VW WKN: 766403 ISIN: DE0007664039 Kürzel: VLKPF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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24. August 2026, 22:58 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Volkswagen (VW) Vz
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Kommentare 161.542
D
Drax, 6. Aug 13:57 Uhr
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Skoda drives Volkswagen India’s profit revival, backed by parent support https://www.livemint.com/industry/skoda-drives-volkswagen-india-s-profit-revival-backed-by-parent-support/amp-11785659186875.html
Bert1989
Bert1989, 6. Aug 12:13 Uhr
0

Die Schwarzmalerei bezog sich eher auf das dt. Konzerne als Geschäftsmodell, weniger auf den Standort Deutschland als Arbeitgeber. Das die Produktion hier zu teuer ist würde wohl keiner leugnen. Neben der Energie-Thematik natürlich auch die Personalkosten. Gerade letzter Punkt, im Vergleich zu "normalen" Handwerk (Baugewerbe) doch sehr gut bezahlt. Nun dreht sich der Wind und natürlich muss das Unternehmen reagieren. Aus Arbeitnehmer Perspektive schmerzhaft. Unternehmerisch nachvollziehbar - denn wo soll man sonst hebeln?

Genau so seh ich das auch. Am „spannendsten“ wird es am Immomarkt vor Ort. Die Werke sind ja nicht Flächendeckend gebaut sondern auf wenige Standorte in Deutschland. Wer soll da vor Ort die Wohnungen kaufen wenn der Eigentümer mal nicht mehr ist, diese Thematik wird mMn noch viel zu wenig beleuchtet. z.b. Wolfsburg, jeder der da wohnt arbeitet gefühlt für VW. Zudem die fehlenden Steuereinnahmen, einmal Lokal (Gewerbe) aber auch auf höchster Ebene „Einkommenssteuer“.
B
Bonzibu, 6. Aug 11:09 Uhr
0

Jetzt sind wir aber bei zwei unterschiedlichen Punkten, das Geschäftsmodell sieht hier vermutlich keiner „Tod“ es geht ja eher drum ob die Werke in D noch wirtschaftlich arbeiten können. Oder wieso sollte Mercedes sein Ungarnwerk erweitern? Mir geht es nicht um das prinzipiell Geschäftsmodell, eher um die Probleme die aktuell vorliegen. Man wird sehen was passiert.

Die Schwarzmalerei bezog sich eher auf das dt. Konzerne als Geschäftsmodell, weniger auf den Standort Deutschland als Arbeitgeber. Das die Produktion hier zu teuer ist würde wohl keiner leugnen. Neben der Energie-Thematik natürlich auch die Personalkosten. Gerade letzter Punkt, im Vergleich zu "normalen" Handwerk (Baugewerbe) doch sehr gut bezahlt. Nun dreht sich der Wind und natürlich muss das Unternehmen reagieren. Aus Arbeitnehmer Perspektive schmerzhaft. Unternehmerisch nachvollziehbar - denn wo soll man sonst hebeln?
B
Börsenbienchen, 6. Aug 10:49 Uhr
0
Korrekt was für ein schlechtes Zeichen von MB. Ich hatte irgendwo gelesen das MB etwa 30% Aller Autos für den EU Markt dort bauen will. Korrekt die Einnahmen werden sprudeln. Aber dadurch wird kein MB günstiger, die Gewinne gehen dann an die Aktionäre/Divi und Investitionen. Für MB ist es günstiger in Ungarn zu produzieren aber das liegt ja nicht an den Gehältern in Sindelfingen/Rastatt/Bremen sondern erheblich auch an Standortkosten, Energie (aus Russland) usw. Und der Bezug zu VW: VW wird damit von MB gehörig unter Druck gesetzt gleiches zu tun um wettbewerbsfähig zu bleiben/sein/werden
Bert1989
Bert1989, 6. Aug 10:23 Uhr
0

Ich glaube das hier viel zu viel "Schwarzmalerei" im Spiel ist. Das Geschäftsmodell =Auto= funktioniert noch. Die deutschen Hersteller haben neben der Geschichte und dem Jahrzehntelanges Know-How auch eine sehr solide Infrastruktur. Die Krise ist durch extremes Dumping aus dem Ausland begründet, verstärkt durch Abschottung durch Zölle der USA. In meinen Augen Alles nicht nachhaltig, Weder werden die China Dumper das aufrechterhalten können, noch ist das Zoll Thema USA Thema in Stein gemeißelt. Den sogenannten "Vorsprung" der Batterie Technik - warum soll dieser für immer Bestand haben? So wie sich Chinesen und Amis gerne neuen Technik in der Welt zu eigenen machen (Übernahmen), können das dt. Unternehmen auch. Zu viel Panik und Schlechtreden. Der Abstand wird wieder kleiner und die asiatische Konkurrenz wird sich gesund eingliedern und vermutlich andere verdrängen. Nicht jeder in der Welt will diese fahrenden Apps (aus China) haben. VW wird sich erholen, es sind gerade einfach nur harte Zeiten. Das braucht Zeit.

Jetzt sind wir aber bei zwei unterschiedlichen Punkten, das Geschäftsmodell sieht hier vermutlich keiner „Tod“ es geht ja eher drum ob die Werke in D noch wirtschaftlich arbeiten können. Oder wieso sollte Mercedes sein Ungarnwerk erweitern? Mir geht es nicht um das prinzipiell Geschäftsmodell, eher um die Probleme die aktuell vorliegen. Man wird sehen was passiert.
B
Bonzibu, 6. Aug 10:16 Uhr
1
Ich glaube das hier viel zu viel "Schwarzmalerei" im Spiel ist. Das Geschäftsmodell =Auto= funktioniert noch. Die deutschen Hersteller haben neben der Geschichte und dem Jahrzehntelanges Know-How auch eine sehr solide Infrastruktur. Die Krise ist durch extremes Dumping aus dem Ausland begründet, verstärkt durch Abschottung durch Zölle der USA. In meinen Augen Alles nicht nachhaltig, Weder werden die China Dumper das aufrechterhalten können, noch ist das Zoll Thema USA Thema in Stein gemeißelt. Den sogenannten "Vorsprung" der Batterie Technik - warum soll dieser für immer Bestand haben? So wie sich Chinesen und Amis gerne neuen Technik in der Welt zu eigenen machen (Übernahmen), können das dt. Unternehmen auch. Zu viel Panik und Schlechtreden. Der Abstand wird wieder kleiner und die asiatische Konkurrenz wird sich gesund eingliedern und vermutlich andere verdrängen. Nicht jeder in der Welt will diese fahrenden Apps (aus China) haben. VW wird sich erholen, es sind gerade einfach nur harte Zeiten. Das braucht Zeit.
Bert1989
Bert1989, 6. Aug 9:26 Uhr
1

Der Standort D nimmt die letzten 10 Jahre exakt die gleiche Menge an Fahrzeugen aus dem Konzern ab (zw.1.0-1,2 Mio Fzg) Quelle KBA. Bevor die Werke automatisiert sind werden zuerst einzelne Arbeitsschritte und Prozesse automatisiert und die Arbeitskraft die das einst manuell erledigte (gut oder schlecht) wird dann nicht mehr nachbesetzt. So ist der Lauf der Dinge. Wohlstand- Immer eine Frage der Definition. Bewertet man den DAX und seine Player könnte man das so sehen. Ich leite Wohlstand aber ab von; Wie gehen wir mit unseren Kindern, Kranken und Alten um und wie geht's der Infrastruktur. Und da sind wir eins der ärmsten Länder dieser Welt, trotz aller Milliarden die wir in angeblich in "Soziales" stecken

Ja die Diskussion über Wohlstand ist eine eigene. Wenn man es langsam macht wie du beschreibst kann es halt zu langsam sein.
B
Börsenbienchen, 6. Aug 9:23 Uhr
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Der Standort D nimmt die letzten 10 Jahre exakt die gleiche Menge an Fahrzeugen aus dem Konzern ab (zw.1.0-1,2 Mio Fzg) Quelle KBA. Bevor die Werke automatisiert sind werden zuerst einzelne Arbeitsschritte und Prozesse automatisiert und die Arbeitskraft die das einst manuell erledigte (gut oder schlecht) wird dann nicht mehr nachbesetzt. So ist der Lauf der Dinge. Wohlstand- Immer eine Frage der Definition. Bewertet man den DAX und seine Player könnte man das so sehen. Ich leite Wohlstand aber ab von; Wie gehen wir mit unseren Kindern, Kranken und Alten um und wie geht's der Infrastruktur. Und da sind wir eins der ärmsten Länder dieser Welt, trotz aller Milliarden die wir in angeblich in "Soziales" stecken
Bert1989
Bert1989, 6. Aug 9:09 Uhr
0
Über kurz oder Lange wird es aber passieren, die Konsequenz wäre in der Industrie Abwanderung oder Insolvenz. Beides sollte man verhindern. Probleme wird es eher Sozial geben, die meisten haben sich an den Wohlstand gewöhnt, also Wohlstand für immer weniger Arbeit
Bert1989
Bert1989, 6. Aug 8:49 Uhr
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Ich habe mir mal die Verkaufszahlen von vw die letzten 10 Jahre für Deutschland angeschaut. Sieht man mal von der Covid Delle und der Halbleiterkrise 2021/22 ab, ist kein großer Einbruch zu erkennen. Rückgang zu 2016 ca. 14%. Der Marktanteil in D ist gestiegen. Die Belegschaft in Wolfsburg ist 10 Jahren konstant (62K) geblieben. Die Belegschaft musste trotzdem bei den letzten Tarifvereinbarungen bluten. Wenn hier über Krise gesprochen wird, dann ist die global und die hat kein einziger Arbeiter bei VW in Deutschland zu verantworten, sondern rein die Strategen. Wir können doch die globalen Rückgänge nicht mit Einsparungen in Deutschland kompensieren oder sehe ich das falsch? Das ist genauso, als würden wir den weltweiten CO2 Ausstoß in Deutschland heilen wollen.

Naja früher sind die Autos in Deutschland gebaut und weltweit ausgeliefert worden. Das hat sich jetzt geändert da z.b. der Ami die Arbeitsplätze gerne bei sich hätte, die Tatsache ist halt einfach so. Der Standort Deutschland nimmt halt für die Vielzahl der Werke zuwenige Autos ab. + wenn das China Werk mit der Hälfte an Mitarbeitern läuft wird es Margentechnisch knapp. Also es ist mMn komplett egal ob wie was verschlafen hatten oder nicht. Die Werke der Zukunft sind automatisiert und das ist in D fast nicht möglich weil der Kündigungsschutz so hoch ist. Im Endeffekt bleiben dann die Leute in den Werken wo man Sie nicht mehr braucht und gleichzeitig gibt es genug Bedarf in der Pflege usw. Die Kosten in der Pflege steigen weil den Job keiner machen will usw.
B
Börsenbienchen, 6. Aug 8:36 Uhr
1
Ich habe mir mal die Verkaufszahlen von vw die letzten 10 Jahre für Deutschland angeschaut. Sieht man mal von der Covid Delle und der Halbleiterkrise 2021/22 ab, ist kein großer Einbruch zu erkennen. Rückgang zu 2016 ca. 14%. Der Marktanteil in D ist gestiegen. Die Belegschaft in Wolfsburg ist 10 Jahren konstant (62K) geblieben. Die Belegschaft musste trotzdem bei den letzten Tarifvereinbarungen bluten. Wenn hier über Krise gesprochen wird, dann ist die global und die hat kein einziger Arbeiter bei VW in Deutschland zu verantworten, sondern rein die Strategen. Wir können doch die globalen Rückgänge nicht mit Einsparungen in Deutschland kompensieren oder sehe ich das falsch? Das ist genauso, als würden wir den weltweiten CO2 Ausstoß in Deutschland heilen wollen.
T
TuDios, 6. Aug 7:41 Uhr
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Naja wenn man so dringend auf das Geld angewiesen ist, könnte man doch die divi kürzen. Ich weiß das will hier keiner hören in einem Börsenforum, würde allerdings deutlich mehr Entlastung bringen. Man hätte sogar noch einiges Geld über um mal wieder technologisch aufzuholen und sich zu entwickeln. Es wurde viel verschlafen und völlig falsch eingeschätzt und der AN darf dafür seinen Hut nehmen. Ist leider der normale Gang, nur kann der am wenigsten dafür.

Das Eine sind operative Kosten, das Andere ist Gewinnverwendung. Das Streichen der Dividende ändert also Nichts an der Wettbewerbsfähigkeit. Man könnte das Geld erstmal investieren, aber investieren ist auch nur bedingt sinnvoll, wenn man dadurch nicht rationalisieren oder wachsen kann. Wachsen ist schwierig, weil es mehr Wettbewerb gibt, weshalb man ja Kapazitäten abwerfen will. Rationalisieren geht auch nicht wirklich, weil selbst wenn man durch die Investitionen effizienter wird, sitzt man dann auf noch mehr Kapazitäten, weil die Mitarbeiter dann nochmal 10% mehr Autos bauen können, die Keiner braucht. Wenn man überflüssiges Personal nicht abbauen will, kann man entweder die Abkehr von der Gewinnerzielungsabsicht beschließen - muss dabei aber sehen, dass die operative Nettomarge aktuell bei nur 3,8% liegt, das also auch schnell ins Negative drehen kann, wenn man Reformen absichtlich verschläft - und VW als Sozialamt führen, um nicht benötigte Mitarbeiter fürstlich zu versorgen. Oder man kann den notwendigen Personalabbau gestalten. Oder man kann Beides verweigern, dann wird der Schmerz am Ende umso größer.
Bert1989
Bert1989, 5. Aug 20:31 Uhr
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Die Automobilindustrie hierzulande hat den Transformationsprozess komplett verschlafen. Das hat nichts mit unserer Marktwirtschaftsform zutun. Gerade VW wird sich besonders schwer tun, wieder in normales Fahrwasser zukommen. Der Wettbewerbsdruck im Massengeschäft in am größten.

Geb ich dir ja Recht, wobei die Branche einfach überholt ist. E Mobilität ist eher ein Rohstoff Thema + Automatisierungsthema. D.h. Ich baue mit deutlich weniger Mitarbeitern die Autos, selbst wenn VW vorne mitlaufen würde hätte man das gleiche Problem
d
devastor, 5. Aug 18:00 Uhr
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Ist und bleibt eine Gurkenaktie
V
Vegasfreund, 5. Aug 16:24 Uhr
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Jetzt gehts schon wieder Mountain down 🥴
M
MajorTom123, 5. Aug 15:07 Uhr
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Konkurrieren aber mit anderen Märkten also auch mit europäischen um jetzt nicht alles auf China zu schieben. Als Konsequenz kommen die neuen Werke nach Ungarn (Mercedes) usw. Ka ob das jemanden Hilft

Die Automobilindustrie hierzulande hat den Transformationsprozess komplett verschlafen. Das hat nichts mit unserer Marktwirtschaftsform zutun. Gerade VW wird sich besonders schwer tun, wieder in normales Fahrwasser zukommen. Der Wettbewerbsdruck im Massengeschäft in am größten.
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