Ulis leckere Gerresheimer Trüffel WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Support

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Kommentare 5.099
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Jul 17:02 Uhr
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Vergleich mit Schott Pharma: 1SXP hat ein anderes Phasing der Quartale als GXI, deshalb sind die beiden schwierig zu vergleichen. Ich habe einige Annahmen gemacht und komme auf folgendes 1SXP-Umsatzwachstum mit Zuordnung zu den „GXI-Quartalen“ (immer yoy-Vergleiche), und das im Vergleich zu GXI (um Bormioli bereinigt). Das habe ich vor ein paar Wochen auch auf w/o veröffentlicht, habe aber keine Diskussion auslösen können: • Dez24-Feb25, Q1: 1SXP plus 7,3% => GXI minus 4,0% • Mär25-Mai25, Q2: 1SXP plus 1,7% => GXI +3,3% • Jun25-Aug25, Q3: 1SXP plus 3,7% => GXI minus 3,1% • Sep25-Nov25, Q4: 1SXP plus 4,7% => GXI minus 4,7% • Dez25-Feb26, Q1: 1SXP minus 0,6% => GXI n/a Was kann man sehen? Für ein Produkt- und Kundenportfolio, das sich zu mindestens 50% überschneidet, hatte GXI bisher – mit der Ausnahme Mär-Mai25, die ich nicht erklären kann – ein um 7 bis 11 %-Punkte schwächeres Wachstum vorzuweisen. Für Dez25-Feb26 gibt 1SXP minus 0,6% vor. Hier kann man nicht einfach extrapolieren, aber GXIs Wachstum in Dez25-Feb26 dürfte, gelinde gesagt, schwach ausgefallen sein, auch wenn sie es uns noch immer nicht erzählen wollen.

Wie sieht der Vergleich ohne MG aus? Wenn dann Umsatzentwicklung immer noch auseinander läuft, wäre das ein strukturelles Problem. Und ja Schott hat Capex aus dem FCF finanziert und GXI über Schulden…da ist dann kein Platz für Fehler
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Jul 16:40 Uhr
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Dann solltest du alle deine Aktien sofort verkaufen.

Analista ist weder short noch long, was auch völlig legitim ist. Seine Sichtweise ist eine Bereicherung für das Forum. Auch wenn ich seinen Blickwinkel nicht immer teile. Es wäre auch schlimm, wenn wir alle zu den identischen Ergebnissen kämen. Es muss ja einen Grund haben, weshalb die Aktie trotz Testats an der 28 fest hängt. Daher ist es gut, dass wir hier die gesamte Palette an Kalkulationen haben.
C
Cyberkunde, 27. Jul 16:36 Uhr
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Net Leverage: Dies ist nicht irgendein KPI, sondern ein Fieberthermometer, bei dem das Fieber ab 3,0-3,5 einsetzt . GXI ist zur Zeit bei 5,2, wenn man die GXI-Zahlen unbearbeitet übernimmt. Wenn man die EBITDA Adjustments komplett zurückweist, wie schon einmal begründet, und die Ermittlung des Net Debt nach M&A-Kriterien heranzieht sowie den negativen Cashflow im laufenden Jahr berücksichtigt, ist das NL etwa 7,4. Das ist Zeichen für eine existenzbedrohende Finanzlage, dringende Einweisung auf die Intensivstation. Doch nicht genug, wenn man die Annahme von Trueffel_Uli trifft, der Centor-Verkauf könne zu einem Nettozufluß von €750m führen, geht das Fieber auch nach dieser Notoperation nur auf 6,3 zurück, das bleibt lebensbedrohlich. Wenn man die Zahlen des Vorstands als Grundlage akzeptiert, geht das NL auf 4,0, aber als Banker würde ich die Gesundheit des Kranken äußerst streng unter Kontrolle halten, ja wahrscheinlich auch eine Eigenkapital-Kur verschreiben.

Spannende Analyse, auch wenn ich viele Prämissen nicht teile. Vieles ist am Ende natürlich Ansichtssache. So wie es hier einige ausgeprägte Optimisten gibt, argumentierst du aus meiner Sicht eher aus einem konsequenten Worst-Case-Szenario. Was ich kritisch sehe: Du leitest aus einer Momentaufnahme eine strukturelle Leverage ab. Der negative Free Cashflow enthält nach Unternehmensangaben aber wesentliche Sondereffekte, u.a. Transformationskosten sowie Working-Capital-/Factoring-Effekte. Gerade Letztere führen eher zu einer zeitlichen Verschiebung von Cashflows und sind aus meiner Sicht nicht mit einem dauerhaft höheren Verschuldungsniveau gleichzusetzen. Auch die komplette Verwerfung sämtlicher EBITDA-Adjustments überzeugt mich nicht. Einzelne Adjustments kann man sicher diskutieren. Aber pauschal alles zu streichen, obwohl die Abschlüsse testiert und zusätzlich sondergeprüft wurden, halte ich für sehr weitgehend. Dann sollte man bzw du m.E. auch genau aufzeigen, welche Adjustments warum rausgerechnet werden. Gleiches gilt für deine Leverage-Berechnung. Die 5,2x, 6,3x bzw. 7,4x sind für mich so nicht nachvollziehbar. Stell doch mal die komplette Rechnung inkl. Annahmen ein. Dann kann man das sauber diskutieren. Dass die Verschuldung hoch ist, bezweifelt wohl niemand hier.
SenecAAA
SenecAAA, 27. Jul 16:17 Uhr
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Net Leverage: Dies ist nicht irgendein KPI, sondern ein Fieberthermometer, bei dem das Fieber ab 3,0-3,5 einsetzt . GXI ist zur Zeit bei 5,2, wenn man die GXI-Zahlen unbearbeitet übernimmt. Wenn man die EBITDA Adjustments komplett zurückweist, wie schon einmal begründet, und die Ermittlung des Net Debt nach M&A-Kriterien heranzieht sowie den negativen Cashflow im laufenden Jahr berücksichtigt, ist das NL etwa 7,4. Das ist Zeichen für eine existenzbedrohende Finanzlage, dringende Einweisung auf die Intensivstation. Doch nicht genug, wenn man die Annahme von Trueffel_Uli trifft, der Centor-Verkauf könne zu einem Nettozufluß von €750m führen, geht das Fieber auch nach dieser Notoperation nur auf 6,3 zurück, das bleibt lebensbedrohlich. Wenn man die Zahlen des Vorstands als Grundlage akzeptiert, geht das NL auf 4,0, aber als Banker würde ich die Gesundheit des Kranken äußerst streng unter Kontrolle halten, ja wahrscheinlich auch eine Eigenkapital-Kur verschreiben.

Dann solltest du alle deine Aktien sofort verkaufen.
A
Analista, 27. Jul 15:48 Uhr
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Net Leverage: Dies ist nicht irgendein KPI, sondern ein Fieberthermometer, bei dem das Fieber ab 3,0-3,5 einsetzt . GXI ist zur Zeit bei 5,2, wenn man die GXI-Zahlen unbearbeitet übernimmt. Wenn man die EBITDA Adjustments komplett zurückweist, wie schon einmal begründet, und die Ermittlung des Net Debt nach M&A-Kriterien heranzieht sowie den negativen Cashflow im laufenden Jahr berücksichtigt, ist das NL etwa 7,4. Das ist Zeichen für eine existenzbedrohende Finanzlage, dringende Einweisung auf die Intensivstation. Doch nicht genug, wenn man die Annahme von Trueffel_Uli trifft, der Centor-Verkauf könne zu einem Nettozufluß von €750m führen, geht das Fieber auch nach dieser Notoperation nur auf 6,3 zurück, das bleibt lebensbedrohlich. Wenn man die Zahlen des Vorstands als Grundlage akzeptiert, geht das NL auf 4,0, aber als Banker würde ich die Gesundheit des Kranken äußerst streng unter Kontrolle halten, ja wahrscheinlich auch eine Eigenkapital-Kur verschreiben.
A
Analista, 27. Jul 15:46 Uhr
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Vergleich mit Schott Pharma: 1SXP hat ein anderes Phasing der Quartale als GXI, deshalb sind die beiden schwierig zu vergleichen. Ich habe einige Annahmen gemacht und komme auf folgendes 1SXP-Umsatzwachstum mit Zuordnung zu den „GXI-Quartalen“ (immer yoy-Vergleiche), und das im Vergleich zu GXI (um Bormioli bereinigt). Das habe ich vor ein paar Wochen auch auf w/o veröffentlicht, habe aber keine Diskussion auslösen können: • Dez24-Feb25, Q1: 1SXP plus 7,3% => GXI minus 4,0% • Mär25-Mai25, Q2: 1SXP plus 1,7% => GXI +3,3% • Jun25-Aug25, Q3: 1SXP plus 3,7% => GXI minus 3,1% • Sep25-Nov25, Q4: 1SXP plus 4,7% => GXI minus 4,7% • Dez25-Feb26, Q1: 1SXP minus 0,6% => GXI n/a Was kann man sehen? Für ein Produkt- und Kundenportfolio, das sich zu mindestens 50% überschneidet, hatte GXI bisher – mit der Ausnahme Mär-Mai25, die ich nicht erklären kann – ein um 7 bis 11 %-Punkte schwächeres Wachstum vorzuweisen. Für Dez25-Feb26 gibt 1SXP minus 0,6% vor. Hier kann man nicht einfach extrapolieren, aber GXIs Wachstum in Dez25-Feb26 dürfte, gelinde gesagt, schwach ausgefallen sein, auch wenn sie es uns noch immer nicht erzählen wollen.
A
Analista, 27. Jul 15:45 Uhr
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Hier im Forum macht sich eine gewisse Festtagsstimmung breit. Verstehe ich ja auch, und viele von Ihnen haben großartige, wenn auch zum Teil unrealisierte, Ergebnisse auf dem Tisch. Ich bin nach wie vor nicht short, aber: Was heute passiert, ist nach meinem jetzigen Wissen Produkt einer hochgekochten, spekulativen Gerüchteküche. Wenn die Ereignisse der nächsten 48 Stunden nichts Substanzielles hervorzaubern, sind wir bald wieder am Ausgangspunkt von Freitagmorgen. Nehmen Sie das hier als das, was es sein soll, eine einfache Übung eines Risk Managers, auch die negativen Szenarien vollständig durchzuspielen: Ich diskutiere deshalb jetzt nicht die möglichen operativen Verbesserungen, auf die einige von Ihnen hingewiesen haben. Ich konzentriere mich auf nur zwei oder drei der kurz- und mittelfristigen Signale, die darauf hinweisen, daß GXI diese Zukunft in der jetzigen Form und mit der jetzigen Finanzstruktur möglicherweise gar nicht mehr erleben wird. (1) Umsatzentwicklung in Q1 (separater Post) (2) Net Leverage (separater Post)
i
investi82, 27. Jul 15:01 Uhr
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So Freunde hier ist eine Short Reduktion Arrowstreet Capital, senkt von 0,96 % auf 0,88% 🥳
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Jul 14:20 Uhr
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Vielleicht kann man BERKSHIRE HATHAWAY GXI schmackhaft machen

Noch ist ein Weg zu gehen 😉 Gerresheimer ist fast ein Lehrbuchbeispiel für das, was Buffett/Berkshire systematisch meiden: zu klein, außerhalb des geografischen Kernfokus, mit Bilanz-Governance-Fragezeichen, unvorhersehbaren operativen Ergebnissen und einer Investment-These, die auf mehreren unsicheren Turnaround-Schritten beruht, statt auf einem bereits bewiesenen, breiten Wettbewerbsvorteil.
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 27. Jul 14:18 Uhr
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Nur alte Hasen hier? 😅 Wie gesagt, wenn das mal alles läuft ist das ein Warren Buffet Papier. 2028 einfach 600 mio bond begeben und AOC die Anteile abkaufen und einziehen 🤑

Vielleicht kann man BERKSHIRE HATHAWAY GXI schmackhaft machen
puh_der_baer
puh_der_baer, 27. Jul 14:12 Uhr
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10 Jahre !? Das sind für unsereiner vielleicht schon die Erben…😂

Nur alte Hasen hier? 😅 Wie gesagt, wenn das mal alles läuft ist das ein Warren Buffet Papier. 2028 einfach 600 mio bond begeben und AOC die Anteile abkaufen und einziehen 🤑
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Jul 14:01 Uhr
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Kurstreiber und dann Kursziel 12,90 Euro. Durchaus eine interessante Perspektive und ein kreativer Blickwinkel.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Jul 14:00 Uhr
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UBS belässt Gerresheimer auf 'Sell' - Ziel 12,90 Euro ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Gerresheimer auf "Sell" mit einem Kursziel von 12,90 Euro belassen. Olivier Calvet passte in einer am Montag vorliegenden Studie seine Prognosen für den Spezialverpackungshersteller an dessen aktualisierten Jahresausblick leicht an. Er ist weiterhin der Ansicht, dass der Verkauf von Vermögenswerten den Bilanzdruck verringern und als Kurstreiber wirken könnte./rob/edh/ajx https://www.boerse.de/nachrichten/UBS-belaesst-Gerresheimer-auf-Sell-Ziel-12-90-Euro/38481544
SenecAAA
SenecAAA, 27. Jul 13:42 Uhr
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Wie gesagt ich sehe ich hier auf 10 Jahre (in Abhängigkeit wie GLP1 sich entwickelt…Spritze Pille etc.) durchaus Potential für einen 10 bagger…dafür müsste aber MG erfolgreich saniert und verkauft werden und dann ab 2028 volles Rohr Rückkäufe…was der laverage hergibt. Ich hab null Lust , dass nach dem ganzen Desaster und Nahtoderfahrung PE die Ernte einfährt. Geht halt nur mit einem hungrigen CEO der aber keinen scheiss baut

10 Jahre !? Das sind für unsereiner vielleicht schon die Erben…😂
Jo__Hannes
Jo__Hannes, 27. Jul 13:36 Uhr
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Wir haben da anscheinend etwas andere Herangehensweisen…Du wolltest den Call schon bei 0,85 kaufen…ich hatte noch 2 Tage gewartet und als im Forum die Verzweiflung zu greifen war, habe ich zugeschlagen. Mir gefällt das aktuelle Setup weiter sehr gut.

Bei 0,85€ habe ich den zur Diskussion gestellt, gekauft habe ich auch bei 0,63€ Werde da nochmal kaufen, sobald nochmal ein Dip kommt.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 27. Jul 13:33 Uhr
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Man bekommt ja einen Herzkasper bei GXI. Jede Nachricht schreckt einen auf. Auch wenns hier falscher Alarm war.

Sollte jemals ein zweiter Teil von "Einer flog übers Kuckucksnest" gedreht werden, spielt er hier in diesem Forum 😅
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