittlichen Börsenkurs der vorangegangenen drei Monate vor Veröffentlichung der Kontrollerlangung. Da der Mindestpreis meist unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegt, werden die Anleger nicht auf das Angebot eingehen, sofern auch nur der Mindestpreis geboten wird.
Um jedoch die schrittweise Übernahme zu erreichen, muss der Investor Aktien möglichst vieler Aktionäre erwerben, und daher ein entsprechend attraktives Angebot machen. Zudem wird das Angebot meistens an bestimmte Bedingungen, unter anderem eine Mindestannahmeschwelle, geknüpft.
optionentrader3,
18.12.2022 8:00 Uhr
1
Ja, aber damals gab es noch kein 'TV on demand'. Die Branche hat sich dank Netflix & Co. komplett gewandelt.
C
Christian234,
18.12.2022 2:11 Uhr
0
Abwarten was hier passiert pro sieben war scjon mal von sehr vielen abgeschrieben worden und tot gesagte leben länger
MenziMuck,
18.12.2022 0:29 Uhr
0
Warum sollte wenn überhaupt ein Angebot kommen?
MenziMuck,
18.12.2022 0:26 Uhr
0
Schaut nicht gut aus
Mihael,
17.12.2022 19:51 Uhr
0
Bekommen wir für 1 Pro7Sat1 eine MFE? Das wäre ja ein Dickes Minus
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